{"id":1568,"date":"2022-12-01T16:35:09","date_gmt":"2022-12-01T15:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1568"},"modified":"2022-12-01T16:35:40","modified_gmt":"2022-12-01T15:35:40","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-herbst-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1568","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Herbst 2022"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Drittw\u00e4rmster Herbst in Deutschland seit Messbeginn 1881<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. November 2022<\/em>\u00a0\u2013 Der Herbst 2022 war in Deutschland der drittw\u00e4rmste seit dem Beginn fl\u00e4chendeckender Messungen im Jahr 1881. Er war zugleich leicht \u00fcberdurchschnittlich nass und recht sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen. Der September, brachte nach dem sehr trockenen Sommer den sehns\u00fcchtig erwarteten Regen in gro\u00dfz\u00fcgigen Mengen. Weiter ging es mit einem w\u00e4rmespendenden Oktober mit Rekordtemperaturen. Der November sorgte dann statt f\u00fcr Nebel und Grau f\u00fcr verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel Sonne. Uwe Kirsche, Pressesprecher des\u00a0DWD: \u201eEin sehr warmer Herbst liegt nun hinter uns. Damit k\u00f6nnen wir eine zweite Bilanz ziehen: Noch nie seit 1881 war der Zeitraum Januar bis November in Deutschland so warm wie 2022.\u201c Der Mittelwert liegt bei 11,3 Grad Celsius (\u00b0C). Den bisherigen H\u00f6chststand gab es 2020 mit 11,1\u00a0\u00b0C\u00a0f\u00fcr diesen Zeitraum.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2568-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1569\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2568-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2568-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2568-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2568-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2568-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sommerwetter im Herbst<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Herbst war zwei Grad w\u00e4rmer als das vielj\u00e4hrige Mittel<\/strong><br>Nicht nur gef\u00fchlt, auch gemessen l\u00e4sst sich konstatieren: Der diesj\u00e4hrige Herbst war au\u00dfergew\u00f6hnlich warm. Das Temperaturmittel lag mit 10,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;um 2,0 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +1,5 Grad. Besonders der Oktober war ein Exot und ging mit seinem Kompagnon aus dem Jahr 2001 als w\u00e4rmster in Deutschland in die Geschichte ein. Die damalige sehr milde Witterung reichte zu Beginn auch in den November 2022 hinein, bekam aber im Monatsverlauf einen ordentlichen D\u00e4mpfer. Der Winter klopfte bald lautstark an und am 19., 20. und 21.11. meldeten zahlreiche nord- und ostdeutsche Wetterstationen die bisher tiefsten Temperaturen des Jahres. An der Station Oberharz am Brocken stoppte das Quecksilber am 20.11. erst bei -11,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;&#8211; der bundesweite Tiefstwert. Den H\u00f6chstwert des Herbstes gab es in Kleve, Niederrhein, am 5.9. mit 32,3&nbsp;\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reichlich Niederschlag im s\u00fcdwestlichen Bergland<\/strong><br>Im Herbst 2022 fielen deutschlandweit im Mittel rund 205 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) und damit etwa 12 Prozent mehr Niederschlag als in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (183&nbsp;l\/m\u00b2). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug das Plus etwa 8 Prozent. Nach dem sehr trockenen Sommer setzte sich insbesondere der September mit seinen fl\u00e4chendeckenden Niederschl\u00e4gen deutlich positiv ab. Die meisten Niederschl\u00e4ge fielen im Schwarzwald und an den Alpen mit etwa 500&nbsp;l\/m\u00b2. Utzenfeld im S\u00fcdschwarzwald hatte mit 86,0&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;am 14.10. auch den deutschlandweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag. Sehr trocken blieb es im Nordosten mit rund 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;im Herbst. Daf\u00fcr reichte es dort \u2013 wie auch im Bergland &#8211; zu Beginn der dritten Novemberdekade f\u00fcr die eine oder andere wei\u00dfe \u00dcberraschung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonniger Herbst \u00fcber dem Norddeutschen Tiefland<\/strong><br>Die Herbstsonne pr\u00e4sentierte sich 2022 gut 370 Stunden und \u00fcberragte ihr Soll von 311 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um fast 20 Prozent. Im Vergleich zur Referenzperiode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung rund 15 Prozent. \u00dcber dem Norddeutschen Tiefland lachte die Sonne mit \u00fcber 400 Stunden am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Herbst 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Milde 11,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,5&nbsp;\u00b0C) brachte in diesem Jahr der Herbst. Ein Blick in die Statistik offenbart: Es ist der Zweitw\u00e4rmste in Baden-W\u00fcrttemberg. Ursache war vor allem der w\u00e4rmsten Oktober und auch der November drehte das Thermomast hoch. In der Region fielen 262&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(219&nbsp;l\/m\u00b2). Im Schwarzwald erreichten die Monatssummen \u00fcber 500&nbsp;l\/m\u00b2. Utzenfeld, im S\u00fcdschwarzwald, hatte mit 86,0&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;am 14.10. den deutschlandweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag auf dem Zettel. Die Sonne schien 358 Stunden (344 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat brachte sich mit 10,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,9&nbsp;\u00b0C) als zweitk\u00fchlstes Bundesland in Stellung. K\u00fchl war der diesj\u00e4hrige Herbst damit aber nicht. Ganz im Gegenteil. So k\u00f6nnte er immer noch der zweitw\u00e4rmste seit Messbeginn werden. Der&nbsp;DWD&nbsp;wertet noch letzte Daten aus. Der Fl\u00e4chenniederschlag erreichte 248&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(204&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer 350 Stunden (335 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:&nbsp;<\/strong>In der Spreemetropole ging der Herbst trocken, aber sonnig \u00fcber die B\u00fchne. Sage und schreibe 450 Stunden (315 Stunden) schien die Sonne. Die maue Niederschlagsausbeute betrug 83&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(128&nbsp;l\/m\u00b2). Berlin wurde vom&nbsp;DWD&nbsp;zur sonnigsten, gleichzeitig aber auch zur niederschlags\u00e4rmsten Region gek\u00fcrt. 10,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,5&nbsp;\u00b0C) betrug die Mitteltemperatur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Brandenburg lag im Herbst 2022 auf der Sonnenseite. 408 Stunden (316 Stunden) konnten in der Fl\u00e4che gemessen werden. Daf\u00fcr machten die Niederschl\u00e4ge einen gro\u00dfen Bogen um die Region. Vor allem der Oktober und November blieben viel zu trocken. In der Bilanz kamen im zweittrockensten Bundesland 99&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(127&nbsp;l\/m\u00b2) zusammen. 10,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,2&nbsp;\u00b0C) betrug das Temperaturmittel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Im Herbst 2022 ermittelte der&nbsp;DWD&nbsp;f\u00fcr Bremen f\u00fcr die Wetterelemente Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein folgende Werte: 11,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,6&nbsp;\u00b0C), 197&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(185&nbsp;l\/m\u00b2), 387 Stunden (284 Stunden). Damit lagen Bremen \u00fcberall \u00fcber dem vielj\u00e4hrigen Mittel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;Hamburg registrierte einen \u00e4u\u00dfert milden und sonnigen Herbst 2022. 11,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,6&nbsp;\u00b0C) und 365 Sonnenstunden (285 Stunden) wurden gemessen. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 195&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(195&nbsp;l\/m\u00b2) in der Hafenmetropole ihr Soll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Auch Hessen bekam eine warme Herbstvariante zu sp\u00fcren. Mit 10,8\u00b0C (8,6&nbsp;\u00b0C) gliederte er sich sogar als Drittw\u00e4rmster in die dortige Chronologie ein. Es waren der w\u00e4rmste Oktober (neben 2001) und die viel zu hohen Novembertemperaturen, die den diesj\u00e4hrigen Herbst mit aufs Siegertreppchen hievten. Mit 240&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(188&nbsp;l\/m\u00b2) brachte die Jahreszeit auch nennenswerte Niederschl\u00e4ge. 345 Stunden (285 Stunden) schien die Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Im Nordosten erw\u00e4rmte sich die Herbstluft im Mittel auf ungew\u00f6hnlich milde 10,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,0&nbsp;\u00b0C), was vor allem dem w\u00e4rmsten Oktober (neben 2006) seit Messbeginn in diesem Jahr anzulasten ist. Mit einem markanten Kaltlufteinbruch gab es zwischen dem 19. und 21.11. aber auch mal m\u00e4\u00dfigen Frost. Teilweise wurden die bislang tiefsten Temperaturen in diesem Jahr beobachtet. Der Nordosten war mit 102&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(145&nbsp;l\/m\u00b2) eine vergleichsweise trockene Region. 370 Stunden (312 Stunden) strahlte die Sonne.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>Der Herbst 2022 rangierte auch in Niedersachsen als Drittw\u00e4rmster. 11,2&nbsp;\u00b0C(9,3&nbsp;\u00b0C) wurden von den Meteorolog:innen berechnet. Dazu ergaben sich im Verlauf der drei Monate 167&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(182&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und \u00fcberaus sonnige 385 Stunden (282 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>Der Herbst d\u00fcrfte in NRW mit 11,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,5&nbsp;\u00b0C) der zweitw\u00e4rmste gemeinsam mit dem Herbst 2014 geworden sein und platzierte das Bundesland 2022 auf Platz 1 der mildesten Regionen. Auch die bundesweit h\u00f6chste Tagestemperatur wurde im Westen gemessen: 32,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;registrierte Kleve, unterer Niederrhein, am 5.9. Ausbalancierte 205&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(208&nbsp;l\/m\u00b2) brachten die vergangenen drei Monate an Niederschlag. Die Sonne schien mit rund 380 Stunden (294 Stunden) recht lange. Ursache war vor allem der sehr sonnige November.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Der Herbst 2022 fiel in Rheinland-Pfalz mit 11,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,9&nbsp;\u00b0C) als zweitw\u00e4rmster seit Messbeginn aus. Im Herbst h\u00e4ngte sich an den w\u00e4rmsten Oktober ein viel zu milder November. Bemerkenswert war aber auch der September, der beim Niederschlag punktete. Bis Herbstende wurden 271&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(199&nbsp;l\/m\u00b2) notiert. Nach dem Saarland war RP das zweitnasseste Bundesland. Die Sonne kam 350 Stunden (308 Stunden) zum Vorschein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das Saarland meldete mit 11,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,2&nbsp;\u00b0C) den voraussichtlich drittw\u00e4rmsten Herbst im Bundesland. Grund war der w\u00e4rmste Oktober seit Messbeginn und der ungew\u00f6hnlich milde November. In der Summe fielen im Herbst fast 340&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(241&nbsp;l\/m\u00b2) &#8211; ein Gl\u00fcck nach der Rekordtrockenheit des Sommers. W\u00e4hrend das Saarland beim Niederschlag Tabellenerster wurde, war es mit 335 Stunden (317 Stunden) das zweitsonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>Sachsen ordnete der&nbsp;DWD&nbsp;als k\u00fchlstes Bundesland ein mit 10,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,7&nbsp;\u00b0C). Der Herbst 2022 brachte den w\u00e4rmsten Oktober (neben 2001) und einen ungew\u00f6hnlich sonnigen November. Insgesamt schien die Herbstsonne fast 400 Stunden (319 Stunden) und die Addition der Niederschlagsmengen ergab \u00fcber die vergangenen drei Monate 162&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(155&nbsp;l\/m\u00b2).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Hier in Mitteldeutschland erreichte der Herbst eine Temperatur von 10,7&nbsp;\u00b0C(9,2&nbsp;\u00b0C). Auf den w\u00e4rmsten Oktober folgten am 19. und 20.11. die bislang k\u00e4ltesten Tage des Jahres. Die Station Oberharz am Brocken gab am 20.11. mit -11,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;sogar die bundesweit tiefste Herbsttemperatur zu Protokoll. Das kurze kr\u00e4ftige Fr\u00f6steln machte aber die Novembersonne wieder gut. Sie zeigte sich ungew\u00f6hnlich oft. Im gesamten Herbst wurden herausragende 415 Stunden (299 Stunden) gemessen &#8211; Platz 2 der sonnigsten Regionen. Die Niederschlagsmenge lag bei 116&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(120&nbsp;l\/m\u00b2).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:&nbsp;<\/strong>Die Herbstmitteltemperatur erreichte 11,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,2&nbsp;\u00b0C). Befund: Wohl drittw\u00e4rmster Herbst. 182&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(232&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag wurden aufgefangen und mit einer \u00fcberdurchschnittlichen Sonnenscheindauer von rund 325 Stunden (292 Stunden) war der \u00e4u\u00dferste Norden trotzdem im L\u00e4ndervergleich die sonnenschein\u00e4rmste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:\u00a0<\/strong>Mit 10,2\u00a0\u00b0C\u00a0(8,2\u00a0\u00b0C) war der Herbst 2022 der voraussichtlich Zweitw\u00e4rmste im Bundesland. Der Jahreszeitenverlauf hatte bezogen auf die Temperatur einen ziemlich wankelm\u00fctigen Charakter. Folgte doch auf den w\u00e4rmsten Oktober seit Messbeginn ein Temperatursturz am 19. und 20.11., der dann die bislang k\u00e4ltesten Tage des Jahres markierte. Die Fr\u00fchtemperaturen vom 20.11. unterschritten um Erfurt sogar die -10\u00a0\u00b0C\u00a0Marke. Beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer wurden im Herbst in Th\u00fcringen 175\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(155\u00a0l\/m\u00b2) und 390 Stunden (299 Stunden) erreicht.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: DWD Deutscher Wetterdienst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittw\u00e4rmster Herbst in Deutschland seit Messbeginn 1881 Offenbach, 30. November 2022\u00a0\u2013 Der Herbst 2022 war in Deutschland der drittw\u00e4rmste seit dem Beginn fl\u00e4chendeckender Messungen im Jahr 1881. Er war zugleich leicht \u00fcberdurchschnittlich nass und recht sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen. 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