{"id":1442,"date":"2022-06-28T21:34:37","date_gmt":"2022-06-28T19:34:37","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1442"},"modified":"2022-06-28T21:34:37","modified_gmt":"2022-06-28T19:34:37","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-wetter-im-fruehling-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1442","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Wetter im Fr\u00fchling 2022"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Drittsonnigster Fr\u00fchling seit 1951 \/ Nur zwei Drittel des \u00fcblichen Niederschlags<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2053-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1443\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2053-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2053-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2053-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2053-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2053-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. Mai 2022<\/em>&nbsp;\u2013 Nachdem das Fr\u00fchjahr 2021 deutlich zu k\u00fchl ausgefallen war, reihte sich der Zeitraum M\u00e4rz bis Mai 2022 wieder in die Serie deutlich zu warmer Fr\u00fchjahre ein. Wenige Kaltlufteinbr\u00fcche blieben meist nur von kurzer Dauer, Deutschland befand sich \u00fcberwiegend im Bereich warmer Luftmassen. H\u00e4ufiger Hochdruckeinfluss sorgte f\u00fcr sehr viel Sonnenschein und lie\u00df nur wenig Niederschlag zu. Vor allem den M\u00e4rz pr\u00e4gte eine sehr lange Sch\u00f6nwetterperiode. Der April lie\u00df dann aber von seinem verf\u00fcgbaren Wetterspektrum nichts unber\u00fccksichtigt. Den Mai pr\u00e4gte meist hoher Luftdruck &#8211; im S\u00fcden und Westen gebietsweise auch mit kr\u00e4ftigen, unwetterartigen Gewittern. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einem milden M\u00e4rz folgte ein kurzzeitiger K\u00e4lter\u00fcckfall im April, Mitte Mai hochsommerlich<\/strong><br>Mit 9,0 Grad Celsius (\u00b0C) lag im Fr\u00fchling 2022 der Temperaturdurchschnitt um 1,3 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung 0,1 Grad. Das Fr\u00fchjahr startete mit einem zu milden M\u00e4rz, der aber noch kalte N\u00e4chte brachte. Im Mittel verbuchte der M\u00e4rz 18 Frosttage und war damit der frostreichste Monat im Winterhalbjahr 2021\/22. Anfang April sorgte in weiten Teilen Deutschlands ein heftiger Wintereinbruch noch einmal f\u00fcr scharfe Nachtfr\u00f6ste: Bundesweit am tiefsten sank das Thermometer im Fr\u00fchjahr am 4. April in Me\u00dfstetten auf der Schw\u00e4bischen Alb mit -14,6&nbsp;\u00b0C. Zur Monatsmitte pendelten sich die Temperaturen dann jedoch bei einem \u00fcberdurchschnittlichen Aprilniveau ein. Der Mai verlief zu Beginn und zum Ende hin relativ k\u00fchl. Dazwischen lag eine l\u00e4ngere, sommerliche Witterungsperiode. Hierbei wurde in Ohlsbach, nord\u00f6stlich von Freiburg im Breisgau, am 20. Mai mit 33,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;der deutschlandweit h\u00f6chste Fr\u00fchlingswert gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der neunte zu trockene Fr\u00fchling in Folge<\/strong><br>Bereits zum neunten Mal in Folge konnte der Fr\u00fchling sein Soll von 186 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) nicht erf\u00fcllen: Mit rund 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;erreichte er 2022 nur 67 Prozent seines vielj\u00e4hrigen Durchschnitts. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 mit 171&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;erzielte das Fr\u00fchjahr nur 73 Prozent des Niederschlagsolls. Insgesamt blieb es im M\u00e4rz verbreitet erheblich und im Mai regional viel zu trocken. Im April fiel, verglichen mit den Vorjahren, reichlich Niederschlag. Im Fr\u00fchling dominierte meist Hochdruckeinfluss. Nur vereinzelt f\u00fchrte tiefer Luftdruck, besonders im S\u00fcden und Westen, zu kr\u00e4ftigen Gewittern, die sich Ende April und Mitte Mai \u00f6rtlich mit Hagel und sintflutartigen Regenmengen zu verheerenden Unwettern entwickelten. So verzeichnete Bad Bayersoien, nord\u00f6stlich von F\u00fcssen im Allg\u00e4u, am 5. Mai mit 108,7&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die bundesweit h\u00f6chste Tagesmenge. Am 20. Mai f\u00fchrten mehrere Tornados bis zur St\u00e4rke F2 in Teilen von Nordrhein-Westfalen zu Millionensch\u00e4den und vielen Verletzten. Den deutschlandweit meisten Niederschlag erhielten im Fr\u00fchling die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen mit teils \u00fcber 350&nbsp;l\/m\u00b2. Die trockensten Gebiete lagen im Nordosten: In der Uckermark, dem Oderbruch und dem Th\u00fcringer Becken kamen \u00f6rtlich weniger als 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zustande.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drittsonnigster Fr\u00fchling seit Messbeginn<\/strong><br>Mit nahezu 675 Stunden \u00fcbertraf die Sonnenscheindauer im Fr\u00fchjahr 2022 ihr Soll von 467 Stunden (Periode 1961 bis 1990) deutlich um 45 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 lag die positive Abweichung bei gut 29 Prozent. Damit war es nach 2020 mit 709 und 2011 mit 705 Sonnenstunden der drittsonnigste Fr\u00fchling seit Messbeginn 1951. Am l\u00e4ngsten zeigte sich die Sonne auf der Ostseeinsel R\u00fcgen mit \u00fcber 830 Stunden, am wenigsten dagegen im Allg\u00e4u sowie den zentralen und \u00f6stlichen Mittelgebirgen mit \u00f6rtlich weniger als 575 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im April 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr das s\u00fcdwestlichste Bundesland ermittelten die&nbsp;DWD-Meteorolog:innen eine Durchschnittstemperatur von 9,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,6&nbsp;\u00b0C). Am 4. April sank das Thermometer in Me\u00dfstetten auf der Schw\u00e4bischen Alb auf eisige -14,6&nbsp;\u00b0Cund damit den tiefsten Fr\u00fchlingswert. In Ohlsbach, nord\u00f6stlich von Freiburg, wurde dagegen am 20. Mai mit 33,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit h\u00f6chste Temperatur gemessen. Baden-W\u00fcrttemberg pr\u00e4sentierte sich im Fr\u00fchling mit nahezu 160&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(243&nbsp;l\/m\u00b2) als das niederschlagsreichste Bundesland. Au\u00dferdem z\u00e4hlte es mit ann\u00e4hernd 700 Stunden (457 Stunden) zu den sonnenscheinreichen Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat erreichte eine Durchschnittstemperatur von 8,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,2&nbsp;\u00b0C). Der Niederschlag akkumulierte sich auf gut 145&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(223&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien ann\u00e4hernd 680 Stunden (466 Stunden). Im L\u00e4ndervergleich geh\u00f6rte Bayern damit sowohl zu den niederschlagsreichen als auch zu den sonnenscheinarmen Gebieten. Ende April und Mitte Mai kam es gebietsweise zu kr\u00e4ftigen Gewittern, die mit Starkregen und teils Hagelansammlungen in den betroffenen Regionen zu kurzzeitigen \u00dcberschwemmungen f\u00fchrten. Am 5. Mai verzeichnete Bad Bayersoien, nord\u00f6stlich von F\u00fcssen, mit 108,7&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;hierbei die bundesweit h\u00f6chste Tagesmenge. In den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen summierte sich im Fr\u00fchjahr 2022 mit \u00f6rtlich \u00fcber 350&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;der insgesamt meiste Niederschlag. Im Allg\u00e4u verzeichnete der&nbsp;DWD&nbsp;im Fr\u00fchling \u00f6rtlich weniger als 575 Sonnenstunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Die Bundeshauptstadt ordnete sich mit 9,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,7&nbsp;\u00b0C) bei den vergleichsweise warmen Regionen ein. Mit abgerundet 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(132&nbsp;l\/m\u00b2) war Berlin das trockenste Gebiet Deutschlands. Hier zeigte sich die Sonne \u00fcber 680 Stunden (507 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Mit einer Niederschlagssumme von aufgerundet 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(131&nbsp;l\/m\u00b2) pr\u00e4sentierte sich Brandenburg als das zweittrockenste Bundesland. Die Uckermark und der Oderbruch z\u00e4hlten im Fr\u00fchling mit \u00f6rtlich weniger als 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zu den niederschlags\u00e4rmsten Regionen. F\u00fcr Brandenburg errechneten die&nbsp;DWD-Klimaexperten eine Mitteltemperatur von 9,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,2&nbsp;\u00b0C) sowie eine Sonnenscheindauer von nahezu 685 Stunden (507 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr die Stadt an der Weser ermittelten die Meteorolog:innen im Fr\u00fchling 2022 eine Mitteltemperatur von 9,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,0&nbsp;\u00b0C), eine Niederschlagssumme von aufgerundet 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(159&nbsp;l\/m\u00b2) sowie eine Sonnenscheindauer von rund 685 Stunden (462 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;In der Hafenmetropole lag die durchschnittliche Temperatur bei 9,2&nbsp;\u00b0C(8,0&nbsp;\u00b0C), hier fielen gut 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(163&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien ann\u00e4hernd 695 Stunden (470 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Hier erreichte die Mitteltemperatur 9,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,8&nbsp;\u00b0C), die Niederschlagssumme fast 115&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(191&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer gut 675 Stunden (452 Stunden). Das Schneeereignis am 2. April war mit 5 -10&nbsp;cm&nbsp;an vielen Orten das markanteste im Aprilmonat seit 1984.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Das nord\u00f6stlichste Bundesland erreichte im Fr\u00fchling eine Mitteltemperatur von 8,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,1&nbsp;\u00b0C) und war damit das k\u00fchlste Gebiet Deutschlands. Mecklenburg-Vorpommern ordnete sich mit aufgerundet 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(134&nbsp;l\/m\u00b2) bei den trockenen Regionen ein. Au\u00dferdem pr\u00e4sentierte es sich mit \u00fcber 700 Stunden (516 Stunden) als das zweitsonnigste Gebiet. Auf R\u00fcgen zeigte sich die Sonne im Fr\u00fchling mit \u00fcber 830 Stunden deutschlandweit am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr Niedersachsen errechneten die&nbsp;DWD-Expert:innen im Mittel 9,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,9&nbsp;\u00b0C) und nahezu 110&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(168&nbsp;l\/m\u00b2). Mit abgerundet 650 Stunden (455 Stunden) war es das zweitsonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;Mit einer Durchschnittstemperatur von 9,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,3&nbsp;\u00b0C) ordnete sich NRW bei den warmen Bundesl\u00e4ndern ein. Der Niederschlag summierte sich auf ann\u00e4hernd 130&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(205&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien \u00fcber 670 Stunden (441 Stunden). Mitte Mai kam es \u00f6rtlich zu kr\u00e4ftigen Gewittern, welche mit Starkregen kurzzeitige \u00dcberschwemmungen brachten. Besonders heftig traf es am 20. Mai Paderborn und Lippstadt sowie L\u00fctmarsen, westlich von H\u00f6xter. Hier entwickelten sich Tornados die mit einer St\u00e4rke bis F2 eine Schneise der Verw\u00fcstung hinterlie\u00dfen. Es kam zu Millionensch\u00e4den und zahlreichen Verletzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;Im Fr\u00fchjahr 2022 war Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 10,1&nbsp;\u00b0C(8,1&nbsp;\u00b0C) die zweitw\u00e4rmste Region Deutschlands. Hier ermittelten die Meteorolog:innen eine Niederschlagsmenge von knapp 120&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(194&nbsp;l\/m\u00b2) sowie aufgerundet 695 Sonnenstunden (455 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das Saarland war im L\u00e4ndervergleich mit 10,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,4&nbsp;\u00b0C) das w\u00e4rmste Bundesland. Mit aufgerundet 150&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(222&nbsp;l\/m\u00b2) war es zudem das zweitniederschlagsreichste Gebiet. Die Saarl\u00e4nder:innen durften sich \u00fcber aufgerundet 710 Sonnenstunden (468 Stunden) freuen &#8211; das war die sonnigste Region im Deutschland im Fr\u00fchjahr 2022.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat erreichte durchschnittlich 8,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,6&nbsp;\u00b0C) sowie aufgerundet 670 Sonnenstunden (460 Stunden) und z\u00e4hlte damit sowohl zu den k\u00fchlen als auch zu den sonnenscheinarmen Bundesl\u00e4ndern. Der Niederschlag lag bei nahezu 90&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(171&nbsp;l\/m\u00b2).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Sachsen-Anhalt ordnete sich mit aufgerundet 670 Stunden (468 Stunden) bei den sonnenscheinarmen Regionen und mit einer Niederschlagsmenge von abgerundet 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(135&nbsp;l\/m\u00b2) bei den trockenen Bundesl\u00e4ndern ein. Hier sorgte der Fr\u00fchling 2022 f\u00fcr eine Mitteltemperatur von 9,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,1&nbsp;\u00b0C).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Das n\u00f6rdlichste Bundesland pr\u00e4sentierte sich mit durchschnittlich 8,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,1&nbsp;\u00b0C), zusammen mit Th\u00fcringen, als die zweitk\u00fchlste Region. In Schleswig-Holstein fielen im Fr\u00fchjahr 2022 \u00fcber 135&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(155&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne zeigte sich nahezu 685 Stunden (492 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0Th\u00fcringen war zusammen mit Schleswig-Holstein und ebenfalls 8,3\u00a0\u00b0C(7,1\u00a0\u00b0C) die zweitk\u00fchlste Region Deutschlands. Mit aufgerundet 640 Stunden (448 Stunden) war der Freistaat im Fr\u00fchjahr das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland. Der Niederschlag summierte sich auf fast 95\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(154\u00a0l\/m\u00b2). Das Th\u00fcringer Becken geh\u00f6rte im Fr\u00fchjahr 2022 mit \u00f6rtlich weniger als 40\u00a0l\/m\u00b2\u00a0zu den niederschlags\u00e4rmsten Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst dwd<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittsonnigster Fr\u00fchling seit 1951 \/ Nur zwei Drittel des \u00fcblichen Niederschlags Offenbach, 30. Mai 2022&nbsp;\u2013 Nachdem das Fr\u00fchjahr 2021 deutlich zu k\u00fchl ausgefallen war, reihte sich der Zeitraum M\u00e4rz bis Mai 2022 wieder in die Serie deutlich zu warmer Fr\u00fchjahre ein. 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