{"id":609,"date":"2021-02-26T17:35:47","date_gmt":"2021-02-26T16:35:47","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=609"},"modified":"2021-02-26T17:35:47","modified_gmt":"2021-02-26T16:35:47","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-februar-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=609","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter Februar 2021"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eisiger Winter und milder Fr\u00fchling<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/15_0178-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-610\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/15_0178-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/15_0178-300x200.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/15_0178-768x512.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/15_0178-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/15_0178-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 26. Februar 2021<\/em>&nbsp;\u2013 Eine scharfe Luftmassengrenze l\u00f6ste Anfang Februar in einem Streifen quer \u00fcber der Mitte Deutschlands sehr starke Schneef\u00e4lle mit teils enormen Schneeverwehungen aus. Vor allem dort f\u00fchrten klare N\u00e4chte zu lange nicht erlebter eisiger K\u00e4lte. Bereits eine Woche sp\u00e4ter sorgte dagegen subtropische Luft f\u00fcr ungew\u00f6hnlich hohe fr\u00fchlingshaften Temperaturen. Insgesamt war der Februar 2021 bei leicht unterdurchschnittlicher Niederschlagssumme und trotz eisiger Tage zu warm. Die Sonne schien reichlich und sorgte f\u00fcr den sechsten Platz seit Aufzeichnungsbeginn 1951. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trotz eisiger erster Februarh\u00e4lfte durch ungew\u00f6hnliche Fr\u00fchlingsw\u00e4rme etwas zu mild<\/strong><br>Der Temperaturdurchschnitt lag im Februar mit 1,8 Grad Celsius (\u00b0C) um 1,4 Grad \u00fcber dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung 0,3 Grad. Eine Luftmassengrenze, die kalte Luft im Norden von sehr milder Luft im S\u00fcden trennte, lag Anfang Februar \u00fcber Norddeutschland. Ende des ersten Drittels hatte die Kaltluft ganz Deutschland erfasst. Eine hohe Neuschneedecke und wolkenloser Himmel f\u00fchrten vor allem in der Mitte zu eisigen N\u00e4chten mit sehr strengem Frost. Bundesweit am k\u00e4ltesten war es am 10. in M\u00fchlhausen-G\u00f6rmar, nordwestlich von Erfurt, mit -26,7&nbsp;\u00b0C. Eine markante Umstellung auf eine S\u00fcdlage brachte innerhalb weniger Tage fr\u00fchlingshafte W\u00e4rme. Es kam zu einem gewaltigen Temperaturanstieg um lokal \u00fcber 40 Grad. Gebietsweise stieg das Thermometer an mehreren Tagen in Folge auf \u00fcber 20&nbsp;\u00b0C. Dabei registrierte Ohlsbach, s\u00fcd\u00f6stlich von Offenburg, am 25. mit 22,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;den bundesweit h\u00f6chsten Wert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Luftmassengrenze sorgte in der Mitte f\u00fcr starke Schneef\u00e4lle und Eisregen<\/strong><br>Im Februar fielen mit rund 45 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) gut 8 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 mit 49&nbsp;l\/m\u00b2. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag die negative Abweichung bei 8&nbsp;l\/m\u00b2. Zur Mitte der ersten Dekade fielen vom M\u00fcnsterland bis nach Th\u00fcringen verbreitet gro\u00dfe Schneemengen, die durch den starken Ostwind gebietsweise zu Schneeverwehungen f\u00fchrten. Besonders in Th\u00fcringen, Sachsen-Anhalt und dem s\u00fcdlichen Niedersachsen lagen verbreitet zwischen 35 bis 55&nbsp;cm&nbsp;Schnee. In einem schmalen Bereich s\u00fcdlich davon h\u00fcllte gefrierender Regen die Landschaft in eine mehrere Millimeter dicke Eischicht. Die gr\u00f6\u00dfte Tagesmenge verzeichnete Fichtelberg-H\u00fcttstadl, nord\u00f6stlich von Bayreuth, am 3. mit 36,6&nbsp;l\/m\u00b2. Den insgesamt meisten Niederschlag meldete der Schwarzwald mit rund 130&nbsp;l\/m\u00b2. Im Norden Schleswig-Holsteins fielen hingegen teils weniger als 15&nbsp;l\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Februar 2021 war einer der sonnenscheinreichsten seit Messbeginn 1951<\/strong><br>Mit fast 110 Stunden \u00fcbertraf der Sonnenschein sein Soll von 72 Stunden (Periode 1961 bis 1990) sehr deutlich. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung rund 35 Stunden. Somit war der Februar 2021 der 6.sonnigste seit Messbeginn 1951. Am h\u00e4ufigsten schien die Sonne mit \u00f6rtlich \u00fcber 145 Stunden am Alpenrand. Besonders im Nordwesten des Landes zeigte sie sich dagegen mit teils unter 80 Stunden eher seltener.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Februar 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>Hier lag die Mitteltemperatur bei 3,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,5&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagsmenge bei ann\u00e4hernd 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(68&nbsp;l\/m\u00b2). Den bundesweit h\u00f6chsten Februarwert meldete am 25. Ohlsbach, s\u00fcd\u00f6stlich von Offenburg, mit au\u00dfergew\u00f6hnlich fr\u00fchen und fr\u00fchlingshaften 22,0&nbsp;\u00b0C. Gebietsweise wurden neue Monatstemperaturrekorde erreicht. Insgesamt fiel im Schwarzwald mit \u00f6rtlich \u00fcber 130&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;der meiste Niederschlag. Im L\u00e4ndervergleich zeigte sich Baden-W\u00fcrttemberg zugleich mit etwa 125 Stunden (76 Stunden) als die sonnenscheinreichste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr den Freistaat errechneten die&nbsp;DWD-Klimaexperten durchschnittlich 1,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,3&nbsp;\u00b0C) und rund 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(58&nbsp;l\/m\u00b2). Fichtelberg-H\u00fcttstadl, nord\u00f6stlich von Bayreuth, meldete am 3. mit 36,6&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die gr\u00f6\u00dfte Tagesmenge. Bayern war mit aufgerundet 125 Stunden (78 Stunden) das zweitsonnenscheinreichste Bundesland. Am Alpenrand zeigte sich die Sonne mit gebietsweise 145 Stunden bundesweit am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:&nbsp;<\/strong>Die Hauptstadt erreichte eine Mitteltemperatur von 1,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,6&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien gut 100 Stunden (71 Stunden). Berlin z\u00e4hlte im Februar mit rund 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(35&nbsp;l\/m\u00b2) zu den niederschlagsarmen Gebieten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:&nbsp;<\/strong>Brandenburg geh\u00f6rte mit 0,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,1&nbsp;\u00b0C) zu den k\u00e4lteren Bundesl\u00e4ndern. Am Morgen des 15. verzeichnete Doberlug-Kirchhain und L\u00fcbben-Blumenfelde, beide im Spreewald, jeweils -20,2&nbsp;\u00b0C. Die Meteorologinnen ermittelten aufgerundet 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(33&nbsp;l\/m\u00b2) und ann\u00e4hernd 95 Sonnenstunden (70 Stunden). Hiermit ordnete sich Brandenburg bei den sonnenscheinarmen Regionen ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>Die Stadt an der Weser erreichte im Monatsmittel 2,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,4&nbsp;\u00b0C) und abgerundet 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(40&nbsp;l\/m\u00b2). Bremen geh\u00f6rte im Februar 2021 mit nahezu 95 Stunden (68 Stunden) zu den sonnenscheinarmen Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr die Hansestadt verzeichnete der&nbsp;DWD&nbsp;2,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,2&nbsp;\u00b0C). Am 22. zeigte das Thermometer in Hamburg-Neuwiedenthal mit 21,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;ungew\u00f6hnliche Fr\u00fchlingsw\u00e4rme. Mit ann\u00e4hernd 25&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(42&nbsp;l\/m\u00b2) war Hamburg das zweittrockenste und mit knapp 95 Stunden (64 Stunden) ein sonnenscheinarmes Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Hessen erreichte eine Mitteltemperatur von 1,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,6&nbsp;\u00b0C) und rund 110 Sonnenstunden (69 Stunden). Der Niederschlag erreichte 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2). Damit z\u00e4hlte es zu den niederschlagsreichen Regionen. Im Februar erfasste der&nbsp;DWD&nbsp;in Fritzlar, Eschwege und Sontra jeweils 4 N\u00e4chte mit unter -20&nbsp;\u00b0C. In der Nordh\u00e4lfte f\u00fchrte die Luftmassengrenze am 7. gebietsweise zu stundenlangem gefrierenden Regen, der f\u00fcr eine mehrere Millimeter dicke Eisschicht sorgte. Im \u00e4u\u00dfersten Norden fiel der Niederschlag durchweg als Schnee. So meldete Wesertal-Lippoldsberg am 8. eine Schneeh\u00f6he von 40&nbsp;cm. Hierbei kam es verbreitet zu enormen Einschr\u00e4nkungen im \u00f6ffentlichen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:&nbsp;<\/strong>Im nord\u00f6stlichsten Bundesland betrug die Durchschnittstemperatur 1,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,0&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien rund 100 Stunden (67 Stunden). Der Lake-Effect sorgte durch immer wiederkehrende Schauerstra\u00dfen an der vorpommerschen K\u00fcste f\u00fcr gro\u00dfe Schneemengen. Am 12. verzeichnete Ribnitz-Damgarten, nord\u00f6stlich von Rostock, 42&nbsp;cm. Grambow-Schwennenz an der polnischen Grenze und Anklam, s\u00fcd\u00f6stlich von Greifswald, registrierten im Februar 12 Eistage mit H\u00f6chsttemperaturen unter 0&nbsp;\u00b0C. Mecklenburg-Vorpommern ordnete sich mit nahezu 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(31&nbsp;l\/m\u00b2) bei den niederschlagsarmen Gebieten ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr Niedersachsen ermittelten die Klimaexperten 1,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,1&nbsp;\u00b0C) und knapp 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(44&nbsp;l\/m\u00b2). Mit fast 95 Sonnenstunden (66 Stunden) war es eine sonnenscheinarme Region. Am 14. registrierte der&nbsp;DWD&nbsp;in G\u00f6ttingen eisige -23,8&nbsp;\u00b0C; hier traten im Februar 5 N\u00e4chte mit unter -20&nbsp;\u00b0C&nbsp;auf. Gro\u00dfe Temperaturgegens\u00e4tze f\u00fchrten am 7. und 8. in der S\u00fcdh\u00e4lfte zu sehr kr\u00e4ftigen Schneef\u00e4llen. Durch den Ostwind kam es gebietsweise zu enormen Verwehungen. Verbreitet erreichte die Schneedecke 35-55&nbsp;cm; Im Nordwesten des Bundeslandes zeigte sich die Sonne mit teils unter 80 Stunden deutschlandweit am wenigsten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>NRW z\u00e4hlte im L\u00e4ndervergleich mit einer Mitteltemperatur von knapp 3,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,8&nbsp;\u00b0C) zu den w\u00e4rmsten und mit abgerundet 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(58&nbsp;l\/m\u00b2) zu den niederschlagsreichen Gebieten Deutschlands. An einer Luftmassengrenze kam es am 7. und 8. im Norden und Osten zu sehr kr\u00e4ftigen Schneef\u00e4llen. Am 9. registrierte Bielefeld-Deppendorf 43&nbsp;cm. Die Sonne zeigte sich ann\u00e4hernd 105 Stunden (72 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Der Februar brachte Rheinland-Pfalz durchschnittlich 3,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,2&nbsp;\u00b0C) und fast 115 Sonnenstunden (73 Stunden). Damit war es die zweitw\u00e4rmste sowie drittsonnigste Region. Der&nbsp;DWD&nbsp;errechnete eine Niederschlagssumme von knapp 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:&nbsp;<\/strong>Das Saarland lie\u00df mit einer Durchschnittstemperatur von 4,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,6&nbsp;\u00b0C) und einer Niederschlagsbilanz von \u00fcber 75&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(72&nbsp;l\/m\u00b2) alle anderen Bundesl\u00e4nder eindeutig hinter sich. Mit gut 110 Stunden (76 Stunden) konnten sich die Saarl\u00e4nder \u00fcber viel Sonnenschein freuen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>Der Freistaat pr\u00e4sentierte sich im Februar mit 0,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,3&nbsp;\u00b0C) als das zweitk\u00e4lteste Bundesland. Die Niederschlagsmenge summierte sich auf fast 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(43&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien aufgerundet 100 Stunden (70 Stunden). Am 7. und 8. f\u00fchrten kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle zu teils chaotischen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnissen; Pulsnitz, \u00f6stlich von Dresden, registrierte am 9. 36&nbsp;cm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr Sachsen-Anhalt ermittelte der&nbsp;DWD&nbsp;0,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,4&nbsp;\u00b0C), ann\u00e4hernd 50&nbsp;l\/m\u00b2(33&nbsp;l\/m\u00b2) und rund 100 Sonnenstunden (68 Stunden). Am Morgen des 14. verzeichnete Querfurt, nord\u00f6stlich von Erfurt, eisige -24,8&nbsp;\u00b0C. Kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle sorgten am 7. und 8. verbreitet zu enormen Einschr\u00e4nkungen; Bad Bibra bei Leipzig, meldete eine Schneeh\u00f6he von 48&nbsp;cm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:&nbsp;<\/strong>In Schleswig-Holstein lag die Mitteltemperatur bei 1,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,7&nbsp;\u00b0C). L\u00fcbeck-Blankensee verzeichnete im Februar 12 Eistage mit H\u00f6chsttemperaturen von maximal 0&nbsp;\u00b0C. Mit nur knapp 20&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(42&nbsp;l\/m\u00b2) und abgerundet 90 Sonnenstunden (65 Stunden) war es sowohl die niederschlags\u00e4rmste als auch die sonnenschein\u00e4rmste Region Deutschlands. Der Lake-Effect, bei dem kalte Luft \u00fcber die vergleichsweise warme Ostsee weht, sorgte durch immer wiederkehrende Schauerstra\u00dfen in Wagrien innerhalb von Stunden f\u00fcr gro\u00dfe Schneemengen. Am 10. meldete Oldenburg in Holstein 31&nbsp;cm&nbsp;Neuschnee. In der Nordh\u00e4lfte des Bundeslandes fiel mit teils weniger als 15&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;deutschlandweit der geringste Niederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:\u00a0<\/strong>Mit knapp 0,3\u00a0\u00b0C\u00a0(-0,4\u00a0\u00b0C) war Th\u00fcringen das k\u00fchlste und mit gut 55\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(44\u00a0l\/m\u00b2) das zweitniederschlagsreichste Gebiet der Bundesrepublik. M\u00fchlhausen-G\u00f6rmar, nordwestlich von Erfurt, verzeichnete am 10. mit -26,7\u00a0\u00b0C\u00a0den deutschlandweit tiefsten Februarwert. In M\u00fchlhausen, Dachwig und Olbersleben konnten je 4 N\u00e4chte mit unter -20\u00a0\u00b0C\u00a0registriert werden. Gro\u00dfe Temperaturgegens\u00e4tze sorgten am 7. und 8. f\u00fcr sehr starke Schneef\u00e4lle, die durch den eisigen Ostwind gebietsweise zu enormen Verwehungen f\u00fchrten. M\u00fchlhausen-Windeberg meldete hierbei eine Schneedecke von 55\u00a0cm. In der Gro\u00dfstadt Jena lagen 48\u00a0cm, davon fielen 40\u00a0cm\u00a0innerhalb von 24 Stunden. Die Sonne zeigte sich nahezu 100 Stunden (69 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: DWD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eisiger Winter und milder Fr\u00fchling Offenbach, 26. 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