{"id":1455,"date":"2022-06-30T16:09:41","date_gmt":"2022-06-30T14:09:41","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1455"},"modified":"2022-06-30T16:09:41","modified_gmt":"2022-06-30T14:09:41","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-juni-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1455","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Juni 2022"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sommerauftakt mit einem deutlich zu warmen, trockenen und sonnigen Juni<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_5853-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1456\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_5853-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_5853-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_5853-768x576.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_5853-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_5853.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Der Sommer ist da &#8211; Wassermangel auch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 29. Juni 2022&nbsp;<\/em>\u2013 Ohne Z\u00f6gern startete der Juni 2022 als erster Sommermonat mit Vollgas in die warme Jahreszeit. Es standen aber nicht nur gem\u00e4chliches Grill- und Badewetter auf dem Fahrplan. Beobachtet wurden auch heftige Gewitter, Starkregenf\u00e4lle und Hagelschlag, vor allem in den s\u00fcdlichen Regionen Deutschlands, immer wieder auch mit Unwettercharakter. Die \u00f6stlichen Regionen erlebten dagegen sengende Hitzetage und eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Trockenheit mit folgenschweren Waldbr\u00e4nden. Entsprechend reihte sich der diesj\u00e4hrige Juni als au\u00dfergew\u00f6hnlich warmer, sehr trockener und \u00fcberaus sonnenscheinreicher Sommermonat in die Klimastatistik ein. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hochsommerlich mit teils extremen Hitzepeaks im Osten<\/strong><br>Der Temperaturdurchschnitt lag im Juni 2022 mit 18,4 Grad Celsius (\u00b0C) um 3,0 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung plus 2,0 Grad. Damit ist der Rosenmonat 2022 der sechstw\u00e4rmste seit Messbeginn. Den w\u00e4rmsten Juni gab es 2019 mit 19,8&nbsp;\u00b0C. Wer eine frische Brise suchte, war an den K\u00fcsten am rechten Platz. Sonst schaukelten die Temperaturen regelm\u00e4\u00dfig zwischen behaglicher W\u00e4rme und l\u00e4stiger Hitze. Vor allem der Osten meldete br\u00fctend hei\u00dfe Tage mit neuen Junirekorden in Sachsen und Brandenburg. am 19. wurden vom&nbsp;DWD&nbsp;39,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;sowohl in Dresden-Strehlen als auch in Cottbus gemessen. Es waren die h\u00f6chsten Werte deutschlandweit. Dagegen f\u00fchlte sich der nationale Tiefstwert vom 2. mit 1,1 in Gilserberg-Moischeid, 25&nbsp;km&nbsp;nord\u00f6stlich von Marburg, fast \u201eeisig\u201c an.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viel Starkregen im S\u00fcden, teils extreme Trockenheit in der Mitte und im Osten<\/strong><br>Im Juni fiel mit ann\u00e4hrend 60 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) knapp ein Drittel weniger Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 mit 85&nbsp;l\/m\u00b2. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Minus bei fast 20 Prozent. Niederschlagsgebiete gab es insbesondere in den s\u00fcdlichen Bundesl\u00e4ndern. Oft tobten dabei schadensreiche Gewitterzellen mit Hagelschlag, Sturm und Platzregen. Die Station Deuerling-Heimberg, westlich von Regensburg, erlebte am 5. mit 82,0&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den bundesweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag. Am nassesten war es auf Monatssicht mit \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;an den Alpen. Im Kontrast dazu folgten in den \u00f6stlichen Regionen Deutschlands auf die langanhaltende Trockenheit Waldbr\u00e4nde und sinkende Wasserst\u00e4nde. Gewitter und Regenf\u00e4lle konnten zwar zum Monatsende den Wassermangel hier und da etwas lindern. In Teilen Nordbayerns und Th\u00fcringens aber blieb es mit weniger als 10&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;Juniregen bei den besagten \u201eTropfen auf den hei\u00dfen Steinen\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sehr sonniger Sommerbeginn<\/strong><br>Mit 275 Stunden \u00fcberragte die Sonnenscheindauer im Juni ihr Soll von 203 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 35 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive<br>Abweichung 27 Prozent. In den \u00f6stlichen L\u00e4ndern summierte sich die Sonnenscheindauer auf zum Teil \u00fcber 300 Stunden. Im \u00e4u\u00dfersten Norden waren es etwa 80 Stunden weniger.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Juni 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>Hier war der Juni 2022 mit 19,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,1&nbsp;\u00b0C) der drittw\u00e4rmste seit Messbeginn. Die Oberrheinregion schwitzte mit 11 hei\u00dfen Tagen (Maxima von \u2265 30,0&nbsp;\u00b0C) am h\u00e4ufigsten. Als Trostpflaster aber gab es regelm\u00e4\u00dfig Nass von oben. Die Stationen in der S\u00fcdschwarzwaldregion und in der westlichen Schw\u00e4bischen Alb z\u00e4hlten bis zu 22 Tage mit Niederschlag. In der Bilanz war Baden-W\u00fcrttemberg nicht nur ein warmes, sondern wurde auch mit 90&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(107 l\/l\/m\u00b2) zum nassesten Bundesland gekr\u00f6nt. 280 Stunden (202 Stunden) pr\u00e4sentierte sich die Sonne in der Fl\u00e4che.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:&nbsp;<\/strong>Im Freistaat entwickelte sich der Juni 2022 mit 18,9\u00b0C (14,9&nbsp;\u00b0C) zum drittw\u00e4rmsten seit Aufzeichnungsbeginn. Bayern war mit 85&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(112&nbsp;l\/m\u00b2) das zweitnasseste Bundesland. Beobachtbar war aber ein erheblicher Niederschlagskontrast: Einem sehr trockenen Nordwesten mit Monatsmengen von weniger etwa 10&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;in Unterfranken stand ein starkregenreicher S\u00fcden und S\u00fcdosten gegen\u00fcber. Folgenreiche Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagelschlag, wie am 27. am Alpenrand mit 7&nbsp;cm&nbsp;Korndurchmesser, sorgten dort immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen. Die Station Deuerling-Heimberg, 15&nbsp;km&nbsp;westlich von Regensburg, \u00fcbermittelte am 5. mit 82,0&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;&#8211; den deutschlandweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag. An den Alpen erreichten die Monatsmengen \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2. Die Sonnenscheinausbeute ergab rund 280 Stunden (200 Stunden.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:&nbsp;<\/strong>Der Juni 2022 brachte der Bundeshauptstadt eine \u00fcberwiegend sonnige, warme und niederschlagsarme Witterung. 22 Sommertage wurden gez\u00e4hlt und eine Mitteltemperatur von 20,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,1&nbsp;\u00b0C) registriert. Damit war die Spreemetropole die w\u00e4rmste Region in Deutschland. Zugleich ermittelte der&nbsp;DWD&nbsp;knapp 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und 280 Sonnenstunden (226 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Der erste meteorologische Sommermonat verlief in Brandenburg mit 19,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,5&nbsp;\u00b0C) au\u00dfergew\u00f6hnlich warm und hitzereich. Am 19. wurde es im S\u00fcden der Region sogar sengend hei\u00df. Cottbus meldete 39,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;und damit einen neuen Junirekord f\u00fcr Brandenburg.&nbsp;<br>Die Folgen der anhaltenden Niederschlagsarmut waren deutlich: So erreichten Waldbr\u00e4nde bei Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, ein verheerendes Ausma\u00df. Zwar balancierten in den letzten Monatstagen Gewitter und Starkregenf\u00e4lle die Wasserarmut ein wenig aus. Dennoch blieb es mit 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(64&nbsp;l\/m\u00b2) bei einer negativen Niederschlagsbilanz. Brandenburg war neben Sachsen mit 285 Sonnenstunden (225 Stunden) das zweitsonnigste Bundesland und nach Berlin die zweitw\u00e4rmste Region.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>Die Freie Hansestadt war im Juni 2022 mit einer Mitteltemperatur von 17,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,5&nbsp;\u00b0C) die zweitk\u00fchlste Region. Neben 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag schien die Sonne rund 270 Stunden (204 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:&nbsp;<\/strong>In der Hafenmetropole wurden im Juni eine Temperatur von 17,5&nbsp;\u00b0C(15,7&nbsp;\u00b0C), rund 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und 280 Stunden (216 Stunden) Sonnenschein ermittelt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Frisch ging es in den Juni 2022. Gilserberg-Moischeid, 25&nbsp;km&nbsp;nord\u00f6stlich von Marburg, erfasste am 2. mit 1,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit tiefste Temperatur. Nach diesem \u201eKaltstart\u201c nahm der Sommermonat aber einen ungew\u00f6hnlich warmen Verlauf und schloss im Mittel mit 18,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,2&nbsp;\u00b0C). Die anfangs noch andauernde trockene Witterung ging ab der zweiten Monatsh\u00e4lfte in eine vergleichsweise nasse Phase \u00fcber. So wurden in der Summe immerhin noch 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(80&nbsp;l\/m\u00b2) gemessen. Die Junisonne zeigte sich knapp 285 Stunden (192 Stunden.)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:&nbsp;<\/strong>Im nord\u00f6stlichen Bundesland kam der Juni 2022 auf 17,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,4&nbsp;\u00b0C). Damit war Meck-Pomm ein relativ k\u00fchles Bundesland. Mit aufgerundet 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(63&nbsp;l\/m\u00b2) geh\u00f6rte es dar\u00fcber hinaus zu den trockenen Gebieten. Nur punktuell brachten Schauer und Gewitter gen\u00fcgend Niederschlag. Die Sonne lachte 275 Stunden (236 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>Niedersachsen erreichte im Juni eine Mitteltemperatur von 17,5&nbsp;\u00b0C(15,4&nbsp;\u00b0C), trockene 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(76&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und eine Sonnenscheindauer von 265 Stunden (200 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr NRW berechnete der Deutsche Wetterdienst folgende Junibilanz: Bei 17,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,4&nbsp;\u00b0C) gab es 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(84&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und \u00fcberdurchschnittliche 265 Sonnenstunden (184 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Mit 18,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,3&nbsp;\u00b0C) registrierten die Klimatolog:innen des&nbsp;DWDeinen sehr warmen Junimonat. Auch blieb es zu Beginn weitgehend zu trocken. Besonders in den s\u00fcdlichen Regionen machte die Trockenheit den Landwirten zu schaffen. Doch in der letzten Monatsdekade legten die Niederschl\u00e4ge zu, sodass in der Summe 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(76&nbsp;l\/m\u00b2) festgehalten werden konnten. 270 Stunden (192 Stunden) Sonnenschein wurden gez\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Der erste meteorologische Sommermonat zeigte sich im Saarland mit 19,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,6&nbsp;\u00b0C) von seiner sehr warmen Seite. Dazu blieb es mit 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(80&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag sehr trocken. 265 Stunden (205 Stunden) schien die Sonne im zweitsonnenschein\u00e4rmsten Bundesland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Mit 18,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,6&nbsp;\u00b0C) geht der Juni 2022 dort als f\u00fcnftw\u00e4rmster in die meteorologischen Geschichtsb\u00fccher ein. Zeitweise wurde es unertr\u00e4glich hei\u00df: In Dresden-Strehlen erreichte die Temperatur am 19. mit 39,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;&#8211; ein neuer s\u00e4chsischer Junirekord. Extreme Trockenheit f\u00fchrte zu Waldbr\u00e4nden und wegen Niedrigwassers wurde vom Landkreis Nordsachsen sogar die Entnahme von Wasser aus Seen und Fl\u00fcssen untersagt. Gr\u00f6\u00dfere Regenmengen kamen dann erst an den letzten Tagen des Monats zusammen. Beispielsweise prasselten am 27. in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese, Erzgebirgskreis, 78,4&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;vom Himmel. Insgesamt fielen im Land im Mittel 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(76&nbsp;l\/m\u00b2). Mit 285 Stunden (201 Stunden) war der Freistaat neben Brandenburg das zweitsonnigste Bundesland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Sachsen-Anhalt erlebte im Juni 2022 einen hochsommerlichen Auftakt in die warme Jahreszeit. In der Fl\u00e4che stiegen an \u00fcber 18 Tagen die H\u00f6chstwerte auf mindestens 25,0&nbsp;\u00b0C. Am Ende wurde eine Mitteltemperatur von 19,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,1&nbsp;\u00b0C) ermittelt. Als zweittrockenstes Bundesland meldete es 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(63&nbsp;l\/m\u00b2) und triumphierte mit 295 Sonnenstunden (205 Stunden) als sonnigste Region.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Das n\u00f6rdlichste Bundesland profitierte im Juni von den angenehmen Seewinden. Folglich positionierte es sich mit einer Temperatur von 16,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,0&nbsp;\u00b0C) als k\u00fchlste und mit 250 Stunden (225 Stunden) als sonnenschein\u00e4rmste Region. 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(69&nbsp;l\/m\u00b2) Fl\u00e4chenniederschlag wurden erfasst.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0Das mitteldeutsche Land meldete mit 18,5\u00a0\u00b0C\u00a0(14,9\u00a0\u00b0C) den viertw\u00e4rmsten Juni und war mit d\u00fcrftigen 25\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(78\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag im L\u00e4nderranking Letztplatzierter. Aufgrund der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Trockenheit und der daraus resultierenden niedrigen Pegelst\u00e4nde wurde in einigen Gebieten die Wasserentnahme aus oberirdischen Gew\u00e4ssern verboten. Die Sonne schien 280 Stunden (194 Stunden).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst dwd<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerauftakt mit einem deutlich zu warmen, trockenen und sonnigen Juni Offenbach, 29. Juni 2022&nbsp;\u2013 Ohne Z\u00f6gern startete der Juni 2022 als erster Sommermonat mit Vollgas in die warme Jahreszeit. Es standen aber nicht nur gem\u00e4chliches Grill- und Badewetter auf dem Fahrplan. 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