{"id":1563,"date":"2022-12-01T16:28:55","date_gmt":"2022-12-01T15:28:55","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1563"},"modified":"2022-12-01T16:29:35","modified_gmt":"2022-12-01T15:29:35","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-november-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1563","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im November 2022"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Im November ein Plus beim Sonnenschein von 40 Prozent<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. November 2022<\/em>\u00a0\u2013 Regen, vielleicht auch mal Schnee, viele Nebeltage, k\u00fchle Temperaturen und eine Sonnenscheibe, die sich hinter einer tiefgrauen Wolkensuppe nur noch erahnen l\u00e4sst &#8211; so kannte man den klassischen November. Und 2022? Hier zeigte sich die Sonne sehr oft, bei vorrangig milder und im Norden auch niederschlagsarmer Witterung. Im Norden gr\u00fc\u00dften in einer kurzen Szene auf dem Weg in die dritte Monatsdekade auch mal V\u00e4terchen Frost und Frau Holle. Aufs Ganze gesehen war der letzte Herbstmonat zu warm, zu trocken und sehr sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2606-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1564\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2606-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2606-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2606-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2606-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_2606-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Goldener Oktober im November<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Kaltluftvorsto\u00df drosselte die zu milde Witterung vor\u00fcbergehend<\/strong><br>Das diesj\u00e4hrige Novembermittel der Lufttemperatur lag mit 6,4 Grad Celsius (\u00b0C) um 2,4 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +1,6 Grad. Dank der S\u00fcdwest- bis Weststr\u00f6mung blieb uns das im Oktober gesteigerte Temperaturniveau auch im November weitgehend erhalten. Auf zum Teil \u00fcber 20&nbsp;\u00b0C&nbsp;kletterten die H\u00f6chstwerte in den ersten beiden Novemberwochen. Dabei lief M\u00fcllheim, s\u00fcdlich von Freiburg, am 8. mit 20,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;allen anderen Messungen den Rang ab. Ende der zweiten Novemberdekade reihte sich eine kurze, aber pikante Kostprobe des Winters ein. Zwischen dem 19. und 21. berichteten zahlreiche nord- und mitteldeutsche Stationen \u00fcber die \u201estrengsten\u201c Fr\u00f6ste in diesem Jahr. In den Mittelgebirgen wurde sogar die Marke von -10&nbsp;\u00b0C&nbsp;unterschritten. Im Oberharz am Brocken wurde am 20. mit -11,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;der bundesweite Tiefstwert erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutlich zu wenig Niederschlag im November<\/strong><br>Im letzten Herbstmonat fielen mit rund 50 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) nur etwa drei Viertel des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (66\u00a0l\/m\u00b2). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 erreichte die Menge etwa 80 Prozent des Solls (63\u00a0l\/m\u00b2). Im Schwarzwald wurden vom\u00a0DWD\u00a0die h\u00f6chsten Tages- und Monatssummen gemessen. So fielen allein am 17. in Freudenstadt-Kniebis 57,8\u00a0l\/m\u00b2\u00a0und in Baiersbronn-Ruhestein \u00fcber den Monat verteilt etwa 270\u00a0l\/m\u00b2. Der Nordosten klagte hingegen \u00fcber ein enormes Niederschlagsdefizit. Unter 10\u00a0l\/m\u00b2\u00a0&#8211; teilweise als Schnee \u2013 wurden h\u00e4ufig nur aufgefangen. Deutlich eingeschneit waren die h\u00f6heren Lagen der Mittelgebirge zu Beginn der dritten Monatsdekade. Zeitweise lagen \u00fcber 10\u00a0cm\u00a0Schnee.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am sonnigsten war es im Westen und Osten<\/strong><br>Mit 75 Stunden \u00fcberragte die Sonnenscheindauer im November ihr Soll von 53 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um fast 40 Prozent. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 lag die positive Abweichung in einer \u00e4hnlichen Gr\u00f6\u00dfenordnung. Vor allem in den \u00f6stlichen Regionen sowie in Nordrhein-Westfalen befand sich die Sonne abseits der Berge mit \u00fcber 100 Stunden Sonnenschein auf Rekordkurs. Im \u00e4u\u00dfersten Norden halbierte sich diese Summe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im November 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Der S\u00fcdwesten kam im November auf ein Temperaturmittel von 6,6&nbsp;\u00b0C(3,5&nbsp;\u00b0C). M\u00fcllheim, s\u00fcdlich von Freiburg, meldete am 8. mit 20,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit h\u00f6chste Temperatur. Der Schwarzwald schnappte sich mit deutlich \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die meisten Niederschl\u00e4ge. In der Fl\u00e4che kamen 76&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(82&nbsp;l\/m\u00b2) zusammen. Damit landete Baden-W\u00fcrttemberg auf Platz 2 der nassesten Regionen. Die Sonne schien 72 Stunden (62 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der novembertypische Temperaturr\u00fcckgang erfolgte zwar, aber auf durchweg hohem Niveau, so dass der 11. Monat sich mit sehr milden 5,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(2,8&nbsp;\u00b0C) verabschiedet. Im L\u00e4ndervergleich befand sich Bayern aber auf Platz 2 der k\u00fchlsten Regionen. 62&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) und 76 Stunden (57 Stunden) Sonnenschein wurden vom&nbsp;DWD&nbsp;ermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Nach einem milden Temperaturverlauf zu Beginn rauschten die Werte ab der zweiten Monatsh\u00e4lfte deutlich in den Keller. Auf m\u00e4\u00dfige Nachtfr\u00f6ste folgte am 21. sogar ein Eistag, ehe sich die Temperaturkurve in der letzten Monatswoche wieder \u201eerholte\u201c. Das Novembermittel lag am Ende bei 5,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,7&nbsp;\u00b0C). Deutlich zur\u00fcck aber blieb die Niederschlagsausbeute mit 10&nbsp;l\/m\u00b2(48&nbsp;l\/m\u00b2). Die Hauptstadt war die trockenste Region. Daf\u00fcr schien die Sonne doppelt so h\u00e4ufig wie \u00fcblich mit etwa 100 Stunden (50 Stunden). Gemeinsam mit Sachsen d\u00fcrfte Berlin im November das sonnigste Bundesland gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Zwischen dem 19. und 21. sp\u00fcrten die Brandenburger den bis dahin markantesten Kaltlufteinbruch des laufenden Wetterjahres. Die Fr\u00fchtemperaturen lagen zwischen -5 und nahezu -10&nbsp;\u00b0C. Bis Monatsende aber kraxelten die Temperaturen wieder auf Normalniveau. Im Mittel erreichte der November 5,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,4&nbsp;\u00b0C). Bezeichnend war auch die Niederschlagsmenge: Mit 19&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(45&nbsp;l\/m\u00b2) was es erheblich zu trocken. Daf\u00fcr brillierte der November mit reichlich Sonnenschein. In Zahlen: 85 Stunden (50 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Mit 7,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(5,2&nbsp;\u00b0C) geh\u00f6rte Bremen zu den w\u00e4rmeren Bundesl\u00e4ndern. Die zun\u00e4chst noch fr\u00fchlingshaften Temperaturen gingen zu Beginn der dritten Dekade deutlich in den Keller. -6,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;zeigte das Thermometer am Morgen des 21. Das Interessante daran ist: es handelt sich dort um den bislang tiefsten Wert in diesem Jahr. Auch die Niederschlagsmenge blieb mit 43&nbsp;l\/m\u00b2(66&nbsp;l\/m\u00b2) niedrig. Daf\u00fcr zeigte sich die Sonne mit 73 Stunden (51 Stunden) h\u00e4ufiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;In der Millionenmetropole war der November 7,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(5,2&nbsp;\u00b0C) mild. Zur dritten Monatsdekade bildete sich aber eine markante Temperaturdelle. Am 19. wurde mit -6,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;in Fuhlsb\u00fcttel die bislang tiefste Temperatur des Jahres festgehalten. Der Monatsniederschlag erreichte nur 25&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(67&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonnenscheindauer von 51 Stunden (49 Stunden) entsprach dem Klimamittel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Der letzte Herbstmonat war in Hessen mit 6,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(3,8&nbsp;\u00b0C) deutlich zu mild und mit 56&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) etwas zu trocken. Die Novembersonne schien daf\u00fcr mit 69 Stunden (43 Stunden) mehr als ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Auf die \u00e4u\u00dfert milde erste Novemberh\u00e4lfte folgte im \u00dcbergang zur dritten Monatsdekade ein markanter Kaltlufteinbruch. Besonders am Morgen des 19. fielen die Tiefstwerte mit teils unter -7&nbsp;\u00b0C&nbsp;vielerorts auf ein Niveau, wie im gesamten bisherigen Jahresverlauf nicht. Rasch stiegen sie aber wieder an und verblieben bis Monatsende in einer recht stabilen Seitenlage. Mit 6,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,5&nbsp;\u00b0C) verabschiedete sich der November im Mittel und brachte dem zweittrockensten Bundesland mit 16&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2) niederschlagsarme Wochen. 55 Stunden (52 Stunden) Sonnenschein standen in der Bilanz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;In Niedersachsen brachten meist westliche Winde im Mittel 7,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,9&nbsp;\u00b0C) warme Luftmassen. Einen Bruch in der Str\u00f6mung gab es im \u00dcbergang zur dritten Monatsdekade, als die Fr\u00fchtemperaturen in den m\u00e4\u00dfigen Frostbereich (-5 bis -10&nbsp;\u00b0C) rutschten. Die Aufzeichnungen f\u00fcr das Jahr 2022 zeigen: So kalt war es bislang noch nicht. Zum Novembermonat geh\u00f6rten auch 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(66&nbsp;l\/m\u00b2) und 77 Sonnenstunden (49 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;NRW zeigte mit 8,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(5,1\u00b0C) als w\u00e4rmstes Bundesland allen anderen die R\u00fccklichter. Frieren musste man aber auch hier mal, vor allem in den \u00f6stlichen und n\u00f6rdlichen Regionen. In den Morgenstunden des 19. und 20. hie\u00df es jeweils \u201eFrostwarnung\u201c bei Tiefstwerten zwischen minus 5 und \u00f6rtlich minus 10&nbsp;\u00b0C. Die Niederschlagssumme erreichte rund 54&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(79&nbsp;l\/m\u00b2), die Sonne schien 90 Stunden (53 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;Rheinland-Pfalz geh\u00f6rte im November 2022 mit 71&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(75&nbsp;l\/m\u00b2) zu den nassesten Gefilden. Dar\u00fcber hinaus war der November mit 7,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,1\u00b0C) und 67 Stunden (53 Stunden) mild und sonnig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das kleinste Fl\u00e4chenland war mit 7,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,4&nbsp;\u00b0C) die zweitw\u00e4rmste und mit 99&nbsp;l\/m\u00b2(95&nbsp;l\/m\u00b2) die niederschlagsreichste Region. Mit einer Sonnenscheindauer von 45 Stunden (53 Stunden) lag es an vorletzter Stelle. Am Nachmittag des 17. richtete ein Tornado unter anderem in Remmesweiler, Urexweiler und Dirmingen schwere Sch\u00e4den an. Sch\u00e4tzungen zufolge wurden Windgeschwindigkeiten um 180&nbsp;km\/h&nbsp;erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Sachsen befand sich im November auf der Sonnenseite. Etwa 100 Stunden (54 Stunden) schien sie dort insgesamt. Sachsen d\u00fcrfte mit Berlin im November 2022 das sonnigste Bundesland gewesen sein. Die meteorologische Datenbank zeigte aber auch, dass der November 2022 der Drittsonnigste in Sachsen war. 37&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2) brachte der 5,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(3,8&nbsp;\u00b0C) milde November, der in seinem Temperaturverlauf aber auch einen bemerkenswerten Frostschock zeigt: Zwischen dem 19. und 20. traten die tiefsten Temperaturen des Jahres auf. Sachsen war das k\u00fchlste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Lautstark klopfte V\u00e4terchen Frost am 19. und 20. an die T\u00fcr und hatte die bis zum heutigen Tag tiefsten Temperaturen des Jahres im Gep\u00e4ck. Oberharz am Brocken registrierte am 20. mit -11,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit tiefste Temperatur. Mit 5,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,5&nbsp;\u00b0C) war der November dennoch zu mild und mit 26&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(43&nbsp;l\/m\u00b2) auch zu trocken. Mit 95 Stunden (51 Stunden) war es der drittsonnigste November.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Auch das sonst von der Nord- und Ostsee gew\u00e4rmte n\u00f6rdlichste Bundesland blieb vom ersten Vortasten des Winters im November nicht verschont. So konnten zwischen dem 19. und 22. leichte bis m\u00e4\u00dfige Nachtfr\u00f6ste beobachtet werden. Mit 7,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(5,0&nbsp;\u00b0C) verlief der Monat aber insgesamt zu mild und mit 42&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(83&nbsp;l\/m\u00b2) auch zu trocken. Als sonnenschein\u00e4rmste Region meldete Schleswig-Holstein 40 Stunden (50 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0Mit 5,6\u00a0\u00b0C\u00a0(3,3\u00a0\u00b0C) verlief der November im Freistaat recht mild. An diesem Ergebnis konnten auch die bislang tiefsten Temperaturen des Jahres am 20. und 21. nichts \u00e4ndern. In Bad Berka wurden -7 bis -11,1\u00a0\u00b0C, gemessen. Begleitet wurde der Frostluftvorsto\u00df von einer ordentlichen Schippe Bergschnee. Am Niederschlagsdefizit von 32\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(56\u00a0l\/m\u00b2) konnte dieser aber auch nicht r\u00fctteln. Au\u00dfergew\u00f6hnlich oft schien die Sonne mit 87 Stunden (49 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: DWD Deutscher Wetterdienst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im November ein Plus beim Sonnenschein von 40 Prozent Offenbach, 30. November 2022\u00a0\u2013 Regen, vielleicht auch mal Schnee, viele Nebeltage, k\u00fchle Temperaturen und eine Sonnenscheibe, die sich hinter einer tiefgrauen Wolkensuppe nur noch erahnen l\u00e4sst &#8211; so kannte man den klassischen November. Und 2022? 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