{"id":1521,"date":"2022-10-02T11:54:20","date_gmt":"2022-10-02T09:54:20","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1521"},"modified":"2022-10-02T11:57:37","modified_gmt":"2022-10-02T09:57:37","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-september-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1521","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im September 2022"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Niederschlagsreichster September seit 2001 bringt in vielen Regionen endlich D\u00fcrre-Erleichterung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_2281-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1523\" width=\"631\" height=\"840\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_2281-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_2281-225x300.jpeg 225w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_2281-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_2281-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_2281-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 29. September 2022<\/em>&nbsp;\u2013 Nach einem letzten sommerlichen Aufb\u00e4umen in der ersten Septemberdekade ging es mit gro\u00dfen Schritten in den Herbst. Der Regenschirm wurde zum Dauerbegleiter und neben der Winterbekleidung musste vereinzelt sogar der Eiskratzer hervorgekramt werden. Dann und wann erweckte der September sogar den Anschein eines \u201etypischen\u201c Aprils. Denn zahllose Regenb\u00f6gen dekorierten den Horizont und in den d\u00fcrregeplagten Regionen brachte sehns\u00fcchtig erwartetes Nass wieder sattes Grasgr\u00fcn zum Vorschein. Dagegen versperrten Nebelfelder zeit- und gebietsweise die Fernsicht. Und nicht zuletzt wirbelten in den Alpen erste Flocken. Der \u00dcbergang in die kalte Jahreszeit ist somit eingel\u00e4utet. Zusammengefasst war der September \u00e4u\u00dferst nass sowie durchschnittlich temperiert und sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von der Sommerw\u00e4rme im Eiltempo in die Herbstk\u00fchle<\/strong><br>Das Temperaturmittel lag im September 2022 mit 13,4 Grad Celsius (\u00b0C) um 0,1 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 lag die negative Abweichung bei 0,4 Grad. Bis in die erste Monatsdekade hinein blieb die sommerliche Witterung mit sehr warmen Nuancen ein treuer Weggef\u00e4hrte. Kleve, 10&nbsp;km&nbsp;s\u00fcdwestlich von Emmerich am Niederrhein, gab am 5. mit 32,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit h\u00f6chste Temperatur bekannt. Das letzte Sommerflimmern wurde in der zweiten Monatsdekade dann schnell durch frische Herbstluft ersetzt. Teilweise ging es sogar in den Frostbereich. Me\u00dfstetten, auf der Schw\u00e4bischen Alb, meldete am 20. mit &#8211; 1,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;die tiefste Septembertemperatur.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgiebiger Septemberregen setzt der monatelangen Durststrecke ein Ende<\/strong><br>Im September fielen mit rund 100 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) ann\u00e4hernd 165 Prozent des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (61,1&nbsp;l\/m\u00b2). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (64,5&nbsp;l\/m\u00b2) erreichte die Menge rund 155 Prozent des Solls. Damit kehrte nun endlich eine deutliche Entspannung in den d\u00fcrregeplagten Regionen ein. Erstaunlicherweise brachte der September dort sogar mehr Niederschlag, als alle Sommermonate zuvor zusammen. Es war der niederschlagsreichste September seit 2001. Am nassesten war es in den Mittelgebirgen und an den Alpen, mit Monatssummen von \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2. In den h\u00f6chsten Lagen fielen sogar schon die ersten Flocken. Fernab der Gebirge aber meldete Graal-M\u00fcritz, 20&nbsp;km&nbsp;nord\u00f6stlich von Rostock, in Folge hartn\u00e4ckiger Schauer und Gewitter am 17. mit 93,8&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den deutschlandweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Nordosten am sonnigsten, viele Wolken in der Mitte<\/strong><br>Mit fast 155 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer im September in etwa ihr Soll von 150 Stunden (Periode 1961 bis 1990). Auch im Vergleich zu 1991 bis 2020 (157 Stunden) war die Sonnenscheinbilanz ausgewogen. Im Nordosten lie\u00df sich mit teils \u00fcber 170 Stunden am h\u00e4ufigsten die Sonne blicken. Wolkenverhangen war es dagegen in den Mittelgebirgen und an den Alpen, was am Ende in einzelnen Regionen weniger als 120 Sonnenstunden zur Folge hatte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0716-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1525\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0716-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0716-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0716-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0716-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0716-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im September 2022<\/strong><br><em>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>Im Rheingraben gab es im September noch einmal bis zu 9 Sommer- und 2 Hitzetage in der ersten Monatsdekade. Ankn\u00fcpfend sanken die Temperaturen auf Herbstniveau, mit ersten leichten Fr\u00f6sten im Bergland. Me\u00dfstetten, auf der Schw\u00e4bischen Alb, meldete am 20. mit &#8211; 1,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;die tiefste Septembertemperatur. Dennoch, das Monatsmittel erreichte zum Ende hin leicht \u00fcberdurchschnittliche 13,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,3&nbsp;\u00b0C). Gesteigert war mit 105&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) auch der Monatsniederschlag. Im Schwarzwald wurden sogar deutlich \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;registriert. Der Niederschlagsreichtum ging auf Kosten der Sonnenscheinbilanz, die mit fast 150 Stunden (166 Stunden) beziffert werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat war im September mit 12,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,8&nbsp;\u00b0C) neben Th\u00fcringen das zweitk\u00fchlste Bundesland. In der dritten Monatsdekade kam sogar schon der Eiskratzer zum Einsatz. Kontr\u00e4r dazu befanden sich die Temperaturen in der ersten Septemberwoche bayernweit noch auf Sommerniveau. 120&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(72&nbsp;l\/m\u00b2) Fl\u00e4chenniederschlag kamen mit dem September. In der zweiten Monatsdekade wirbelte dieser im h\u00f6heren Bergland bereits als Schnee. 140 Stunden (160 Stunden) schien die Sonne im schattigsten Bundesland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Hier erreichte die Septembermitteltemperatur 13,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(14,1&nbsp;\u00b0C), die Niederschlagsmenge 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(46&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer 180 Stunden (156 Stunden). Damit gl\u00e4nzte die Bundeshauptstadt im September als sonnigste Region, Tabellenletzter war sie dagegen im Niederschlagsranking.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:&nbsp;<\/strong>Brandenburg meldete im September leicht unterdurchschnittliche 13,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;<br>(13,8&nbsp;\u00b0C). Die Niederschlagsmenge erreichte im vergleichsweisen zweittrockensten Bundesland gut 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(45&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer abgerundet 160 Stunden (156 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>Als w\u00e4rmste Region meldete Bremen 14,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,7&nbsp;\u00b0C). Auf eine recht milde und noch regenarme erste Monatsh\u00e4lfte folgte eine merklich k\u00fchlere und nasse Witterung. In der Folge wurden ungew\u00f6hnliche 130&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(61&nbsp;l\/m\u00b2) eingesammelt. Bremen wurde so zum zweitniederschlagsreichsten Bundesland gek\u00fcrt. 165 Stunden (136 Stunden) gab sich die Sonne zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:&nbsp;<\/strong>Der erste meteorologische Herbstmonat bescherte dem Stadtstaat 13,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,7&nbsp;\u00b0C), nasse 120&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(68&nbsp;l\/m\u00b2) und 155 Sonnenstunden (139 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Nach dem au\u00dfergew\u00f6hnlich warmen Sommer ging die Septembertemperatur auf 13,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,2&nbsp;\u00b0C) zur\u00fcck. Zudem brachte der erste meteorologische Herbstmonat in der Summe mehr Niederschlag, als der gesamte Sommer (Juni, Juli, August) zuvor. Bemerkenswert nasse 120&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(57&nbsp;l\/m\u00b2) wurden gemessen und lie\u00dfen die Vegetation vor\u00fcbergehend noch einmal frisch ergr\u00fcnen. Das Niederschlagsdefizit der letzten Monate ist damit aber l\u00e4ngst nicht kompensiert. Die Sonnenscheindauer erreichte knapp 150 Stunden (142 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:&nbsp;<\/strong>Durchschnittliche 13,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,3&nbsp;\u00b0C) hielt der&nbsp;DWD&nbsp;als Septembermittel fest. Besonders in der H\u00f6he k\u00fchlte es zunehmend stark ab, was \u00fcber der warmen Ostsee nicht nur die Bildung heftiger Schauer und Gewitter beg\u00fcnstigte, sondern auch Wasserhosen \u201etanzen\u201c lie\u00df. Diese aber blieben \u00fcber der \u201eSee\u201c, w\u00e4hrend die Schauer und Gewitter in K\u00fcstenn\u00e4he \u00f6rtlich heftige Niederschl\u00e4ge verursachten. Graal-M\u00fcritz, 20&nbsp;kmnord\u00f6stlich von Rostock, meldete am 17. mit 93,8&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den deutschlandweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag. Der Fl\u00e4chenniederschlag des gesamten Septembers betrug in Meck-Pomm fast 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(51&nbsp;l\/m\u00b2). 170 Stunden (154 Stunden) gab sich die Sonne in der vergleichsweisen zweitsonnigsten Region zu erkennen. Direkt an der K\u00fcste, wie in Greifswalder Oie, schien sie sogar fast 200 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;In Niedersachsen ermittelten die Thermometer ein Septemberwert von 13,8&nbsp;\u00b0C(13,5&nbsp;\u00b0C), bei gleichzeitig nassen 95&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(60&nbsp;l\/m\u00b2). Besonders viel Niederschlag gab es mit \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;im Nordseeumfeld. Trotz allem schaffte es die Sonnenscheindauer auf rund 155 Stunden (135 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;Der lange Arm des Sommers reichte in NRW noch bis in die erste Septemberdekade hinein. Am 5. und 6. traten die letzten hei\u00dfen Tage auf Kleve, 10&nbsp;kms\u00fcdwestlich von Emmerich am Niederrhein, verk\u00fcndete am 5. mit 32,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit h\u00f6chste Temperatur. Auch wenn das Temperaturniveau in der zweiten Monatsh\u00e4lfte deutlich fiel, landete Nordrhein-Westfalen mit 14,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,6&nbsp;\u00b0C) \u2013 neben dem Saarland \u2013 auf Platz 2 der w\u00e4rmsten Bundesl\u00e4nder. Mit dem September kam auch ordentlich Nass. \u00dcppige 115&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(67&nbsp;l\/m\u00b2) wurden aufgefangen. Zum Vergleich: Die Summe des gesamten Sommers 2022 betrug 112,7&nbsp;l\/m\u00b2. Die Septembersonne bekam NRW fast 150 Stunden (135 Stunden) zu Gesicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Mit 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(60&nbsp;l\/m\u00b2) brachte der erste meteorologische Herbstmonat der Flora und Fauna wohltuenden Niederschlag und sorgte so f\u00fcr eine deutliche Entspannung in der D\u00fcrrelage. Rheinland-Pfalz triumphierte im September sogar als zweitnassestes Bundesland. Dagegen spielten die Wetterelemente Temperatur und Sonnenschein nur eine durchschnittliche Rolle. 13,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,5&nbsp;\u00b0C) und 150 Stunden (151 Stunden) wurden dokumentiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das einst trockenste Bundesland des Sommers 2022 war im September auffallend nass. Zur Mitte des Monats brachte eine markante Luftmassengrenze intensive Niederschl\u00e4ge. In Kombination mit weiteren Schauern und Gewittern kamen im gesamten Monat 115&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) zusammen. Vor den Niederschlagssch\u00fcben und dem Herbstdurchbruch gab es aber noch einmal Hochsommergef\u00fchl mit letzten hei\u00dfen Tagen \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C&nbsp;am 5. und 6. Die anf\u00e4ngliche und gleichzeitig letzte sommerliche Witterung verhalf dem kleinsten Fl\u00e4chenland mit einer Mitteltemperatur von 14,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,7&nbsp;\u00b0C) \u2013 neben NRW \u2013 auf den zweiten Platz der w\u00e4rmsten Bundesl\u00e4nder. Die Sonnenscheindauer bewegte sich mit 160 Stunden (158 Stunden) im Schnitt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Etwas frisch und deutlich zu nass verlief hier der September 2022. 12,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,4&nbsp;\u00b0C) und 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(55&nbsp;l\/m\u00b2) wurden erreicht. Dagegen lag die Sonnenscheindauer mit abgerundet 145 Stunden (148 Stunden) im Mittel. Der Freistaat war die k\u00fchlste und zweitsonnenschein\u00e4rmste Region.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Um Sachsen-Anhalt machten die hohen Niederschlagsmengen im Vergleich zu den anderen Regionen einen Bogen, sodass das mitteldeutsche Land mit 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(42&nbsp;l\/m\u00b2) als niederschlagsarme Gegend eingestuft werden konnte. Neben einer Durchschnittstemperatur von 13,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,7&nbsp;\u00b0C) wurden im September 160 Sonnenstunden (144 Stunden) erfasst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:&nbsp;<\/strong>Der \u00e4u\u00dferste Norden war im September mit 13,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,2&nbsp;\u00b0C) etwas zu warm. Eine deutlichere positive Abweichung zeigte hingegen die Niederschlagsausbeute mit 95&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(75&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonne pr\u00e4sentierte sich fast 155 Stunden (143 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:&nbsp;<\/strong>Der September verabschiedete sich in Th\u00fcringen mit 12,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,8&nbsp;\u00b0C) und lie\u00df die Region \u2013 neben Bayern \u2013 als zweitk\u00fchlste Region zur\u00fcck. Mit fast 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(51&nbsp;l\/m\u00b2) war der Niederschlags\u00fcberschuss mehr als deutlich, jedoch nicht zu Lasten der Sonnenscheindauer, welche 155 Stunden (143 Stunden) betrug.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: DWD, Deutscher Wetterdienst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niederschlagsreichster September seit 2001 bringt in vielen Regionen endlich D\u00fcrre-Erleichterung. Offenbach, 29. September 2022&nbsp;\u2013 Nach einem letzten sommerlichen Aufb\u00e4umen in der ersten Septemberdekade ging es mit gro\u00dfen Schritten in den Herbst. 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