Strategien: Aktuelle Phänologie

Grünlandentwicklung prognostizieren

Einen ausgesprochen hilfreichen Service bietet der Deutsche Wetterdienst DWD für alle Pferdehalter an: Die Aktuelle Phänologie

Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD

Phänologie ist die Wissenschaft von den Erscheinungen eines Jahreslaufes, deren Dokumentation und Auswertung. Dabei werden die Jahreszeiten dann nicht nach dem Kalender, sondern nach dem Fortschritt der Natur eingeteilt. Dazu dienen fest definierte Pflanzen, die entsprechend ihres Vegetationsstandes eine Jahreszeit beginnen lassen, so z.B. die Apfelblüte, die den Vollfrühling ankündigt.

Selbst der sonst mit high-tech arbeitende Deutsche Wetterdienst nutzt die Phänologie als ernstzunehmendes Instrumentarium in der Meteorologie. Eine genaue Dienstvorschrift sorgt für ein standardisiertes Arbeiten und ist eine ausgesprochen gute Anleitung für alle, die sich ein wenig tiefer in die phonologische Wettervorhersage einarbeiten möchten. Besonders hilfreich sind phänologische Vorhersagen in der Agrarmeteorologie.

Die Aktuelle Phänologie des DWD zeigt auf Karten oder Tabellen die phonologischen Daten des Vorjahres und des aktuellen Jahres. Ihr könnt wählen zwischen Deutschland oder jedem einzelnen Bundesland. Weiterhin steht Euch eine umfangreiche Menüauswahl der verschiedenen Erscheinungen zur Auswahl, wie z.B. die aktuelle Pflanzenentwicklung, ergrünen Dauergrünland, Silageschnitt und Heuschnitt Dauergrünland, Getreideanbau und Ernte, und ganz viel mehr.

In der Ansicht des Bundeslandes werden die regionalen Daten in der Grafik dargestellt, sodass auch regionale Besonderheiten innerhalb eines Bundeslandes wiedergegeben werden.

Die meteorologische Phänologie des Deutschen Wetterdienstes setzt Euch in die Lage, Vegetationsbeginn, Wiederbeginn, Heuschnitt sowie den zweiten Schnitt ein wenig sicherer zu terminieren und so das Jahr zu planen sowie eine einfach Ertragsprognose zu wagen.

Ganz besonders hilfreich ist dieser Service des Deutschen Wetterdienstes für Pferdehalter, um erkennen zu können, ob wegen des menschenbeeinflussten Klimawandel Etragseinbußen drohen und Zeit bleibt, darauf angemessen zu reagieren. Auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen.

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