{"id":1820,"date":"2023-08-31T10:32:04","date_gmt":"2023-08-31T08:32:04","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1820"},"modified":"2023-08-31T10:32:04","modified_gmt":"2023-08-31T08:32:04","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-august-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1820","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im August 2023"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fr\u00fchherbstliche K\u00fchle und tropische Hitze pr\u00e4gten den nassesten August seit 2010<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. August 2023 \u2013&nbsp;<\/em>Der August 2023 brachte in Deutschland eine tropisch-feuchte Witterung, die durch fr\u00fchherbstliche Temperaturr\u00fcckg\u00e4nge und reichlich Niederschl\u00e4ge erg\u00e4nzt wurde. Unter dem Strich war der August zu warm, viel nasser als normal und sonnenscheinarm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von der Herbstk\u00fchle in die tropisch-hei\u00dfe Phase \u2013 Temperaturachterbahn im August<\/strong><br>Das Temperaturmittel lag im August 2023 mit 18,3 Grad Celsius (\u00b0C) um 1,8 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (16,5\u00a0\u00b0C). Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (18,0\u00a0\u00b0C) betrug die Abweichung +0,3 Grad. Der August trat mit fr\u00fchherbstlichen Temperaturen in Erscheinung. Vom 6. bis zum 8. \u00fcberschritten die H\u00f6chstwerte h\u00e4ufig kaum die Schwelle von 20\u00a0\u00b0C. Die k\u00fchlsten Temperaturen wurden aber am Morgen des 10. erreicht. Der niedrigste Wert von 2,4\u00a0\u00b0C\u00a0wurde vom\u00a0DWD\u00a0in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge gemessen. Die zweite Dekade des Monats brachte einen rapiden Anstieg der Temperaturen. Getragen von einer tropischen Luftmasse kletterten die H\u00f6chstwerte auf \u00fcber 30\u00a0\u00b0C\u00a0und gipfelten am 24. in Rheinfelden, unweit der Schweizer Grenze, mit einem Spitzenwert von 37,4\u00b0C. Den Ausklang des Monats markierte eine signifikante Abk\u00fchlung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3473-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1821\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3473-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3473-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3473-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3473-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3473-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Niederschlagsreichster August seit 2010 mit teils heftigen Unwettern<\/strong><br>Im August fiel mit rund 125 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) knapp 60 Prozent mehr Niederschlag als in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (77&nbsp;l\/m\u00b2). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 lag das Plus auch bei etwa 60 Prozent des Solls (78&nbsp;l\/m\u00b2). Archivdaten des&nbsp;DWD&nbsp;zeigen, dass der August 2023 damit hierzulande der nasseste seit 2010 war. In vielen Regionen bildeten sich schwere Unwetter, die von intensiven Regenf\u00e4llen und Hagelst\u00fcrmen begleitet wurden. Insbesondere im S\u00fcden Deutschlands gab es lokal betr\u00e4chtliche Sch\u00e4den. In den Alpen wurden Monatsniederschl\u00e4ge von teils \u00fcber 300&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;registriert. Entlang eines Streifens von der L\u00fcbecker Bucht bis in den S\u00fcdwesten Brandenburgs blieb es vergleichsweise &#8222;trockener&#8220; mit Werten von etwa 50&nbsp;l\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonnenschein im letzten Sommermonat unter den Erwartungen<\/strong><br>Mit 185 Stunden verfehlte die Sonnenscheindauer im August ihr Soll von 200 Stunden (Periode 1961 bis 1990). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (212) betrug die negative Abweichung rund 13 Prozent. Die meisten Sonnenstunden meldete das Alpenvorland, w\u00e4hrend sie in den westlichen Mittelgebirgen seltener Pr\u00e4senz zeigte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im August 2023<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3638-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1822\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3638-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3638-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3638-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3638-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3638-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Der S\u00fcdwesten zeigte sich im August 2023 mit 19,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) als ein warmes Bundesland. In der Grenzregion zur Schweiz wurden bis zu 13 hei\u00dfe Tage mit mehr als 30&nbsp;\u00b0C&nbsp;und bis zu sechs sehr hei\u00dfe Tage mit mehr als 35&nbsp;\u00b0C&nbsp;gez\u00e4hlt. Die deutschlandweit h\u00f6chste Temperatur im August 2023 gab es am 24. in Rheinfelden mit 37,4&nbsp;\u00b0C. An jenem Abend verursachten dann schwere Gewitter am Bodensee Orkanb\u00f6en, die in Friedrichshafen 137&nbsp;km\/herreichten und betr\u00e4chtliche Sturmsch\u00e4den verursachten. Zwanzig Tage zuvor hatte ein heftiger Hagelschauer in Reutlingen eine Szenerie wie im Winter geschaffen. Bis zum Monatsabschluss wurden fl\u00e4chendeckend nasse 124&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(94&nbsp;l\/m\u00b2) gemessen. Die Sonne schaffte es auf 190 Stunden (206 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Warme 18,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,0&nbsp;\u00b0C) brachte der August 2023 dem Freistaat. In der zweiten H\u00e4lfte des Monats intensivierten sich Hitze und Luftfeuchtigkeit. Gewitter mit teils enormem Starkregen, Hagel und schweren B\u00f6en waren die Folge. Die Ursache f\u00fcr diese intensive Niederschlagsaktivit\u00e4t lag in einem ausgedehnten und blitzreichen Gewittersystem. Am 24. produzierten weitere schwere Gewitter in Lindau Orkanb\u00f6en bis 144&nbsp;km\/h. Auf einem Campingplatz in Lindau-Zech st\u00fcrzten mehrere B\u00e4ume um. Sechs Menschen wurden verletzt. Am 26. zogen erneut heftige Unwetter \u00fcber den S\u00fcden Bayerns hinweg. Nach immensen Hagelsch\u00e4den in Bad Bayersoien, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, musste der Katastrophenfall ausgerufen werden. Daraufhin setzte anhaltender starker Regen im S\u00fcdosten Bayerns ein und f\u00fchrte an und s\u00fcdlich der Donau zu einer wachsenden Hochwassergefahr. Insgesamt verzeichnete Bayern im August eine Niederschlagsmenge von etwa 170&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(101&nbsp;l\/m\u00b2), was einem Plus von nahezu 70 Prozent entspricht. Damit war es das Bundesland mit den h\u00f6chsten Niederschlagsmengen. Die Sonne schien ausgewogene 200 Stunden (202 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Die Bundeshauptstadt war im August mit 19,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,8\u00b0C) das w\u00e4rmste Bundesland und mit 59&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) auch die trockenste Region. 193 Stunden (214 Stunden) zeigte sich die Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>\u00a0Brandenburg erlebte 2023 einen 19,0\u00a0\u00b0C\u00a0(17,4\u00a0\u00b0C) warmen und 71\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(59\u00a0l\/m\u00b2) nassen letzten Sommermonat. Vor allem die erste Monatsh\u00e4lfte pr\u00e4sentierte sich sehr niederschlagsreich und teils gewittrig. Ein starkes Gewitter verursachte am 15. in Brandenburg an der Havel Orkanb\u00f6en von 147\u00a0km\/h. Abgedeckte D\u00e4cher und umgeworfene B\u00e4ume waren die Folge. Mit 185 Stunden blieb die Augustsonne hinter ihrem Zielwert von 213 Stunden zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3670-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1824\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3670-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3670-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3670-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3670-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_3670-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Warme 17,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,7&nbsp;\u00b0C) und nasse 88&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) bescherte der August den Bremern in diesem Jahr. Die Sonnenscheindauer hielt sich mit 190 Stunden (193 Stunden) tapfer im Rahmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;Die wechselhafte Juliwitterung hielt bis weit in den August an, sodass auch der letzte meteorologische Sommermonat in der Hansestadt mit 90&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) zu nass ausfiel. Die Mitteltemperatur erreichte im August warme 17,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C) und die Sonnenscheindauer 185 Stunden (201 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;18,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) warm war der diesj\u00e4hrige August in Hessen. Mit einem Niederschlagsanstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt (70&nbsp;l\/m\u00b2) wurden im Verlauf des Monats 130&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;verzeichnet. Der August war in Hessen damit der niederschlagsreichste seit 2010. Am Abend des 16. zog ein Gewittersystem \u00fcber das Rhein-Main-Gebiet und entfesselte dort \u00fcber 25.000 Blitze. Aufgrund heftigen Starkregens wurden zahlreiche Fl\u00fcge am Frankfurter Flughafen annulliert. Die Sonne kam im August auf 175 Stunden (190 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Die nord\u00f6stlichste Region zeigte sich im August mit 17,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C) als zweitk\u00fchlstes Bundesland. Hitze gab es lediglich am 15. und 19. Die Niederschlagsbilanz verzeichnete im letzten Sommermonat nasse 78&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2). Insbesondere in Vorpommern wurden auch \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;gemessen. Die Sonnenscheindauer erreichte mit 175 Stunden einen Wert unterhalb des langj\u00e4hrigen Durchschnitts von 217 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;In Niedersachsen brachte der 17,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,5&nbsp;\u00b0C) warme August mit rund 101&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) ein deutliches \u00dcberangebot an Niederschlag. Dies zeigte sich besonders im Harz, wo die Monatsmengen sogar die Marke von 150&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;\u00fcbertrafen. Die Sonnenscheindauer lag bei 185 Stunden (192 Stunden), wobei die K\u00fcstenregionen bis zu 200 Sonnenstunden verzeichneten. Hinsichtlich sommerlicher Witterung erreichte lediglich der 19. das Hochsommergef\u00fchl. Die H\u00f6chstwerte stiegen, wie in G\u00f6ttingen, auf bis zu 34&nbsp;\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;Im August 2023 fielen in NRW mit rund 138&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;etwa 90 Prozent mehr Niederschlag als im Klimamittel (73&nbsp;l\/m\u00b2). Aus dem westlichen Sauerland wurden \u00f6rtlich sogar bis zu 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;gemeldet. Vor allem in der ersten Monatsh\u00e4lfte registrierten die&nbsp;DWD-Stationen landesweit fast t\u00e4glich Niederschlag. Es war der nasseste August seit 2010. Die Gebietsmitteltemperatur erreichte 17,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C), die Sonnenscheindauer 165 Stunden (183 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;In Rheinland-Pfalz zeigte sich der August mit 18,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C) als warmer Monat. Doch der Blick richtet sich auf die hohen Niederschlagsmengen: Mit einem Wert von 103&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;erreichten sie eine Steigerung von fast 50 Prozent gegen\u00fcber dem Klimawert (70&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonne schaffte es 180 Stunden (193 Stunden) zu scheinen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Im Saarland fiel im August etwa 60 Prozent mehr Niederschlag als \u00fcblich. So wurden in der Fl\u00e4che rund 117&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) eingesammelt. Nach den trockenen Vorjahresmonaten war es der niederschlagsreichste August seit 2010. Warme 18,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,9&nbsp;\u00b0C) und nahezu ausgewogene 190 Sonnenstunden (202 Stunden) standen dar\u00fcber hinaus in der Monatsbilanz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Auch in Sachsen war der August warm und niederschlagsreich. So betrug das Temperaturmittel 18,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagsmenge 108&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2). Unter dem Schnitt blieb die Sonnenscheindauer mit 185 Stunden (199 Stunden). Am Morgen des 10. sank die Temperatur in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge auf sehr frische 2,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;&#8211; den tiefsten Augustwert 2023 in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Hier ermittelte der&nbsp;DWD&nbsp;einen 18,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,2&nbsp;\u00b0C) warmen und mit 104&nbsp;l\/m\u00b2ungew\u00f6hnlich niederschlagsreichen August. So betrug das Plus rund 75 Prozent gegen\u00fcber dem Klimamittel von 59&nbsp;l\/m\u00b2. In den s\u00fcdlichen Regionen wurden \u00fcber 150&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;gemessen. Unterdurchschnittliche 185 Sonnenstunden (198 Stunden) wurden im Gebietsmittel errechnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Schleswig-Holstein war im August mit 17,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,2&nbsp;\u00b0C) das k\u00fchlste Bundesland. In den n\u00f6rdlichen Kreisen gab es keine Handvoll Sommertage (\u2265 25,0&nbsp;\u00b0C). Landesweit wurde mit 30,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;am 19. in Grambek nur ein einziger hei\u00dfer Tag (\u2265 30,0&nbsp;\u00b0C) gemessen. Nach dem sehr nassen Juli schloss der August ebenfalls mit einer zu hohen Niederschlagsausbeute: So wurden 98&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) im 8. Monat des Jahres gemessen. Die Sonnenscheindauer erreichte 185 Stunden (210 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0Der letzte meteorologische Sommermonat hatte f\u00fcr Th\u00fcringen nicht nur warme 18,1\u00a0\u00b0C\u00a0(16,0\u00a0\u00b0C), sondern mit 133\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(69\u00a0l\/m\u00b2) auch einen deutlichen Niederschlags\u00fcberschuss von gut 90 Prozent im Gep\u00e4ck. Im Th\u00fcringer Wald war es mit \u00fcber 200\u00a0l\/m\u00b2\u00a0sogar noch nasser. Das Resultat: Niederschlagsreichster August seit 2010. Entsprechend zur\u00fcckhaltend zeigte sich die Sonne mit 170 Stunden (192 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD, Fotos: Arnold<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fchherbstliche K\u00fchle und tropische Hitze pr\u00e4gten den nassesten August seit 2010 Offenbach, 30. 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