{"id":210,"date":"2020-09-05T18:16:36","date_gmt":"2020-09-05T16:16:36","guid":{"rendered":"http:\/\/pferdegruenland.de\/?p=210"},"modified":"2020-10-21T12:12:06","modified_gmt":"2020-10-21T10:12:06","slug":"das-wetter-im-august-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=210","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschland- Wetter im August 2020"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein facettenreicher und extrem warmer Hochsommermonat<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/0A29668E-DAC1-4335-89D9-0D6FBBD38B49-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-216\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/0A29668E-DAC1-4335-89D9-0D6FBBD38B49-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/0A29668E-DAC1-4335-89D9-0D6FBBD38B49-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/0A29668E-DAC1-4335-89D9-0D6FBBD38B49-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/0A29668E-DAC1-4335-89D9-0D6FBBD38B49-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/0A29668E-DAC1-4335-89D9-0D6FBBD38B49.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 31. August 2020<\/em>&nbsp;\u2013 Der letzte Sommermonat 2020 war hierzulande an Wettervielfalt kaum zu \u00fcbertreffen. Zeitweilige Dauerniederschl\u00e4ge mit Hochwasser im S\u00fcden, eine ungew\u00f6hnlich hei\u00dfe Witterung im Norden und Starkregengewitter in der Mitte geh\u00f6rten genauso zu seinem Repertoire, wie regional anhaltende Trockenheit und das Sturmtief \u201eKirsten\u201c zum Ende des Monats. In der Bilanz war der August 2020 extrem warm sowie leicht zu nass und sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lange Hitzewelle Mitte des Monats sorgte f\u00fcr einen extrem warmen August<\/strong><br>Mit 19,9 Grad Celsius (\u00b0C) lag der Temperaturdurchschnitt im letzten klimatologischen Sommermonat um 3,4 Grad \u00fcber dem Mittel der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur w\u00e4rmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die positive Abweichung 2,4 Grad. Der August 2020 war damit nach dem August 2003 mit 20,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemeinsam mit 2015 und 2018 der zweitw\u00e4rmste seit 1881. Dieses gro\u00dfe Temperaturplus ist insbesondere auf eine sehr hei\u00dfe und feuchte Witterung zwischen dem 5. und 22. zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zeitweise stiegen die H\u00f6chstwerte auf \u00fcber 35&nbsp;\u00b0C. Dabei wurden aus dem S\u00fcdwesten und Nordosten des Landes an bis zu 15 Tagen H\u00f6chstwerte von \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C&nbsp;(Hitzetage) gemeldet. Die h\u00f6chste Temperatur wurde am 9. mit 38,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;in Trier-Petrisberg registriert, nachdem in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese am 5. noch frische 3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hochwasser im S\u00fcden, \u00dcberflutungen in der Mitte, gebietsweise sehr trocken<\/strong><br>Mit rund 90 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) erreichte der August 115 Prozent seines Klimawertes von 77&nbsp;l\/m\u00b2. Dauerregen brachte Anfang des Monats dem S\u00fcdosten Deutschlands Hochwasser. Innerhalb von 24 Stunden fielen in Oberbayern 100 bis 150&nbsp;l\/m\u00b2. Aschau-Innerkoy meldete am 3. mit 152,4&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den h\u00f6chsten Tagesniederschlag. Nach einer kurzen deutschlandweit niederschlagsfreien Phase entluden sich in der zweiten Monatsdekade in zunehmend feuchter Luft besonders \u00fcber der Mitte des Landes heftige Starkregengewitter. Lokal wurden Stundensummen von \u00fcber 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;gemessen. W\u00e4hrend es dort zu \u00dcberflutungen kam, blieb es wenige Kilometer abseits der Unwetter knochentrocken. Im westlichen Saarland und am Niederrhein fielen im Monat lokal gerade einmal 15&nbsp;l\/m\u00b2. Im letzten Drittel des August konnten dann auch im zuvor vom Niederschlag ausgesparten Norden und Osten Deutschlands bedeutsame Mengen gemessen werden. Ab 2000 Metern gab es in den Alpen sogar Schnee.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leicht positive Sonnenscheinbilanz<\/strong><br>Der Sonnenschein lag im letzten Sommermonat mit rund 220 Stunden etwa zehn Prozent \u00fcber dem Soll von 200 Stunden. Am h\u00e4ufigsten zeigte sich die Sonne an den K\u00fcsten. Hier wurden teilweise \u00fcber 290 Stunden erfasst. Etwa 100 Stunden weniger zeigte sie sich im Sauerland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im August 2020<\/strong><br><em>(In Klammern stehen jeweils die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der intern. Referenzperiode)&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein und Hamburg:&nbsp;<\/strong>Der August 2020 war in Schleswig-Holstein mit 19,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,2&nbsp;\u00b0C) und in Hamburg mit 20,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C) deutlich zu warm. An der Station Hamburg-Neuwiedenthal gab es an 11 Tagen H\u00f6chsttemperaturen von \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C. F\u00fcr die Hansestadt ein neuer Augustrekord. Rund 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag fielen dabei im n\u00f6rdlichsten Bundesland, w\u00e4hrend die Hansestadt nur etwa 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) erreichte. Die Sonne schien in Schleswig-Holstein rund 265 Stunden (210 Stunden) und in Hamburg gut 250 Stunden (201 Stunden). Damit waren sie die sonnenscheinreichsten Regionen Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen und Bremen:&nbsp;<\/strong>Niedersachsen verzeichnete im August 2020 bei 220 Sonnenstunden (192 Stunden) und ann\u00e4hernd 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) zu warme 20,1&nbsp;\u00b0C(16,5&nbsp;\u00b0C), Bremen sogar 20,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,7&nbsp;\u00b0C). Dazu meldete die Hansestadt noch 75&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und 235 Stunden (193 Stunden) Sonnenschein. In Bremerhaven gab erstmals in einem August acht Tage mit H\u00f6chstwerten von \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Der August 2020 brachte dem nord\u00f6stlichsten Bundesland eine ungew\u00f6hnlich lange und hei\u00dfe Witterung. Abseits der K\u00fcsten wurden an bis zu 13 Tagen, wie in Boizenburg, H\u00f6chstwerte von \u00fcber 30&nbsp;\u00b0Cgemeldet. Augustrekord! In der Bilanz war der August 2020 mit 19,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C) deutlich zu warm. Bei nassen 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und rund 250 Sonnenstunden (270 Stunden) war das nord\u00f6stlichste Bundesland eine der sonnigsten Regionen deutschlandweit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg und Berlin:&nbsp;<\/strong>Im August 2020 waren Berlin und Brandenburg die w\u00e4rmsten Regionen. Rekordverd\u00e4chtige 21,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,8&nbsp;\u00b0C) wurden in der Hauptstadt und 21,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,4&nbsp;\u00b0C) in Brandenburg im Mittel registriert. Verbreitet gab es 10 bis 14 hei\u00dfe Tage. Potsdam meldete sogar erstmals in einem August 15 Tage mit H\u00f6chsttemperaturen von \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C. Hinsichtlich der Niederschlagsbilanz z\u00e4hlten Brandenburg mit 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) und die Hauptstadt mit 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) zu den trockeneren Gebieten. \u00dcberdurchschnittlich lang schien die Sonne. Berlin kam auf rund 240 (214 Stunden) und Brandenburg auf gut 235 Sonnenstunden (213 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Das Bundesland erlebte mit einer Mitteltemperatur von 21,0&nbsp;\u00b0C(17,2&nbsp;\u00b0C) seinen w\u00e4rmsten August seit Messbeginn. In der Altmark, wie in Seehausen, wurden zum Teil 15 Hitzetage erfasst. Bei 225 Sonnenstunden (198 Stunden) und 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) Fl\u00e4chenniederschlag war es recht sonnig und leicht zu trocken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>Der Freistaat erlebte mit 20,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C) den drittw\u00e4rmsten August. Dabei war es bei rund 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2) recht nass und mit 220 Sonnenstunden (199 Stunden) dennoch sonnig. Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese meldete am Morgen des 5. mit frischen 3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;die tiefste Monatstemperatur.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:&nbsp;<\/strong>Th\u00fcringen erlebte mit einer Temperatur von 19,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,0&nbsp;\u00b0C) einen der w\u00e4rmsten Augustmonate. Im Schnitt fielen 90&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(69&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag. Die Sonne zeigte sich 190 Stunden (192 Stunden) &#8211; der niedrigste Wert in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>NRW verbuchte im August 20,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C). Am Niederrhein, wie in T\u00f6nisvorst, gab es mit 14 Hitzetagen einen neuen Augustrekord. Zahlreiche Schauer und Gewitter brachten in der zweiten Monatsdekade zwar Starkregen, dennoch blieb es im Fl\u00e4chenmittel mit 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) zu trocken. Insbesondere am Niederrhein fielen \u00f6rtlich keine 20&nbsp;l\/m\u00b2. Die Sonne zeigte sich mit rund 195 Stunden (183 Stunden) weniger als in vielen anderen Regionen Deutschlands.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Hessen meldete gut 20,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) und damit seinen zweitw\u00e4rmsten August. Mit 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) blieb es weiterhin zu trocken. In der vergleichsweise sonnenscheinarmen Region wurden gut 195 Sonnenstunden (190 Stunden) gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Hier betrug die August-Temperatur im Mittel 20,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C). Es ist nach 2003 der zweitw\u00e4rmste Wert seit Aufzeichnungsbeginn in Rheinland-Pfalz. Das h\u00f6chste Tagesmaximum wurde am 9. mit 38,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;in Trier-Petrisberg registriert. Bei trockenen 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) schien die Sonne rund 200 Stunden (193 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:&nbsp;<\/strong>Der August war im Saarland mit 20,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,9&nbsp;\u00b0C) der zweitw\u00e4rmste seit Messbeginn. Als trockenste Region erfasste das kleinste Fl\u00e4chenland mit einer Niederschlagsmenge von abgerundet 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) gerade einmal etwas mehr als die H\u00e4lfte des Mittelwertes. Insgesamt wurden 210 Sonnenstunden (202 Stunden) registriert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Baden-W\u00fcrttemberg war im August mit 19,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) zwar sehr warm, im Vergleich aber dennoch eine k\u00fchle und mit knapp 115&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(94&nbsp;l\/m\u00b2) die zweitnasseste Region, wenngleich in der oberrheinischen Tiefebene das Niederschlagsdefizit fortbesteht. Die Sonne schien 220 Stunden (206 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:&nbsp;<\/strong>Im August 2020 war der Freistaat mit 18,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,0&nbsp;\u00b0C) die k\u00fchlste Region Deutschlands. Zu Beginn und am Ende des Monats verursachten im S\u00fcden des Landes Dauerniederschl\u00e4ge \u00dcberflutungen und Hochwasser. Oberhalb von 2000 Meter fiel sogar Schnee. Am 4. meldete Aschau-Innerkoy mit 152,4&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den h\u00f6chsten Tagesniederschlag. In der Summe erfassten die bayerischen Niederschlagsmesser des&nbsp;DWD&nbsp;ein Monatsfl\u00e4chenmittel von 135&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(101&nbsp;l\/m\u00b2) und somit deutlich mehr, als in allen anderen Bundesl\u00e4ndern. Die h\u00f6chsten Summen wurden mit \u00fcber 250&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;an den Alpen gemessen. Die Sonne zeigte sich 225 Stunden (202 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorl\u00e4ufige Werte. Die f\u00fcr den letzten Tag des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des&nbsp;DWD&nbsp;zur Verf\u00fcgung.<\/em><br><em>Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als \u201eThema des Tages\u201c unter&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.dwd.de\/\" target=\"_blank\">www.dwd.de<\/a>. Einen umfassenden klimatologischen R\u00fcckblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10. des Folgemonats unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/klimastatus\">www.dwd.de\/klimastatus<\/a>.<\/em><br>Quelle: DWD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein facettenreicher und extrem warmer Hochsommermonat Offenbach, 31. August 2020&nbsp;\u2013 Der letzte Sommermonat 2020 war hierzulande an Wettervielfalt kaum zu \u00fcbertreffen. 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