{"id":2243,"date":"2024-04-17T21:36:13","date_gmt":"2024-04-17T19:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=2243"},"modified":"2024-04-17T21:44:19","modified_gmt":"2024-04-17T19:44:19","slug":"nachhaltige-pferdehaltung-tiergerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=2243","title":{"rendered":"Nachhaltige Pferdehaltung: Tiergerechtigkeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paradigmenwechsel im Tierschutz<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Mongolei-reduziert-7092195.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2246\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Mongolei-reduziert-7092195.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Mongolei-reduziert-7092195-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Mongolei-reduziert-7092195-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Steppe mit ihrem rofaserreichen, aber n\u00e4hrstoffarmen Gr\u00e4sern und die st\u00e4ndige Bewegung im Schritt zu neuen Futterpl\u00e4tzenist der ideale Lebensraum der Pferde. An diesen sind auch unsere heutigen Pferde noch genetisch bestens angepasst. Die Pferdezucht hat zwar das Exterieur der Pferde stark beeinflusst, das Interieur ist aber nie z\u00fcchterisch bearbeitet worden. Das gilt nicht nur z.B. f\u00fcr die Physiologie der Verdauung, der Atemorgane und des Bewegungssystems, sondern auch f\u00fcr das genetisch festgelegte Verhalten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer heute Pferde h\u00e4lt, als Amateur oder auch als Profi, steht immer \u00f6fter unter Beobachtung einer zunehmend kritischer urteilenden \u00d6ffentlichkeit und somit rasch in der Kritik. Gut beraten sind alle Pferdehalter*innen, wenn sie sich mit dem bedeutenden Paradigmenwechsel in der Tierhaltung auseinandersetzen, denn es steht die Akzeptanz der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber der Pferdehaltung und dem Pferdesport auf dem Spiel. Wenn Wohlwollen in Ablehnung umschl\u00e4gt wird Pferdesport und Pferdehaltung an Bedeutung verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stand in der Vergangenheit die Tierqu\u00e4lerei sowie das Vermeiden von Schmerzen und Leiden im Fokus des Tierschutzes, konzentriert sich die Wissenschaft heute mehrheitlich auf eine ethisch motivierte sowie ethologisch gepr\u00e4gte Tiergerechtigkeit (1). Die Briten bezeichnen Tiergerechtigkeit sehr anschaulich als \u201eanimal welfair (2), w\u00e4hrend Werbeargenturen in Deutschland im Auftrag von Politikern, Landwirtschaftsfunktion\u00e4ren und der Lebensmittelindustrie den marketinglastigen Begriff \u201eTierwohl\u201c kreierten, der weniger pr\u00e4zise ist, als die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung \u201eTiergerechtigkeit\u201c (3).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tiergerechtigkeit meint nach heutiger, wissenschaftlicher Sicht nichts anderes, als das Bem\u00fchen eines Tierhalters, daf\u00fcr zu sorgen, dass es seinen von ihm abh\u00e4ngigen Mitgesch\u00f6pfen ( Familienmitglieder der Kunden) gut geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tiergerechtigkeit ist viel mehr, als das blo\u00dfe Vermeiden von Schmerzen, Leiden und Qu\u00e4lereien, es ist diejenige Haltung, bei der das Tier aus wissenschaftlicher, ethologischer Sicht seine genetisch in der Evolution erworbenen und fixierten Bed\u00fcrfnisse so gut als m\u00f6glich befriedigen, ausleben kann. Das verlangt vom Tierhalter, dass er das durch die Evolution gepr\u00e4gte Normalverhalten seines Tieres genau kennen muss, um eine tiergerechte Haltung bieten zu k\u00f6nnen. Ethologische Grundkenntnisse m\u00fcssen noch st\u00e4rker als bisher im Fokus der Tierhaltung stehen und bei der Beurteilung von Tierhaltungen herangezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Zusammenhang muss zweifellos festgestellt werden, dass sich die Einstellung der vermehrt urbanisierten Gesellschaft zum Pferd wesentlich ver\u00e4ndert hat. Es ist nicht mehr Nutztier, sondern Familienmitglied (\u201ecompanion animal\u201c) mit einer sehr pers\u00f6nlichen Mensch- Tier- Beziehung und einem dementsprechend gro\u00dfen Engagement des Halters f\u00fcr die tiergerechte Haltung eines Pferdes. Derzeit lehnt die Mehrheit der urbanen Bev\u00f6lkerung die Pferdehaltung\/- nutzung noch nicht generell ab, zeigt aber schon ein deutlich zu registrierendes Unbehagen mit der derzeitigen Praxis (4). Wenn sich dieser Trend fortsetzt, gleich mit welchen berechtigten oder unberechtigten Argumenten, und dabei die Akzeptanz der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber der Pferdehaltung\/ -nutzung schwindet, wird es zu einer existenziellen Depression in diesem Sport\/ Wirtschaftsbereich kommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"910\" height=\"591\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bild-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2244\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bild-7.jpg 910w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bild-7-300x195.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Bild-7-768x499.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Pferden geht es gut, wenn sie 15h fressen und dabei sich im Schritt bewegen k\u00f6nnen, 7h ruhen d\u00fcrfen und 2h am Tag Zeit haben sich mit sich und den Herdenmitgliedern zu besch\u00e4ftigen.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konzentriert sich ein Pferdehalter*in bei der Beurteilung der generellen Tiergerechtigkeit vorrangig auf die Befriedigung der genetisch fixierten Bed\u00fcrfnisse des Pferdes, dann stehen zwangsl\u00e4ufig die drei gro\u00dfe Indikatoren zur Beurteilung einer tiergerechten Pferdehaltung in folgender Wichtigkeit vorrangig zur Diskussion (5) (6):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Futteraufnahme&nbsp;<u>und<\/u>&nbsp;gleichzeitige Bewegung (ca. 2\/3 aller Bed\u00fcrfnisse)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus ethologischer Sicht ist die Bewegung des Pferdes \u00fcberwiegend der Futteraufnahme zuzuordnen, denn das Pferd frisst unter gleichzeitiger, st\u00e4ndiger Bewegung in der langsamen Gangart Schritt. Trab und Galopp werden nur bei Flucht oder Sozialverhalten beobachtet. Das Bed\u00fcrfnis Bewegung ist deshalb zu \u00fcberwiegendem Teil nur&nbsp;im Zusammenhang&nbsp;mit dem Bed\u00fcrfnis Futterausnahme zu diskutieren, denn die Bewegung dient, bis auf wenige Ausnahmen, dem h\u00f6herrangigem Ziel Futteraufnahme. Die Anatomie und Physiologie des gesamten Verdauungsapparates hat sich im Laufe der Evolution ausschlie\u00dflich auf energiereduziertes, rohfaserhaltigen Grundfutter spezialisiert. Pferde fressen durchschnittlich 15 h\/d, Fresspausen sind im Normalfall nicht l\u00e4nger als 3-4 h. Eine ma\u00dfgebliche Kraftfutterf\u00fctterung erf\u00fcllt nicht die genetisch fixierten Bed\u00fcrfnisse des Pferdes nach vielst\u00fcndiger Futteraufnahme&nbsp;<strong><u>bei gleichzeitiger<\/u><\/strong>&nbsp;Bewegung im Schritt und kann daher nicht als tiergerecht bezeichnet werden. Das nicht befriedigte Bed\u00fcrfnis der vielst\u00fcndigen Futteraufnahme des Pferdes bei gleichzeitiger Bewegung korreliert mit dem massenweise Auftreten der oftmals vermeidbaren \u201eZivilisationskrankheiten\u201c, wie EMS (Diabetes Typ II), Hufrehe, Kolik, Magengeschw\u00fcre, OC\/ OCD, Problemverhalten, usw.. Die Wissenschaft sieht ein erhebliches Potential, eine tiergerechtere Pferdehaltung zu optimieren, denn das durchschnittliche Pferd ist nur 5,5 Jahre nach dem 3. Lebensjahr in Nutzung und unsere Pferde erreichen gerade einmal die H\u00e4lfte des biologisch m\u00f6glichen Lebensalters (7) (8).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Ruheverhalten (ca. 1\/3 aller Bed\u00fcrfnisse)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stehen und Liegen muss f\u00fcr ca. 7 h\/d erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Komfortverhalten (ca. 1\/10 aller Bed\u00fcrfnisse)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt haben Pferde das Bed\u00fcrfnis, sich 2 h\/d zu scheuern, zu w\u00e4lzen, gegenseitig das Fell zu pflegen sowie dem Sexualtrieb nachzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u2026<\/strong>&nbsp;&nbsp; selbstverst\u00e4ndlich haben H\u00fctesicherheit, Klimaanspr\u00fcche, Verletzungssicherheit, Bodenqualit\u00e4t, Futtermittelhygiene, usw. weiterhin eine wesentliche Bedeutung bei der Beurteilung einer tiergerechten Pferdehaltung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Pferdehalter*innen den ethisch motivierten Tierschutzansatz der Wissenschaft aufgreifen (aufgreifen m\u00fcssen?), dann wird das zwangsl\u00e4ufig auch zu einer ver\u00e4nderten Beurteilung der Tiergerechtigkeit f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6gliche, zur Diskussion anregende Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein mehrst\u00fcndiger Paddockaufenthalt ohne Grundfutteraufnahme befriedigt nicht das Grundbed\u00fcrfnis von Futteraufnahme&nbsp;<strong>und&nbsp;<\/strong>Bewegung.<\/li>\n\n\n\n<li>Alleinige, langandauernde Bewegung beim Turnier ist ohne Grundfutteraufnahme kritisch zu sehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Mindestens 12h\/d, besser 15h\/d Futteraufnahme sind mit Kraftfuttermitteln (Fressgeschwindigkeit 10 min\/h\/kg) nicht zu realisieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei 15h Futterzugang von Heu (ME<sub>Pferd<\/sub>&nbsp;6MJ\/kg) und einer Fressgeschwindigkeit von 1 kg Heu\/h nimmt ein Warmblutpferd gesch\u00e4tzt 90 MJ\/d auf und kann damit eine mittlere Arbeitsleistung (+50% \u00fcber Erhaltungsbedarf) energetisch ausgleichen<a href=\"https:\/\/pferdefuetterung.eu\/?paged=2&amp;page_id=37#_edn10\">&nbsp;(9)<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li>Es ist zu diskutieren, ob Kraftfuttermittel \u00fcberhaupt in einer als tiergerecht zu bezeichnenden Ration zum Einsatz kommen sollen\/ d\u00fcrfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Es ist zu diskutieren, ob dauerhafte Leistungen des Pferdes, die einen h\u00f6heren Ausgleich von deutlich mehr als 50% erh\u00f6htem Energiebedarf mit hochkonzentrierten Kraftfuttermitteln erfordern, noch tiergerecht sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine \u00fcberwiegende Boxenhaltung ist keinesfalls tiergerecht, weil das langst\u00fcndige Bed\u00fcrfnis nach Futteraufnahme&nbsp;<strong>kombiniert mit<\/strong> Bewegung sowie das mehrst\u00fcndige Bed\u00fcrfnis nach Komfortverhalten nicht befriedigt wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Die alleinige Forderung nach isolierter, teils mehrst\u00fcndiger Bewegung (Reiten, Paddock, Reithalle, usw.), um Pferde tiergerecht halten zu k\u00f6nnen, ist ohne Grundfutterangebot nicht zielf\u00fchrend zum Erreichen der Tiergerechtigkeit.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine tiergerechte Haltung von Pferden ist nur m\u00f6glich, wenn ausreichend Dauergr\u00fcnland zur haupts\u00e4chlichen Ern\u00e4hrung zur Verf\u00fcgung steht.<\/li>\n\n\n\n<li>Pferdehaltung ist nur dann \u00f6kologisch zu verantworten, wenn die Zahl der Pferde an die zur Verf\u00fcgung stehenden Dauergr\u00fcnlandfl\u00e4chen f\u00fcr die Pferde gekoppelt ist.<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(1) vergl.&nbsp;<strong>Aurich<\/strong>&nbsp;(Wien),&nbsp;<strong>Kunzmann<\/strong>&nbsp;(Hannover),&nbsp;<strong>Zeitler- Feicht<\/strong>(M\u00fcnchen),&nbsp;<strong>Bohnet<\/strong>&nbsp;(Hannover),&nbsp;<strong>Schrader<\/strong>&nbsp;(<strong>KTB)<\/strong>&nbsp;(Darmstadt),&nbsp;<strong>Wechsler<\/strong>&nbsp;(Ettenhausen CH)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(2) gem\u00e4\u00df der vom \u201c<strong>UK Farm Animal Welfare Council<\/strong>\u201d formulierten \u201cFive Freedoms\u201d, heute ersetzt durch das \u201c<strong>Farm Animal Welfare Committee\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(3)<strong>&nbsp;Methling<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Unshelm<\/strong>: Umwelt- und tiergerechte Haltung von Nutz-, Heim- und Begleittieren, Berlin 2002:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(4)<strong>&nbsp;Aurich<\/strong>: Vortrag beim Berufsreitertag der BBR 2017, Neustadt\/Dosse<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(5) nach&nbsp;<strong>Schrader<\/strong>&nbsp;(<strong>KTBL)<\/strong>: https:\/\/www.ktbl.de\/inhalte\/themen\/tierhaltung\/tierart\/pferd\/allgemein\/tierverhalten\/ und&nbsp;<strong>Zeitler- Feicht<\/strong>: Handbuch Pferdeverhalten, Stuttgart 2015<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(6)<strong>&nbsp;KTBL<\/strong>: https:\/\/www.ktbl.de\/fileadmin\/user_upload\/artikel\/Tierhaltung\/\u2026\/Tierverhalten.pdf<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">( 7)<strong>&nbsp;Brade<\/strong>: Berichte in Landwirtschaft&nbsp; Bd.91, H.1, 3\/13 (Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung&nbsp; und Landwirtschaft)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(8)<strong>&nbsp;H\u00fcbbers<\/strong>: Tiergerechte Pferdehaltung, Bildungsseminar f\u00fcr die Agrarverwaltung Rheinland- Pfalz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">(9) vergl:&nbsp;<strong>Arnold<\/strong>: Pferdewirtpr\u00fcfung (Bd.8) \u2013Tabellen zur Pferdef\u00fctterung-, Norderstedt 2016<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paradigmenwechsel im Tierschutz Wer heute Pferde h\u00e4lt, als Amateur oder auch als Profi, steht immer \u00f6fter unter Beobachtung einer zunehmend kritischer urteilenden \u00d6ffentlichkeit und somit rasch in der Kritik. 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