{"id":1514,"date":"2022-09-18T12:27:51","date_gmt":"2022-09-18T10:27:51","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1514"},"modified":"2022-09-18T12:27:51","modified_gmt":"2022-09-18T10:27:51","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-august-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1514","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im August 2022"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Extreme W\u00e4rme, sehr trocken und Sonne ohne Ende<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2366-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1515\" width=\"473\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2366-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2366-225x300.jpeg 225w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2366-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2366-1537x2048.jpeg 1537w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2366-scaled.jpeg 1921w\" sizes=\"auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><figcaption>Bilderbuchsommer im Urlaub, D\u00fcrresommer im Alltag: Die Nordsee wird zur Adria.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. August 2022<\/em>&nbsp;\u2013 Auch im August 2022 zeigte der Sommer keine Erm\u00fcdungserscheinungen &#8211; im Gegenteil. Immer \u00f6fter kursierten Bilder von staubtrockenen B\u00f6den, niedrigen Pegelst\u00e4nden, ausgetrockneten Flussl\u00e4ufen und starkem Laubfall unter Trockenstress leidender B\u00e4ume. Es gab aber auch regional heftige Regenf\u00e4lle mit \u00dcberflutungen. Der diesj\u00e4hrige August war unter dem Strich extrem warm, sehr trocken sowie au\u00dfergew\u00f6hnlich sonnenscheinreich. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fortsetzung der durchweg sommerlich warmen bis hei\u00dfen Witterung<\/strong><br>Der Temperaturdurchschnitt lag im August 2022 mit 20,3 Grad Celsius (\u00b0C) um 3,8 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +2,3 Grad. Der August f\u00fchrte damit den Dauersommer der Vormonate ungebrochen fort und fand nach 2003 (20,6&nbsp;\u00b0C) als zweitw\u00e4rmster August in der&nbsp;DWD-Klimastatistik seinen Platz. Die Thermometer zeigten verbreitet an \u00fcber 20 Tagen \u2265 25&nbsp;\u00b0C&nbsp;an. Am Oberrhein und in der Rhein-Main-Region war das sogar tagt\u00e4glich der Fall. Einen neuen Monatsrekord und die deutschlandweit h\u00f6chste Temperatur verk\u00fcndete Bad Kreuznach, 30&nbsp;km&nbsp;s\u00fcdwestlich von Mainz, am 4.8. mit 39,6&nbsp;\u00b0C. Abk\u00fchlung versprach dagegen Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge mit dem nationalen Tiefstwert von 3,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;am 7.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im August au\u00dfergew\u00f6hnliche D\u00fcrre und zugleich heftiger Starkregen<\/strong><br>Im August d\u00fcrften mit rund 50 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) knapp 65 Prozent des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (77\u00a0l\/m\u00b2) fallen. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 w\u00e4ren es ebenfalls fast 65 Prozent des Solls. Tief \u201eKarin\u201c beendete am 19. die Trockenheit vor allem im S\u00fcden. Zwischen der Schw\u00e4bischen Alb und den Bayerischen Alpen sorgten unwetterartige Regenf\u00e4lle f\u00fcr \u00dcberflutungen. Wertach-Bichel im Allg\u00e4u erfasste dabei mit 114,2\u00a0l\/m\u00b2\u00a0den h\u00f6chsten Tagesniederschlag. In den westlichen Regionen f\u00fchrte hingegen der weiter steigende Trockenstress zu herbstlich anmutenden Landschaften. Mit zum Teil unter 5\u00a0l\/m\u00b2\u00a0blieb es dort vielerorts praktisch trocken, anders im Allg\u00e4u, wo ein Augustniederschlag von \u00fcber 200\u00a0l\/m\u00b2\u00a0beobachtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2003-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1516\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2003-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2003-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2003-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2003-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2003-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Schrumpfrisse durch Trockenheit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Der zweitsonnigste August seit Messbeginn<\/strong><br>Mit etwa 270 Stunden \u00fcberragte die Sonnenscheindauer im August ihr Soll von 200 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um fast 35 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung rund 30 Prozent. Damit war der diesj\u00e4hrige August als Zweitsonnigster dem August 2003 mit 277 Stunden dicht auf den Fersen. Entlang des Rheins und in der Rhein-Main-Region schien die Sonne mit \u00fcber 300 Stunden am h\u00e4ufigsten. In den \u00f6stlichen Regionen kam sie etwa 100 Stunden weniger zum Vorschein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im August 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>Der August 2022 war hier mit 20,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) nach 2003 der Zweitw\u00e4rmste seit 1881. In der Oberrheinregion gab es zum Teil t\u00e4glich \u2265 25&nbsp;\u00b0C. An bis zu 21 Tagen, wie n\u00f6rdlich von Karlsruhe in Wagh\u00e4usel-Kirrlach, gab es sogar \u2265 30&nbsp;\u00b0C. In der Summe fielen 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(94&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag. Dieser war aber nicht gleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Die Schw\u00e4bische Alb trennte den d\u00fcrregeplagten Norden vom niederschlagsreichen S\u00fcden. So fielen in Mannheim im August keine 5&nbsp;l\/m\u00b2. Dietenheim, 20&nbsp;km&nbsp;s\u00fcdlich von Ulm, meldete bis Monatsende hingegen eine Summe von \u00fcber 230&nbsp;l\/m\u00b2. Vor allem am 19. gab es in den s\u00fcdlichen Regionen unwetterartige Niederschl\u00e4ge mit Tagesmengen von teils \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2. Diese reichten aus, um den Bodenseepegel in Konstanz um gut 30&nbsp;cm&nbsp;wieder ansteigen zu lassen. Der S\u00fcdwesten war eine nasse und mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen 295 Stunden (206 Stunden) auch eine sonnenscheinreiche Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Im Freistaat pr\u00e4sentierte sich der August 2022 ungew\u00f6hnlich sommerlich und gebietsweise auch sehr trocken. 19,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,0&nbsp;\u00b0C) zeigte die Mitteltemperatur. Es d\u00fcrften gut 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(101&nbsp;l\/m\u00b2) gefallen sein. Am 19. brachte Tief \u201eKarin\u201c unwetterartige Regenf\u00e4lle an die Alpen mit teils \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;im Allg\u00e4u. Wertach-Bichel sammelte dabei mit 114,2&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den h\u00f6chsten Tagesniederschlag ein. Das Allg\u00e4u war im August mit \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;auch die nasseste Region. In Franken blieb es mit \u00f6rtlich sogar unter 5&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;extrem trocken. Dennoch k\u00fcrte der August 2022 den Freistaat zu einem der zwei regenreichsten Bundesl\u00e4nder und brachte 275 Sonnenstunden (202 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Die Hauptstadt war im August 2022 mit 21,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,8&nbsp;\u00b0C) die zweitw\u00e4rmste Region. Starkregenf\u00e4lle sorgten mit rund 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) f\u00fcr eine ausgewogene Monatsbilanz. Berlin war mit knapp 230 Stunden (214 Stunden) das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Der letzte Sommermonat kehrte den Brandenburgern als ungew\u00f6hnlich warmer den R\u00fccken. 20,8\u00b0C (17,4&nbsp;\u00b0C) standen auf dem Zettel. Berlin-Brandenburg (Flughafen) meldete am 26. zwischen 13:00 und 15:00 satte 75,6&nbsp;l\/m\u00b2. Auch der 27. brachte \u00f6rtlich heftigen Starkregen. So gab es in Schipkau-Klettwitz, Niederlausitz, \u00fcber den Nachmittag 99,6&nbsp;l\/m\u00b2. Es waren Starkregentage wie aus dem Bilderbuch, die den Fl\u00e4chenniederschlag des Monats auf 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) hievten. Brandenburg war mit etwa 230 Stunden (213 Stunden) das zweitsonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Bremen kam auf warme 20,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,7\u00b0C) und fast 20&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2). Damit blieb es erheblich zu trocken. Umso \u00f6fter schien die Sonne mit rund 285 Stunden (193 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;Der August hob das Temperaturmittel auf sehr warme 20,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C) und brachte nach ersten Berechnungen etwa 15&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2). Die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Deutschlands war damit die zweitniederschlags\u00e4rmste Region. Fast 265 Stunden (201 Stunden) schien die Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Der diesj\u00e4hrige August w\u00e4rmte mit den meisten Sommertagen (&gt;25&nbsp;\u00b0C) seit 1881 und brachte sich mit 21,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) als w\u00e4rmster seit Messbeginn in Stellung. In Frankfurt (Flughafen) zeigte das Thermometer an 17 Tagen sogar 30&nbsp;\u00b0Cund mehr. Stationsrekord! Mit knapp 15&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) war Hessen das trockenste Bundesland. Nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen k\u00f6nnte dieser August der zweittrockenste in Hessen seit Messbeginn sein. 1947 fielen nur 13,4&nbsp;l\/m\u00b2. Und so viele Sonnenstunden wie in diesem Jahr brachte auch selten ein Erntemonat zum Vorschein. 300 Stunden (190 Stunden) wurden vom&nbsp;DWD&nbsp;ermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Der August 2022 war dort nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen mit 20,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C) der drittw\u00e4rmste seit Messbeginn. 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2) und 260 Sonnenstunden (217 Stunden) wurden gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>\u00a0Der letzte Sommermonat war mit 20,1\u00a0\u00b0C\u00a0(16,5\u00b0C) der Drittw\u00e4rmste und mit 25\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(70\u00a0l\/m\u00b2) ungew\u00f6hnlich trocken. Unwetterartige Starkregenf\u00e4lle und Gewitter waren am 15., 17. und 26. lediglich \u201eein Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein\u201c. Die Sonne schien 275 Stunden (192 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2143-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1517\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2143-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2143-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2143-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2143-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_2143-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Die Nordsee ist 20\u00b0 warm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;NRW meldete mit 20,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C) den w\u00e4rmsten und mit etwas \u00fcber 15&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) Fl\u00e4chenniederschlag den trockensten August seit Messbeginn. Der Wasserstand am Pegel Emmerich am Niederrhein sank bis Mitte des Monats auf einen neuen historischen Tiefststand von 0 Zentimetern. Verbreitet war der Rhein bis auf die Fahrrinne trockengelegt, mit erheblichen Folgen f\u00fcr die Binnenschifffahrt. 280 Stunden (183 Stunden) schien die Sonne.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;Rheinland-Pfalz kam auf 21,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,6&nbsp;\u00b0C). Es war dort die nach 2003 zweith\u00f6chste Augusttemperatur. Das Niederschlagsdefizit blieb mit gut 15&nbsp;l\/m\u00b2(70&nbsp;l\/m\u00b2) auch im letzten Sommermonat enorm. Wegen des extremen Niedrigwassers im Rhein konnte man den M\u00e4useturm auf einer Insel bei Bingen Mitte des Monats zu Fu\u00df erreichen. Mit 300 Stunden (193 Stunden) war es der sonnigste Augustmonat seit Messbeginn und Rheinland-Pfalz im Deutschlandvergleich im August 2022 die zweitsonnigste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Hier verabschiedete sich der August 2022 mit 21,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,9&nbsp;\u00b0C) nach 2003 als zweitw\u00e4rmster seit Messbeginn. Gemessen an allen anderen Bundesl\u00e4ndern war das Saarland in diesem Jahr die w\u00e4rmste Augustregion in Deutschland. 20&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) und 305 Sonnenstunden (202 Stunden) wurden festgehalten. Das kleinste Fl\u00e4chenland war damit auch die sonnigste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;19,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,8&nbsp;\u00b0C), knapp 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2) und 235 Sonnenstunden (199 Stunden) ermittelten die hiesigen Wetterstationen des&nbsp;DWD&nbsp;f\u00fcr Sachsen. Damit kann der Freistaat verglichen mit den anderen Bundesl\u00e4ndern als die zweitk\u00fchlste, eine der zwei regenreichsten und als eine sonnenscheinarme Region eingeordnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Nach Monatsschluss war der August 2022 in Sachsen-Anhalt ungew\u00f6hnlich warm und trocken. So betrug die Mitteltemperatur 20,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,2&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagsmenge 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(59&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonne schien 260 Stunden (198 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Die n\u00f6rdlichste Region war mit 19,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,2&nbsp;\u00b0C) das k\u00fchlste Bundesland. Auf Helgoland brachten Schauer und Gewitter am 17. fast 99&nbsp;l\/m\u00b2. Stationsrekord! In der Weite fielen \u00fcber den Monat nur knappe 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2). 270 Stunden (210 Stunden) schien die Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>&nbsp;Auch in Th\u00fcringen war der letzte Sommermonat 2022 auf Rekordkurs. Mit 19,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,0&nbsp;\u00b0C) d\u00fcrfte der dort der drittw\u00e4rmste und mit 275 Stunden (192 Stunden) der zweitsonnigste sein. Auch blieb er mit 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(69&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag deutlich unter seinem Zielwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Extreme W\u00e4rme, sehr trocken und Sonne ohne Ende Offenbach, 30. August 2022&nbsp;\u2013 Auch im August 2022 zeigte der Sommer keine Erm\u00fcdungserscheinungen &#8211; im Gegenteil. Immer \u00f6fter kursierten Bilder von staubtrockenen B\u00f6den, niedrigen Pegelst\u00e4nden, ausgetrockneten Flussl\u00e4ufen und starkem Laubfall unter Trockenstress leidender B\u00e4ume. Es gab aber auch regional heftige Regenf\u00e4lle mit \u00dcberflutungen. 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