{"id":1659,"date":"2023-03-07T11:54:01","date_gmt":"2023-03-07T10:54:01","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1659"},"modified":"2023-05-30T21:23:48","modified_gmt":"2023-05-30T19:23:48","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-februar-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1659","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter Februar 2023"},"content":{"rendered":"\n<p>Mild, trocken, sonnig<\/p>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 27. Februar 2023<\/em>&nbsp;\u2013 Auch der letzte meteorologische Wintermonat verabschiedete sich mit einer deutlich positiven Temperaturabweichung. Kurze winterliche Phasen konzentrierten sich eher auf die erste Monatsdekade und auf das Monatsende. Dazwischen gesellten sich fr\u00fchlingshafte Temperaturen mit lokalen H\u00f6chstwerten knapp \u00fcber 20&nbsp;\u00b0C. Aufw\u00e4rts ging es auch mit der Sonnenscheindauer. Zur\u00fcck blieb allerdings die monatliche Niederschlagsausbeute, insbesondere im S\u00fcdwesten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen mitteilte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_2929-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1660\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_2929-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_2929-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_2929-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_2929-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_2929-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Februar 2023: Die Hasel bl\u00fcht, Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher in voller Pracht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nur vor\u00fcbergehend winterlich mit strengen Fr\u00f6sten<\/strong><br>Mit dem winterlichen Temperaturr\u00fcckgang in der ersten Monatsdekade fielen die n\u00e4chtlichen Tiefstwerte vereinzelt auch in den sehr strengen Frostbereich. Das bundesweite Minimum wurde dabei am 7. an der Station Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge mit -17,5 Grad Celsius (\u00b0C) festgehalten. Bald aber wechselte der Februar in den Fr\u00fchlingsmodus und p\u00fcnktlich zu den Karnevalstagen gipfelten die H\u00f6chstwerte bei bis zu 18&nbsp;\u00b0C. Herausragend war Garmisch-Partenkirchen, wo am 18. bei 8 Sonnenstunden ein Temperaturanstieg auf 20,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;erfolgte \u2013 dem h\u00f6chsten Februarwert 2023. Das Deutschlandmittel der Lufttemperatur betrug im Februar 3,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;und lag damit 2,8 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Hinblick auf die aktuelle und w\u00e4rmere Vergleichsperiode 1991 bis 2020 lag die Abweichung bei +1,7 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Februar mit erheblichem Niederschlagsdefizit im S\u00fcdwesten des Landes<\/strong><br>In der Fl\u00e4che brachte der Februar rund 40 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2), was etwa 23 Prozent weniger Niederschlag als in der Zeit von 1961 bis 1990 (Klimamittel: 49&nbsp;l\/m\u00b2) entspricht. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (53&nbsp;l\/m\u00b2) erreichte das Niederschlagsdefizit sogar rund 33 Prozent. Besonders gro\u00df war die Niederschlagsarmut im S\u00fcdwesten. Am Oberrhein, in Rheinhessen sowie im Saarland fielen regional nur um 5&nbsp;l\/m\u00b2. Im Sauerland, Erzgebirge, Bayerischen Wald und an den Alpen fielen teils \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2. Dort registrierte Ruhpolding-Seehaus am 2. mit 52,5&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den bundesweit gr\u00f6\u00dften Tagesniederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Sonnenstunden im Westen und S\u00fcden<\/strong><br>Mit gut 90 Stunden \u00fcbertraf die Februarsonne ihr Soll von 72 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um 25 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (76 Stunden) betrug die positive Abweichung rund 19 Prozent. An der Grenze zur Schweiz und im Allg\u00e4u wurden teilweise \u00fcber 130 Stunden Sonnenschein erfasst. Besonders viel Sonne tanken lie\u00df sich im Zeitraum vom 7. bis zum 9., als die Republik die sonnigsten Tage seit der ersten Oktoberdekade 2022 erlebte. Mit fast 8 bis 10 Stunden wurde die astronomisch maximal m\u00f6gliche Strahlungsdauer vollst\u00e4ndig ausgereizt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Februar 2023<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Der Hochschwarzwald war im Februar 2023 die einzige Region in Baden-W\u00fcrttemberg mit Dauerwinter. Sonst machten sich Schnee und Frost rar, sodass der&nbsp;DWD&nbsp;in seiner Schlussrechnung mit 3,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,5&nbsp;\u00b0C) einen milden Februar bilanzieren musste. Dabei blieb es in der Fl\u00e4che mit 23&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;\u2013 entspricht rund einem Drittel des Solls (68&nbsp;l\/m\u00b2) \u2013 betr\u00e4chtlich zu trocken. Nur der Schwarzwald konnte vergleichsweise bedeutsamere Niederschl\u00e4ge abfangen. Etwa 50 Prozent h\u00e4ufiger zeigte sich die Sonne mit 115 Stunden (76 Stunden). Baden-W\u00fcrttemberg brillierte knapp vor dem Saarland als sonnigste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Anfang Februar sorgten Schnee- und Regenf\u00e4lle noch f\u00fcr steigende Flusspegel in Mittel- und Unterfranken. Im Bayerischen Wald und in den Alpen sorgten ergiebige Schneef\u00e4lle teilweise sogar f\u00fcr Lawinengefahr. Mit einsetzender Milderung in der zweiten Monatsdekade erfolgte zun\u00e4chst ein deutlicher Schneer\u00fcckgang. In Garmisch-Partenkirchen gipfelte der Temperaturanstieg am 18. bei 8 Stunden Sonnenschein und guter Durchmischung bei sehr milden 20,1&nbsp;\u00b0C. Es war die bundesweit h\u00f6chste Temperatur im Februar 2023. Zum Monatsfinale brachte Petrus den Winter zur\u00fcck und besonders den Bayerischen Alpen eine ordentliche Schippe Neuschnee. Insgesamt lieferte der letzte Wintermonat dem Freistaat 46&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(58&nbsp;l\/m\u00b2). Ruhpolding-Seehaus meldete am 2. mit 52,5&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den bundesweit gr\u00f6\u00dften Tagesniederschlag. Die h\u00f6chsten Monatsmengen erfassten der Bayerische Wald und die Alpen mit \u00fcber 130&nbsp;l\/m\u00b2. Fast 95 Stunden (78 Stunden) pr\u00e4sentierte sich die Sonne. Im Alpenvorland gab sie sich sogar \u00fcber 130 Stunden zu erkennen. Bayern war mit 2,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,6&nbsp;\u00b0C) das vergleichsweise k\u00fchlste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;In der Bundeshauptstadt erreichte das Februarmittel der Lufttemperatur 3,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,6&nbsp;\u00b0C). Viel Winterwetter war damit nicht zu beobachten. Daf\u00fcr schien die Sonne mit 80 Stunden (71 Stunden) mehr als genug und auch die Niederschlagsmenge lag mit 47&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(35&nbsp;l\/m\u00b2) gut ein Drittel \u00fcber ihrem Sollwert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Im Schnitt lag in Brandenburg die Februartemperatur bei milden 2,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,1&nbsp;\u00b0C). Zu mild war dabei vor allem die dritte Februarwoche. Dagegen wirbelten in den letzten Tagen auch mal Flocken. Mit 43&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(33&nbsp;l\/m\u00b2) war der letzte Wintermonat 30 Prozent zu nass. Etwas h\u00e4ufiger zeigte sich allerdings die Sonne mit 75 Stunden (70 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Bremen platzierte sich im letzten Wintermonat mit sehr milden 4,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,4&nbsp;\u00b0C) als w\u00e4rmstes Bundesland. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 39&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;ihren Sollwert (40&nbsp;l\/m\u00b2). Besonders die erste Monatsh\u00e4lfte gl\u00e4nzte mit h\u00e4ufigerem Sonnenschein. Bis zum Februarfinale zeigte sie sich insgesamt mit rund 90 Stunden etwa ein Drittel h\u00e4ufiger als im Mittel (68 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;Hier brachte der Februar 2023 sehr milde 4,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,2&nbsp;\u00b0C). Winterwetter wurde zu einer Randerscheinung deklariert und fokussierte sich mit M\u00fch und Not auf die erste Monatsdekade sowie das Monatsende. Die Niederschlagsmenge lag mit 57&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(42&nbsp;l\/m\u00b2) 35 Prozent \u00fcber dem Klimawert. Hamburg schaffte es damit auf Platz 2 der nassesten und geh\u00f6rte mit fast 75 Stunden (64 Stunden) auch zu den sonnenscheinarmen Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Auch in Hessen dominierten im Februar milde Luftmassen. In der dritten Monatswoche stiegen die H\u00f6chstwerte sogar auf regional \u00fcber 15&nbsp;\u00b0C. Die m\u00e4\u00dfigen Nachtfr\u00f6ste vom 8. und 9. erschienen dagegen nur noch als Nebens\u00e4chlichkeit. Besonders war eine Inversionslage, bei der am 14. auf der Wasserkuppe milde 13,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;und andererseits die Station Geisenheim im Rheingau bei Nebel nur 1,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;registrierte. Der Februar endete mit 3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,6&nbsp;\u00b0C) deutlich zu mild, aber auch mit 34&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2) fast 35 Prozent zu trocken. Die Sonne schien mit 90 Stunden (69 Stunden) ausgesprochen oft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Der Nordosten erlebte im Februar mehr Fr\u00fchling als Winter. Am 17. zeigten die Thermometer verbreitet sogar sehr milde 10\u00b0C. Dazu wehte ein st\u00fcrmischer Wind mit Orkanb\u00f6en bis 120&nbsp;km\/h&nbsp;auf R\u00fcgen. Wer verbreitet m\u00e4\u00dfige Fr\u00f6ste von unter -5&nbsp;\u00b0Csuchte, fand sie h\u00f6chstens noch in der ersten Monatsdekade. In der Gesamtheit wurde ein Februarmittel von 3,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,0&nbsp;\u00b0C) verbucht. Dazu fiel mit 41&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(31&nbsp;l\/m\u00b2) etwa ein Drittel mehr Niederschlag. Die Sonnenscheinausbeute lag bei 75 Stunden (67 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;In Niedersachsen erreichte das Februarmittel milde 4,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,1&nbsp;\u00b0C). Zum Ende der ersten Monatsdekade gab es mit m\u00e4\u00dfigen Nachtfr\u00f6sten von unter &#8211; 5\u00b0C zumindest mal einen Hauch von tiefem Winter. In der zweiten Monatsdekade wurden dagegen \u00f6fter H\u00f6chstwerte von \u00fcber 10&nbsp;\u00b0C&nbsp;erfasst. Der Fl\u00e4chenniederschlag erreichte im Mittel 47&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(44&nbsp;l\/m\u00b2). H\u00f6here Mengen wurden in der L\u00fcneburger Heide und im Harz (Braunlage mit \u00fcber 115&nbsp;l\/m\u00b2) beobachtet. Die Sonnenscheindauer \u00fcbertraf mit fast 90 Stunden ihr Soll von 66 Stunden um rund 36 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;Der&nbsp;DWD&nbsp;entlarvte die Karnevalshochburg im Februar 2023 als zweitw\u00e4rmste Region in Deutschland. Sehr milde 4,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,8&nbsp;\u00b0C) brachte der letzte meteorologische Wintermonat. In der Fl\u00e4che blieb die Niederschlagsmenge mit 52&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(58&nbsp;l\/m\u00b2) etwas zur\u00fcck. Eine Ausnahme bildete das Sauerland, wo sich die Monatsmengen auf teils \u00fcber 115&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;summierten. Nach dem tr\u00fcben Januar schien die Sonne im Februar mit 90 Stunden (72 Stunden) 25 Prozent h\u00e4ufiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;Der letzte meteorologische Wintermonat verabschiedete sich in Rheinland-Pfalz mit milden 4,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,1&nbsp;\u00b0C). Besonders mild waren die n\u00e4rrischen Tage. Auf teils \u00fcber 16&nbsp;\u00b0Ckletterten die H\u00f6chsttemperaturen. Ungew\u00f6hnlich mager blieben die monatlichen Niederschlagsmengen: 18&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;wurden gerade einmal eingesammelt, was nur etwa einem Drittel des Monatssolls (57&nbsp;l\/m\u00b2) entspricht. Nach dem Saarland war das Rheinland die zweittrockenste Region. Die Sonnenscheindauer hatte mit 105 Stunden (73 Stunden) ein Plus von fast 45 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Der Februar 2023 war im Saarland mit 4,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,6&nbsp;\u00b0C) wenig winterlich, daf\u00fcr aber au\u00dfergew\u00f6hnlich niederschlagsarm und deutlich zu sonnig. Mit 10&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;wurden nicht einmal 15 Prozent des Solls (72&nbsp;l\/m\u00b2) erreicht und die Sonnenscheindauer lag mit 115 Stunden etwa 50 Prozent \u00fcber dem Klimawert von 76 Stunden. Wie die Daten offenbarten, war das kleinste Fl\u00e4chenland die trockenste und sonnigste Region in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Sachsen war mit 2,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,3&nbsp;\u00b0C) das zweitk\u00e4lteste Bundesland im Februar 2023. In klarer und trockener Winterluft ging die Temperatur in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese am 7. auf einen Tiefpunkt von -17,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;zur\u00fcck, der den bundesweit niedrigsten Februarwert kennzeichnete. Nach fr\u00fchlingshaften Temperaturen in der dritten Februarwoche lebte der Winter zum Monatsende noch einmal auf und brachte dem Erzgebirge neuen Schnee. Sachsen f\u00fchrte mit 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(43&nbsp;l\/m\u00b2) im Ranking der nassesten Bundesl\u00e4nder. Mit gerundet 75 Stunden (70 Stunden) war es ein sonnenscheinarmes Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Auch in Sachsen-Anhalt beobachtete der Deutsche Wetterdienst mit 3,3&nbsp;\u00b0C(0,4&nbsp;\u00b0C) einen viel zu milden Februar. Alles andere als winterlich war vor allem die dritte Februarwoche mit H\u00f6chstwerten bis zu 15&nbsp;\u00b0C. In der Monatsbilanz standen auch 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(33&nbsp;l\/m\u00b2) und fast 80 Sonnenstunden (68 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;In der n\u00f6rdlichsten Region Deutschlands legte der Februar 2023 folgende Zahlen vor: 4,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,7&nbsp;\u00b0C) Mitteltemperatur, 38&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(42&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und als sonnenscheinarmes Gebiet 75 Stunden (65 Stunden). Anfang Februar und zum Ende der zweiten Monatsdekade brachten st\u00fcrmische Winde etwas mehr Bewegung in die Wetterk\u00fcche. An der K\u00fcste erreichte die eine oder andere B\u00f6e auch mal 115&nbsp;km\/h.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr Th\u00fcringen wurde im Februar eine Temperatur von 2,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,4&nbsp;\u00b0C) ermittelt. Zwar gab es zum Ende der ersten Monatsdekade und zum Monatsausklang auch mal strenge Nachtfr\u00f6ste, mehrheitlich blieb es aber deutlich zu mild und am 22. wurde n\u00f6rdlich des Th\u00fcringer Waldes, wie unter anderem entlang der Saale, sogar die 15&nbsp;\u00b0C-Marke \u00fcberschritten. In der Fl\u00e4che brachte der letzte Wintermonat 42&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(44&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und sonnige 81 Stunden (69 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: DWD, Fotos privat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mild, trocken, sonnig Offenbach, 27. Februar 2023&nbsp;\u2013 Auch der letzte meteorologische Wintermonat verabschiedete sich mit einer deutlich positiven Temperaturabweichung. 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