{"id":3129,"date":"2025-07-30T20:49:52","date_gmt":"2025-07-30T18:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=3129"},"modified":"2025-08-03T07:58:12","modified_gmt":"2025-08-03T05:58:12","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-um-juli-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=3129","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Juli 2025"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu nass und zu warm<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"730\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2099-1024x730.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3130\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2099-1024x730.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2099-300x214.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2099-768x547.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2099-1536x1095.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2099-2048x1460.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp;Der Juli 2025 hatte einiges zu bieten, sodass die Meteorologen tief in die Warnkiste greifen mussten. Ihr Repertoire reichte von Hitzewarnungen und Warnungen vor schweren Gewittern \u00fcber Dauerregen- und Starkregenwarnungen bis hin zu Sturm- und Schneefallwarnungen. Das zeigte, wie abwechslungsreich sich der zweite Sommermonat des Jahres pr\u00e4sentierte. Nachdem die heftige Hitzewelle zu Beginn des Monats durch teilweise unwetterartige Gewitter beendet wurde, stellte sich in der Folge sehr unbest\u00e4ndiges und zu Schauern und teilweise unwetterartigen Gewittern neigendes Wetter ein. Daran \u00e4nderte sich bis Monatsende auch nicht mehr viel, sodass es insgesamt seit Monaten erstmals wieder zu nass war. Zudem bewegten sich die Temperaturen meist nur auf einem m\u00e4\u00dfig warmen bis warmen Niveau. Eine kurze hochsommerliche Phase gab es noch am Ende der zweiten Dekade. Dennoch fiel der Juli am Ende zu warm aus. Die Sonne fand in der oftmals dichten Wolkendecke unterdurchschnittlich wenige L\u00fccken. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7290005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3131\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7290005.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7290005-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7290005-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Auf Hitze am Anfang folgt j\u00e4her Absturz<\/strong><br>Stark gestartet, aber auch stark nachgelassen. So k\u00f6nnte man den Temperaturverlauf f\u00fcr den vergangenen Juli 2025 kurz und knapp zusammenfassen. Das Temperaturmittel betrug 18,4 Grad Celsius (\u00b0C). Der Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990 wurde um 1,5 Grad \u00fcberschritten (16,9&nbsp;\u00b0C). Ein Vergleich mit der aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 (18,3&nbsp;\u00b0C) zeigt, dass der Juli 2025 diesbez\u00fcglich einen absolut durchschnittlichen Wert lieferte. Das Temperaturmittel spiegelte jedoch keineswegs den abwechslungsreichen zweiten Sommermonat wider. Auf einen furiosen Start mit dem deutschlandweiten Maximum von 39,3&nbsp;\u00b0C, das am 2. in Andernach (Rheinland-Pfalz) gemessen wurde, folgte ein j\u00e4her Absturz, der darin gipfelte, dass zum Ende der ersten Dekade deutschlandweit kein Sommertag mehr registriert wurde. Besonders kalt war es am 10. in Me\u00dfstetten (Baden-W\u00fcrttemberg) mit 3,5&nbsp;\u00b0C, was dem bundesweiten Tiefstwert entsprach. In der Folge gab es zwar schwerpunktm\u00e4\u00dfig in der S\u00fcdh\u00e4lfte vermehrt Sommertage, eine neuerliche Hitzewelle konnte sich jedoch nicht etablieren. Ganz im Gegenteil, zum Monatsende hin sorgte eine nordwestliche Anstr\u00f6mung f\u00fcr wenig sommerliche Gef\u00fchle im Land, sodass eher die leichte Jacke als die Badehose zur Auswahl stand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"505\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7280047.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3132\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7280047.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7280047-300x152.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7280047-768x388.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ferienmonat fiel buchst\u00e4blich ins Wasser<\/strong><br>114 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) landeten im zur\u00fcckliegenden Juli in den Messt\u00f6pfen. Das war seit Januar der erste Monat in dem fl\u00e4chendeckend mehr Niederschlag fiel, als in der jeweiligen Vergleichsperiode. Gegen\u00fcber der Referenzperiode 1961 bis 1990 (78&nbsp;l\/m\u00b2) gab es einen \u00dcberschuss von 47 Prozent (%). Auch im Vergleich mit der aktuelleren und feuchteren Referenzperiode 1991 bis 2020 (87&nbsp;l\/m\u00b2) wurde das Soll um mehr als 30&nbsp;%&nbsp;\u00fcberschritten. Besonders nass pr\u00e4sentierten sich der Norden und Nordosten Deutschlands. Verbreitet fielen dort 100 bis 150, \u00f6rtlich um 200&nbsp;l\/m\u00b2. Ma\u00dfgeblich daran beteiligt, war das Tiefdruckgebiet Isaac, das zu Beginn der dritten Dekade \u00fcber Nordostdeutschland zog. Aber auch am Alpenrand gab es im Laufe der dritten Dekade anhaltenden und schauerartig verst\u00e4rkten Regen Daran gekoppelt war die h\u00f6chste Tagesniederschlagssumme, denn am 28. prasselten 99&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;in Aschau-Stein (Bayern) vom Himmel. Am Alpenrand landeten \u00fcber den ganzen Monat hinweg 300 bis 400 und lokal \u00fcber 450&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;in den Messt\u00f6pfen. Die fast landesweit hohen Niederschlagsmengen waren der Wetterlage Trog Mitteleuropa geschuldet, die an fast der H\u00e4lfte des Monats klassifiziert wurde und immer wieder f\u00fcr schauerartig verst\u00e4rkte, teils unwetterartige Regenf\u00e4lle sorgte. Etwas weniger nass mit in der Fl\u00e4che 80 bis 100&nbsp;l\/m\u00b2, war es im Westen und in Teilen der Mitte des Landes, wenngleich auch dort der Juli feuchter als im Mittel ausfiel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"706\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260038.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3133\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260038.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260038-300x212.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260038-768x542.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Tr\u00fcber als im Durchschnitt<\/strong><br>Nachdem die Sonne in den vergangenen Monaten Sonderschichten geschoben hat, lie\u00df sie es im vergangenen Juli ruhiger angehen und g\u00f6nnte den Wolken zeitweise die Oberhand am Firmament. Am Monatsende standen 189 Sonnenstunden zu Buche und damit etwa 10&nbsp;%&nbsp;weniger als in der Periode 1961 bis 1990 (211 Stunden). Noch deutlicher fiel das Defizit im Vergleich mit der j\u00fcngeren Referenzperiode 1991 bis 2020 aus. Hier fehlte am Ende ein Sechstel auf den Referenzwert (226 Stunden). Der letzte Juli, in dem es noch weniger Sonne gab, datiert mit 166 Stunden aus dem Jahr 2011. Interessant war in diesem Zuge, dass der diesj\u00e4hrige M\u00e4rz mehr Sonnenstunden (199) hervorbrachte als der Juli. Einen besonders schweren Stand hatte die Sonne &#8211; mit Ausnahme der Ostsee, im Norden und Nordosten sowie am Alpenrand. Im S\u00fcdwesten hingegen schien sie \u00fcber 200 Stunden lang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260028.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3134\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260028.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260028-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260028-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Juli 2025<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;In Baden-W\u00fcrttemberg fiel der Juli mit einem Temperaturmittel von 18,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,1&nbsp;\u00b0C) um 1,3 Grad zu warm aus. Nachdem der Start in den Juli mit H\u00f6chstwerten jenseits der 35-Grad-Marke sehr hei\u00df verlaufen war, k\u00fchlte es sich in der Folge deutlich ab. Besonders kalt waren die N\u00e4chte zum Ende der ersten Dekade mit Tiefstwerten, die oftmals im einstelligen Bereich lagen. In Me\u00dfstetten wurde am Morgen des 10. mit 3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;die deutschlandweite Tiefsttemperatur des Monats gemessen. Regen war im S\u00fcdwesten im zweiten Sommermonat keineswegs Mangelware. Immer wieder gab es kr\u00e4ftige Schauer und Gewitter mit teils heftigem Starkregen. Bis zum Monatsende landeten 130&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(91&nbsp;l\/m\u00b2) in den Messbechern. Mit 206 Sonnenstunden wurde das Klimamittel (229 Stunden) um 10&nbsp;%&nbsp;verfehlt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"748\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260014.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3135\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260014.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260014-300x224.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7260014-768x574.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat Bayern geh\u00f6rte zusammen mit Sachsen im vergangenen Juli zu den k\u00fchlsten Bundesl\u00e4ndern. Die Mitteltemperatur lag mit 18,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;jedoch immer noch 1,4 Grad \u00fcber dem vielj\u00e4hrigen Mittel (16,6&nbsp;\u00b0C). Der Niederschlag kam im S\u00fcden Deutschlands nicht zu kurz und die Monatsniederschlagssumme belief sich auf 131&nbsp;l\/m\u00b2. Das waren fast 30&nbsp;%&nbsp;mehr als im Referenzzeitraum (101&nbsp;l\/m\u00b2). Im Bayerischen Wald und am Alpenrand gab es bis zu 25 Regentage und in Aschau-Stein sch\u00fcttete es am 28. besonders heftig. Dort wurde mit knapp 99&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die deutschlandweite h\u00f6chste Tagesniederschlagssumme gemessen. W\u00e4hrend am Alpenrand 300 bis 450&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;fielen, kamen in Unterfranken gebietsweise nur 30 bis 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zusammen. Die Sonne schien mit 183 Stunden etwa ein Sechstel weniger als in der Vergleichsperiode (221 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"571\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7190149.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3137\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7190149.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7190149-300x171.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7190149-768x439.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;In der Bundeshauptstadt war es im Juli nicht nur am w\u00e4rmsten, sondern es fiel auch deutschlandweit nach Hamburg am zweitmeisten Niederschlag. Es wurde in Berlin eine Monatsmitteltemperatur von 19,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(18,3&nbsp;\u00b0C) gemessen. Die Niederschlagsmenge belief sich auf 145&nbsp;l\/m\u00b2. Das entsprach mehr als dem Zweieinhalbfachen dessen, was man sonst im zweiten Sommermonat erwarten w\u00fcrde (54&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonne hingegen hatte einen schweren Stand und schien mit 182 Stunden fast ein F\u00fcnftel weniger als im Klimamittel (223 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7180080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3138\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7180080.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7180080-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7180080-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:&nbsp;<\/strong>Nach monatelanger Trockenheit gab es im Juli in Brandenburg endlich wieder reichlich Niederschlag. Dadurch konnten die Waldbr\u00e4nde, die zum Monatsbeginn vor allem im S\u00fcden des Bundeslandes loderten, gel\u00f6scht werden. Mit einer Monatsniederschlagssumme von 135&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;wurde der Sollwert (54&nbsp;l\/m\u00b2) pulverisiert. Mit diesem Wert reihte man sich in der Messhistorie unter den Top Ten ein. In den letzten 20 Jahren fielen nur der Juli 2011 und der Juli 2005 nasser aus. Trotz des vielen Regens war es im Nordosten nicht kalt, denn mit einem Temperaturmittel von 19,0&nbsp;\u00b0C, lag man 1,1 Grad \u00fcber dem Referenzwert (17,9&nbsp;\u00b0C). Im L\u00e4ndervergleich bedeutete dies den zweiten Platz. Die Sonne konnte ihr Soll (223 Stunden) bei weitem nicht erf\u00fcllen und schien lediglich 186 Stunden lang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161562.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3139\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161562.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161562-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161562-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Im kleinsten aller Bundesl\u00e4nder lag die Mitteltemperatur im Juli bei 18,7&nbsp;\u00b0C. Die positive Abweichung gegen\u00fcber dem vielj\u00e4hrigen Mittel (16,8&nbsp;\u00b0C) betrug 1,9 Grad. Es fiel in der Hansestadt Bremen mit 102&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;\u00fcber ein Drittel mehr Regen, als im Klimamittel (75&nbsp;l\/m\u00b2). Die Kehrseite der Medaille war, dass sich die Sonne h\u00e4ufig schwer tat, sich gegen die Regenwolken durchzusetzen. Am Monatsende belief sich die Sonnenscheindauer auf 168 Stunden (192 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161555.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3140\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161555.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161555-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161555-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;In Hamburg wurde im Juli ein Temperaturmittel von 18,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;registriert. Das langj\u00e4hrige Mittel (17,0&nbsp;\u00b0C) wurde um 1,7 Grad \u00fcberschritten. Ein Monatsniederschlag von 155&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;bedeutete im L\u00e4ndervergleich die Meisterschaft. Es fiel damit doppelt so viel Niederschlag wie im langj\u00e4hrigen Mittel (77&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonne hatte im Juli in der Hafenmetropole einen besonders schweren Stand. Sie konnte sich nur unterdurchschnittlich oft und lange durch die Wolken k\u00e4mpfen, sodass am Monatsende lediglich 157 Sonnenstunden (201 Stunden) auf dem Tableau standen. Damit war Hamburg die tr\u00fcbste Region Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"857\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161552.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3141\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161552.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161552-300x257.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7161552-768x658.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Die Mitteltemperatur lag im Juli in Hessen bei 18,4&nbsp;\u00b0C. Gegen\u00fcber dem Referenzwert (16,9&nbsp;\u00b0C) ergab sich eine positive Abweichung von 1,5 Grad. Besonders hei\u00df war es an den ersten Julitagen mit H\u00f6chstwerten jenseits der 35-Grad-Marke. Insgesamt gab es an Rhein und Main 5 Tage mit einer H\u00f6chsttemperatur \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C. Mit einer Niederschlagsmenge von 97&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;ergab sich ein Niederschlagsplus von einem Drittel gegen\u00fcber dem Klimamittel (73&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonnenscheindauer erreichte mit 196 Stunden (204 Stunden) einen nahezu durchschnittlichen Wert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7131535.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3142\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7131535.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7131535-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7131535-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Mit 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;Monatsniederschlag war der diesj\u00e4hrige Juli in Mecklenburg-Vorpommern ungew\u00f6hnlich nass. Der Vergleich mit dem Klimamittel (66&nbsp;l\/m\u00b2) zeigte dies recht eindrucksvoll, denn der \u00dcberschuss betrug 90&nbsp;%. In den letzten 30 Jahren wurde dieser Wert lediglich 2017 mit 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;und 2011 mit 223&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;erreicht&nbsp;bzw.&nbsp;\u00fcberboten. Besonders viel Niederschlag trat im Zusammenhang mit dem Tiefdruckgebiet Isaac auf, das sich zu Beginn der dritten Dekade von Nordostdeutschland \u00fcber die Ostsee nach D\u00e4nemark verlagerte. In Verbindung mit diesem Tiefdruckgebiet gab es am 21. regional 60 bis 90&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;Regen. Im \u00e4u\u00dfersten Nordosten wurde eine Mitteltemperatur von 18,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C) erreicht. Die Sonne hatte im Juli im Nordosten einen schweren Stand und kam daher nur an 190 Stunden zum Zuge. Das waren 15&nbsp;%&nbsp;weniger als normalerweise (223 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"901\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130284.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3143\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130284.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130284-300x270.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130284-768x692.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;Kurz und knapp l\u00e4sst sich zusammenfassen, dass der Juli in Niedersachsen zu warm, zu nass und zu tr\u00fcb ausgefallen ist. Im Mittel betrug die Temperatur 18,4&nbsp;\u00b0C. Das waren 1,7 Grad mehr als im Klimamittel (16,7&nbsp;\u00b0C). Die Niederschlagssumme lag bei 93&nbsp;l\/m\u00b2. Das war \u00fcber ein Viertel mehr als im vielj\u00e4hrigen Mittel (73&nbsp;l\/m\u00b2). Besonders nass war es vom Emsland bis zur Elbm\u00fcndung und in Richtung Harz, denn dort kamen 100 bis 130&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;vom Himmel. Die Sonne hatte es h\u00e4ufig schwer sich gegen die kompakten Wolkenfelder, die vom Atlantik und der Nordsee herangef\u00fchrt wurden, durchzusetzen. Dadurch kamen bis Monatsende unterdurchschnittliche 167 Sonnenstunden (191 Stunden) zusammen und nur in Hamburg war es im Juli noch tr\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130275.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3144\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130275.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130275-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130275-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;Das Temperaturmittel lag im Juli bei 18,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;und \u00fcberschritt den Referenzwert (16,9&nbsp;\u00b0C) somit um 1,5 Grad. Nachdem der Start in den Monat sehr hei\u00df verlaufen war, k\u00fchlte es in der Folge deutlich ab. Entlang des Rheins standen am Monatsende aber immerhin noch etwa 14 bis 18 Sommertage in den B\u00fcchern. Die Sonne schien mit 197 Stunden (187 Stunden) leicht \u00fcberdurchschnittlich lang, wobei es das Zentralgestirn nur in den ersten Tagen schaffte, zweistellige Tageswerte zu erreichen. Die Monatsniederschlagssumme belief sich auf leicht \u00fcberdurchschnittliche 87&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(82&nbsp;l\/m\u00b2). Im L\u00e4nderranking bedeutete dies den vorletzten Platz. Die Niederschl\u00e4ge waren sehr inhomogen verteilt. W\u00e4hrend in Teilen des Ruhrgebiets und in der Z\u00fclpicher B\u00f6rde nur 30 bis 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;fielen, waren es in den anderen Regionen meist 60 bis 100&nbsp;l\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"650\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130262.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3145\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130262.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130262-300x195.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130262-768x499.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;In Rheinland-Pfalz wurde im Juli eine Mitteltemperatur von 18,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen. Der Klimareferenzwert (17,1&nbsp;\u00b0C) wurde um 1,4 Grad \u00fcberboten. Besonders hei\u00df war es zu Beginn des Monats als die 35-Grad-Marke verbreitet geknackt wurde und am 2. in Andernach mit 39,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;der deutschlandweite Julih\u00f6chstwert und nach aktuellem Stand auch der Jahresh\u00f6chstwert registriert wurde. Mit 222Sonnenstunden war Rheinland-Pfalz nach dem Saarland das zweitsonnigste Bundesland und erreichte sogar einen leicht \u00fcberdurchschnittlichen Wert (210 Stunden). An Wasser mangelte es in Rheinland-Pfalz nicht, was der Monatsniederschlag von 95&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;unter Beweis stellte. Das Klimasoll (72&nbsp;l\/m\u00b2) wurde um fast ein Drittel \u00fcberschritten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130257.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3146\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130257.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130257-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130257-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das Saarland war das sonnenscheinreichste Bundesland im Juli. 226 Stunden schien die Sonne und das entsprach genau dem Sollwert (226 Stunden). Besonders lang zeigte sich die Sonne in den ersten Julitagen und zum Ende der ersten&nbsp;bzw.&nbsp;zu Beginn der zweiten Dekade. In diesem Zeitraum profitierte der S\u00fcdwesten von Hochdruckgebieten \u00fcber dem nahen Atlantik und Westeuropa. Das Temperaturmittel lag bei 18,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,5&nbsp;\u00b0C). Niederschlag fiel an 12 bis 17 Tagen und am Monatsende wurde eine Niederschlagsmenge von 104&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;erreicht. Der vielj\u00e4hrige Mittelwert (72&nbsp;l\/m\u00b2) wurde somit um \u00fcber 40&nbsp;%&nbsp;\u00fcberboten. Ma\u00dfgeblichen Anteil daran hatte der Zeitraum vom 19. bis zum Monatsende. Immer wieder zogen schauerartige, teils gewittrige Regenf\u00e4lle vor\u00fcber und sorgten f\u00fcr \u00fcber zwei Drittel der Gesamtniederschlagsmenge.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130249.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3147\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130249.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130249-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130249-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Zwar fiel der Juli auch in Sachsen etwas zu warm aus, aber mit einer Mitteltemperatur von 18,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,2&nbsp;\u00b0C) landete der Freistaat im L\u00e4ndervergleich zusammen mit Bayern auf dem letzten Platz. Besonders k\u00fchl war es beispielsweise am 12., als landesweit die 20-Grad-Marke nicht geknackt werden konnte. Viele Wolken pr\u00e4gten nicht nur an diesem Tag das Himmelsbild, sondern auch sonst oftmals im zweiten Sommermonat des Jahres. Da verwunderte es wenig, dass am Ende lediglich 179 Sonnenstunden zu Buche standen und damit ein Siebtel weniger als im vielj\u00e4hrigen Mittel (210 Stunden). Garniert wurde dieser teilweise tr\u00fcbe Eindruck durch immer wiederkehrende und mitunter kr\u00e4ftige Regenf\u00e4lle. An 15 bis 20 Tagen fiel Regen und die Waldbr\u00e4nde, die beispielsweise zum Monatsbeginn in der Gohrischheide loderten, waren gl\u00fccklicherweise schnell unter Kontrolle. Die Monatsniederschlagssumme belief sich auf 117&nbsp;l\/m\u00b2, was einem \u00dcberschuss von 70&nbsp;%&nbsp;gegen\u00fcber dem Klimamittel (69&nbsp;l\/m\u00b2) entsprach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"756\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130248.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3148\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130248.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130248-300x227.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-7130248-768x581.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;In Sachsen-Anhalt gab es im Juli 81&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;Niederschlag, was den letzten Platz im L\u00e4nderranking einbrachte. Dennoch wurde das Soll (52&nbsp;l\/m\u00b2) um mehr als 50&nbsp;%&nbsp;\u00fcberboten. Dies war der erste Monat seit Januar, der zu nass ausfiel, wodurch die Trockenheit etwas gelindert werden konnte. Auch den Waldbr\u00e4nden, die zu Beginn des Monats noch regional loderten, wurde man Herr. Das Temperaturmittel betrug 18,8&nbsp;\u00b0C. Somit war der Monat vor allem aufgrund des sehr warmen Beginns 1,2 Grad w\u00e4rmer als im vielj\u00e4hrigen Mittel (17,6&nbsp;\u00b0C). Die Sonne schien mit 189 Stunden etwas weniger als in der Vergleichsperiode (207 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2085.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3149\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2085.jpg 1000w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2085-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2085-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Im \u00e4u\u00dfersten Norden des Landes machte sich die Sonne im Juli ziemlich rar. Sie schien lediglich 167 Stunden (210 Stunden) was im L\u00e4ndervergleich gemeinsam mit Niedersachsen den vorletzten Platz bedeutete. Die oftmals dichte Bew\u00f6lkung brachte einiges an Niederschlag mit sich, sodass insgesamt 138&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;Niederschlag in Schleswig-Holstein fielen. Der Referenzwert (80&nbsp;l\/m\u00b2) wurde dabei um 72&nbsp;%&nbsp;\u00fcberboten. Besonders viel Regen fiel im Zusammenhang mit den Tiefs Isaac und Karlheinz, die zu Beginn und Ende der dritten Dekade gebietsweise f\u00fcr 40 bis 60, lokal f\u00fcr mehr als 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;in 24 bis 36 Stunden sorgten. Die Monatsmitteltemperatur lag bei 18,3&nbsp;\u00b0C, was eine positive Abweichung von 2,0 Grad gegen\u00fcber dem Klimamittel (16,3&nbsp;\u00b0C) ergab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2079-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3150\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2079-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2079-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2079-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2079-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutschlandwetter-Juli-2079-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>&nbsp;Im Freistaat Th\u00fcringen lag die Mitteltemperatur im Juli bei 18,1&nbsp;\u00b0C. Damit war es 1,7 Grad w\u00e4rmer als normal (16,4&nbsp;\u00b0C). Im Bundesl\u00e4ndervergleich landete man mit diesem Wert aber weit hinten und nur in Bayern und Sachsen war es k\u00fchler. Die Niederschlagsmenge belief sich auf 93&nbsp;l\/m\u00b2. Das Soll (63&nbsp;l\/m\u00b2) wurde um fast 50&nbsp;%&nbsp;\u00fcberschritten. Die Waldbr\u00e4nde, wie beispielsweise auf der Saalfelder H\u00f6he zu Beginn des Monats, konnten unter anderem mithilfe des Niederschlags gel\u00f6scht werden. Verantwortlich f\u00fcr die positive Niederschlagsbilanz waren Tiefdruckgebiete, die sich l\u00e4ngere Zeit \u00fcber Mitteleuropa einnisteten. Dabei fiel an 15 bis 20 Tagen Regen. Kein Wunder also, dass es die Sonne schwer hatte, sich gegen die kompakten Wolken durchzusetzen. Am Monatsende schien sie daher mit 179 (205 Stunden) unterdurchschnittlich lang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Deutscher Wetterdienst DWD, Fotos: privat<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2100-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3151\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2100-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2100-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2100-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2100-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG_2100-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu nass und zu warm &nbsp;Der Juli 2025 hatte einiges zu bieten, sodass die Meteorologen tief in die Warnkiste greifen mussten. 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