{"id":1439,"date":"2022-06-28T21:27:50","date_gmt":"2022-06-28T19:27:50","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1439"},"modified":"2022-06-28T21:27:50","modified_gmt":"2022-06-28T19:27:50","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-mai-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1439","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Mai 2022"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein warmer, viel zu trockener und sonnenscheinreicher Mai<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2044-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1440\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2044-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2044-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2044-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2044-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/IMG_2044-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. Mai 2022<\/em>&nbsp;\u2013 Hoher Luftdruck, der sich von Mittel- nach Nordeuropa verlagerte, sorgte in Deutschland f\u00fcr einen sehr sonnenscheinreichen und warmen Mai 2022. Heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel gelangten von S\u00fcden zeitweilig bis in die Mitte und den Westen Deutschlands. Sie sorgten vor allem in Nordrhein-Westfalen f\u00fcr Tornados bis zur St\u00e4rke F2 sowie f\u00fcr Millionensch\u00e4den und viele Verletzte. Den Osten erreichten die Niederschl\u00e4ge meist nicht, so dass dort weiterhin gro\u00dfe Trockenheit herrschte. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anfangs vereinzelt noch frostig, sp\u00e4ter teils hochsommerlich warm<\/strong><br>Mit 14,4 Grad Celsius (\u00b0C) lag der Temperaturdurchschnitt im Mai 2022 um 2,3 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung 1,3 Grad. Zum Monatsbeginn sank das Thermometer unter Hochdruckeinfluss, oft klarem Himmel und der damit verbundenen n\u00e4chtlichen Ausstrahlung im Norden sowie im S\u00fcden Deutschlands teils in den leichten Frostbereich. Fa\u00dfberg in der L\u00fcneburger Heide verbuchte dabei am 4. mit -2,5&nbsp;\u00b0Cden bundesweit tiefsten Wert. Die \u201eEisheiligen\u201c blieben dieses Jahr aus; im Gegenteil: Hoch \u201eWolf\u201c und Nachfolger \u201eXenophon\u201c bescherten uns in der zweiten Monatsdekade fr\u00fchsommerliche Temperaturen mit knapp an die 30&nbsp;\u00b0C. Durch den Zustrom subtropischer Luftmassen aus Nordafrika steigerte sich die Hitze vor allem im S\u00fcden weiter. \u00d6rtlich gab es Rekordtemperaturen f\u00fcr den Mai. Dabei registrierte Ohlsbach, nord\u00f6stlich von Freiburg im Breisgau, am 20. mit 33,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;den deutschlandweit h\u00f6chsten Messwert. Hier wurden im Wonnemonat 13 Sommertage (&gt;25&nbsp;\u00b0C) und vier hei\u00dfe Tage (&gt; 30&nbsp;\u00b0C) verzeichnet. Doch das hochsommerliche Intermezzo blieb nur von kurzer Dauer, denn nachfolgend sorgte eine Nordweststr\u00f6mung f\u00fcr k\u00fchlere Temperaturen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anhaltende Trockenheit im Osten \u2013 Mitte Mai im S\u00fcden und Westen heftige Gewitter<\/strong><br>Der Mai 2022 fiel mit rund 50 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) deutlich zu trocken aus und erreichte nur 70 Prozent seines Niederschlagsolls von 71&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;der Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 waren es nur 71 Prozent. Die Niederschl\u00e4ge verteilten sich sehr ungleichm\u00e4\u00dfig: Ausreichend fielen sie nur im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden mit regional \u00fcber 180&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;und in Gebieten, die von Gewittern mit Starkregen getroffen wurden. So meldete Bad Bayersoien, nord\u00f6stlich von F\u00fcssen im Allg\u00e4u, am 4. 108,7&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;und damit die bundesweit h\u00f6chste Tagesmenge. Besonders benachteiligt blieben die Regionen im Lee der zentralen Mittelgebirge mit \u00f6rtlich kaum 10&nbsp;l\/m\u00b2. Zu kr\u00e4ftigen Gewittern mit Starkregen, Sturmb\u00f6en und Hagel kam es besonders in der ersten und zweiten Monatsdekade: In Teilen Nordrhein-Westfalens entwickelten sich am 20. sogar mehrere Tornados, die mit einer St\u00e4rke bis F2 eine Schneise der Verw\u00fcstung hinterlie\u00dfen. Hierbei kam es zu vielen Verletzen und Millionensch\u00e4den.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutlich mehr Sonnenschein als im Durchschnitt<\/strong><br>Mit rund 250 Stunden \u00fcberragte die Sonnenscheindauer im Mai ihr Soll von 202 Stunden (Periode 1961 bis 1990) recht deutlich um 24 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung gut 18 Prozent. Beg\u00fcnstigt waren dabei die Ostseeinsel R\u00fcgen, die Oberlausitz und Rheinhessen mit teils nahezu 300 Sonnenstunden. In den Hochlagen der Mittelgebirge und im Allg\u00e4u kamen dagegen \u00f6rtlich nur rund 170 Sonnenstunden zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Mai 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Der Mai brachte dem s\u00fcdwestlichsten Bundesland eine Durchschnittstemperatur von knapp 15,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(11,9&nbsp;\u00b0C), eine Niederschlagsmenge von ann\u00e4hernd 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(96&nbsp;l\/m\u00b2) sowie eine Sonnenscheindauer von knapp 265 Stunden (189 Stunden). Innerhalb des ersten kurzen Hitzepeaks des Jahres verzeichnete Ohlsbach, nord\u00f6stlich von Freiburg im Breisgau, am 20. mit 33,7&nbsp;\u00b0Cden deutschlandweit h\u00f6chsten Maiwert. Im Wonnemonat wurden hier 13 Sommertage (&gt;25&nbsp;\u00b0C) und vier hei\u00dfe Tage (&gt; 30&nbsp;\u00b0C) registriert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat pr\u00e4sentierte sich im Mai mit \u00fcber 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(90&nbsp;l\/m\u00b2) als das zweitniederschlagsreichste Gebiet Deutschlands. Der \u00e4u\u00dferste S\u00fcden war mit teils \u00fcber 180&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die nasseste Region. In der ersten und zweiten Monatsdekade kam es gebietsweise zu kr\u00e4ftigen Gewittern, welche mit Starkregen und teils Hagelansammlungen in den betroffenen Regionen f\u00fcr kurzzeitige \u00dcberschwemmungen sorgten. Hierbei kam es am 5. in Bad Bayersoien, nord\u00f6stlich von F\u00fcssen, zu einer enorm hohen Niederschlagssumme von 108,7&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;und damit der bundesweit gr\u00f6\u00dften Tagesmenge. Bayern erreichte eine Mitteltemperatur von 14,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(11,7&nbsp;\u00b0C) sowie eine Sonnenscheindauer von nahezu 245 Stunden (194 Stunden). Das Allg\u00e4u verzeichnete im Mai mit \u00f6rtlich kaum 170 Stunden besonders wenig Sonnenschein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Die Bundeshauptstadt war mit 15,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,6&nbsp;\u00b0C) und aufgerundet 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(54&nbsp;l\/m\u00b2) eine sehr warme als auch die zweittrockenste Region. In Berlin zeigte sich die Sonne aufgerundet 255 Stunden (226 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Mit einer Niederschlagssumme von abgerundet 25&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(54 l\/m) war Brandenburg das trockenste Bundesland und lie\u00df damit alle L\u00e4nder hinter sich. Der Mai erreichte hier eine Mitteltemperatur von 14,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(13,1&nbsp;\u00b0C) und gut 255 Sonnenstunden (224 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Die Stadt an der Weser geh\u00f6rte mit durchschnittlich 13,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,4&nbsp;\u00b0C) sowie aufgerundet 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(60&nbsp;l\/m\u00b2) zu den k\u00fchlen und niederschlagsreichen Regionen. F\u00fcr Bremen errechneten die&nbsp;DWD-Klimaexperten \u00fcber 240 Sonnenstunden (205 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;In der Hansestadt betrug die Mitteltemperatur 13,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,4&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagssumme abgerundet 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(58&nbsp;l\/m\u00b2). Damit z\u00e4hlte die Stadt an der Elbe zu den k\u00fchlen als auch zu den niederschlagsreichen Bundesl\u00e4ndern. Mit ann\u00e4hernd 235 Stunden (213 Stunden) war Hamburg im Vergleich ein sonnenscheinarmes Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;Hier erreichte die Temperatur im Mittel 14,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,1&nbsp;\u00b0C), die Niederschlagsmenge gut 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien aufgerundet 260 Stunden (194 Stunden). In der Region um Kn\u00fcllwald-Niederbeisheim, s\u00fcdlich von Kassel, f\u00fchrten kr\u00e4ftige Gewitter am 16. mit 40,9&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zu kleinr\u00e4umigen \u00dcberflutungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Das nord\u00f6stlichste Bundesland war mit einer Mitteltemperatur von 13,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(11,9&nbsp;\u00b0C) das zweitk\u00fchlste Gebiet Deutschlands. Im Wonnemonat meldete Barth, westlich von Stralsund, f\u00fcnf Frosttage. Mecklenburg-Vorpommern erreichte aufgerundet 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(51&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag sowie ann\u00e4hernd 245 Sonnenstunden (236 Stunden). Auf der Ostseeinsel R\u00fcgen zeigte sich die Sonne mit nahezu 300 Stunden bundesweit mit am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr Niedersachsen ermittelten die&nbsp;DWD-Meteorologen eine durchschnittliche Temperatur von 13,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,3&nbsp;\u00b0C) und eine Niederschlagsmenge von gut 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(61&nbsp;l\/m\u00b2). Unter sternenklarem Himmel sank das Thermometer am 4. in Fa\u00dfberg in der L\u00fcneburger Heide mit -2,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;bundesweit am tiefsten. Steinau, s\u00fcd\u00f6stlich von Cuxhaven, verzeichnete sechs Frosttage. Im Mai pr\u00e4sentierte sich das nordwestlichste Bundesland mit aufgerundet 230 Stunden (202 Stunden) als die zweitsonnenschein\u00e4rmste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;NRW erreichte eine Temperatur im Fl\u00e4chenmittel von 14,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,4&nbsp;\u00b0C), \u00fcber 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(72&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und aufgerundet 240 Stunden (148 Stunden) Sonnenschein. Innerhalb eines kurzen sommerlichen Intermezzos meldete am 19. sowohl Essen-Brederney mit 20,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;als auch Gevelsberg-Oberbr\u00f6king, nord\u00f6stlich von Wuppertal, mit 20,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;eine Tropennacht (Minimumtemperatur &gt; 20&nbsp;\u00b0C). In der ersten und zweiten Monatsdekade kam es gebietsweise zu kr\u00e4ftigen Gewittern, die mit Starkregen in den betroffenen Regionen f\u00fcr \u00dcberschwemmungen sorgten. Besonders heftig traf es am 20. Paderborn und Lippstadt sowie L\u00fctmarsen bei H\u00f6xter: hier entwickelten sich Tornados die mit einer St\u00e4rke bis F2 eine Schneise der Verw\u00fcstung hinterlie\u00dfen. Es kam zu vielen Verletzen und Millionensch\u00e4den.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;Hier brachte der Mai 2022 im Schnitt 15,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,2&nbsp;\u00b0C). Die Niederschlagsumme lag bei aufgerundet 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne lachte nahezu 275 Stunden (192 Stunden). Im L\u00e4ndervergleich war Rheinland-Pfalz das zweitsonnigste Gebiet. In Rheinhessen schien die Sonne mit teils bis zu 300 Stunden besonders oft. Zu Beginn der zweiten Monatsh\u00e4lfte kam es gebietsweise zu kr\u00e4ftigen Gewittern mit Starkregen und in den betroffenen Regionen zu \u00dcberschwemmungen. Am 15. verzeichnete Bad Neuenahr-Ahrweiler 41,2&nbsp;l\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das Saarland verzeichnete durchschnittlich 15,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,5&nbsp;\u00b0C) und war damit das w\u00e4rmste Bundesland. Dar\u00fcber hinaus pr\u00e4sentierte es sich mit etwa 275 Stunden (199 Stunden) als die sonnigste Region Deutschlands. Es fielen im Mai nahezu 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(79&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Im Freistaat ermittelten die&nbsp;DWD-Klimaexpert:innen im Mittel 14,4&nbsp;\u00b0C(12,3&nbsp;\u00b0C). Mit aufgerundet 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(67&nbsp;l\/m\u00b2) sowie \u00fcber 270 Sonnenstunden (201 Stunden) z\u00e4hlte Sachsen sowohl zu den trockenen als auch sonnenscheinreichen Bundesl\u00e4ndern. In der Oberlausitz zeigte sich die Sonne mit teils bis zu 300 Stunden besonders lange. Starkregen f\u00fchrte am 16. in der Region um Pegau, s\u00fcdwestlich von Leipzig, innerhalb von kurzer Zeit zu 33,0&nbsp;l\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Sachsen-Anhalt geh\u00f6rte im Mai 2022 mit aufgerundet 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52 l\/m) zu den trockenen Gebieten. Hier kam die Temperatur auf ein Fl\u00e4chenmittel von 14,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(12,8&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien nahezu 255 Sonnenstunden (206 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Das n\u00f6rdlichste Bundesland pr\u00e4sentierte sich im Mai 2022 mit 12,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(11,5&nbsp;\u00b0C) als die k\u00fchlste Region. Schleswig-Holstein lie\u00df im L\u00e4ndervergleich mit aufgerundet 75&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(54&nbsp;l\/m\u00b2) alle L\u00e4nder hinter sich und war damit das mit Abstand niederschlagsreichste Gebiet Deutschlands. Mit aufgerundet 225 Stunden (223 Stunden) war es au\u00dferdem das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0F\u00fcr Th\u00fcringen kalkulierten die\u00a0DWD-Meteorolog:innen ein Fl\u00e4chenmittel von 14,0\u00a0\u00b0C\u00a0(11,7\u00a0\u00b0C), eine Niederschlagsmenge von abgerundet 30\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(66\u00a0l\/m\u00b2) und eine Sonnenscheindauer von gut 255 Stunden (195 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst dwd <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein warmer, viel zu trockener und sonnenscheinreicher Mai Offenbach, 30. Mai 2022&nbsp;\u2013 Hoher Luftdruck, der sich von Mittel- nach Nordeuropa verlagerte, sorgte in Deutschland f\u00fcr einen sehr sonnenscheinreichen und warmen Mai 2022. Heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel gelangten von S\u00fcden zeitweilig bis in die Mitte und den Westen Deutschlands. 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