{"id":1341,"date":"2022-02-03T14:08:36","date_gmt":"2022-02-03T13:08:36","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1341"},"modified":"2022-02-03T14:10:50","modified_gmt":"2022-02-03T13:10:50","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-januar-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1341","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Januar 2022"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mildes und tr\u00fcbes Tieflandwetter unter wei\u00df-gl\u00e4nzenden Bergwelten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_1853-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1343\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_1853-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_1853-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_1853-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_1853-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_1853-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Nach dem \u00fcblichen Nebel kommt selten die Sonne heraus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 31. Januar 2022<\/em>&nbsp;\u2013 Der fr\u00fchlingshafte Start in das neue Jahr wurde nach wenigen Tagen durch kr\u00e4ftige Niederschl\u00e4ge beendet und im weiteren Monatsverlauf brachte hoher Luftdruck \u00fcber Westeuropa den Niederungen oftmals kontrastarme und trist-tr\u00fcbe Witterungsverl\u00e4ufe, w\u00e4hrend sich das s\u00fcdliche Bergland \u00fcber oftmals sonniges Winterwetter erfreuen konnte. Deutlich messbar zog am Abend des 15. die Druckwelle des Vulkanausbruchs im Seegebiet bei Tonga \u00fcber das Bundesgebiet hinweg und konnte als \u201eAusschlag\u201c von den&nbsp;DWD-Luftdruckmessger\u00e4ten allerorts festgehalten werden. F\u00fcr deutlich mehr Lebendigkeit sorgten aber zeitweilige Wind- und Sturmfelder, die das Monatsende vor allem im Norden und Nordosten pr\u00e4gten. Der Januar war bei ann\u00e4hernd durchschnittlicher Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge deutlich zu warm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein deutlich zu warmer Januar, Dauerfrost nur vor\u00fcbergehend im Bergland<\/strong><br>Die Durchschnittstemperatur lag im Januar 2022 mit 2,6 Grad Celsius (\u00b0C) um 3,1 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 1,7 Grad. Der Januar zeigte sich zumindest in den Niederungen wenig winterlich, denn der Temperaturverlauf war durchweg \u00fcberdurchschnittlich. Besonders zu Beginn des Monats erreichten die Mitteltemperaturen ein Niveau, womit erst Ende April zu rechnen w\u00e4re. In Rheinfelden, im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten Baden-W\u00fcrttembergs, wurde am 4. mit 18,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;die deutschlandweit h\u00f6chste Januartemperatur 2022 registriert. Lokal traten im S\u00fcdwesten des Landes auch neue Monatsrekorde auf. Durch die milde Witterung begann bereits der Pollenflug von Hasel und Erle. Frost mit typischem Winterfeeling gab es nur in den h\u00f6heren Berglagen. In Oberstdorf wurde am 12. mit -17,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;die tiefste Temperatur des Monats gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Regenreiche Mitte und dauerwei\u00dfe Bergwelt<\/strong><br>Im Januar fielen rund 60 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) und damit in etwa so viel Niederschlag wie im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 (61&nbsp;l\/m\u00b2). Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 war die Niederschlagsmenge 10 Prozent geringer. Am 4. erfasste ein riesiges Niederschlagsgebiet weite Gebiete Deutschlands und lie\u00df im Anschluss in der Mitte und im S\u00fcden die Flusspegel ansteigen. Baiersbronn-Sch\u00f6negr\u00fcnd, im Nordschwarzwald, meldete mit 57,2&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;in diesem Zusammenhang den h\u00f6chsten Tagesniederschlag. W\u00e4hrend das Bergland mit Dauerwinter gr\u00fc\u00dfte, blieb es im Flachland nur bei Winter-Stippvisiten. So wie am 8., als kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle \u00fcber die mittleren Landesteile hinwegzogen. Der h\u00f6chste Monatsniederschlag fiel in den Mittelgebirgen. \u00dcber 150&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;wurden dort gemessen. Besonders trocken blieb es dagegen vor allem in der Magdeburger B\u00f6rde mit teils unter 20&nbsp;l\/m\u00b2.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oftmals tr\u00fcb in den Niederungen und T\u00e4lern, dagegen viel Sonnenschein im Gebirge&nbsp;<\/strong><br>Mit 45 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer in etwa ihr Januar-Soll von 44 Stunden (Periode 1961 bis 1990). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die negative Abweichung 15 Prozent. Inversionswetterlagen bescherten den Niederungen und T\u00e4lern deutlich zu wenig Sonnenschein. Mit weniger als 20 Sonnenstunden blieb es in vielen Gebieten in der Mitte oft tr\u00fcb. Dagegen lockten die Bergregionen nicht nur mit reichlich Sonnenschein, sondern auch mit beeindruckenden Fernsichten. Auf den s\u00fcdlichen Mittelgebirgen und den Alpen schien die Sonne \u00f6rtlich sogar \u00fcber 100 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Januar 2022<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Der Januar startete in der s\u00fcdwestlichsten Region alles andere als winterlich. Vielmehr stieg die Temperatur auf Fr\u00fchlingsniveau in die H\u00f6he. Rheinfelden meldete am 4. mit 18,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;die deutschlandweit h\u00f6chste Januartemperatur. Wie in Konstanz gab es lokal sogar einen neuen Monatsrekord. Dennoch war Baden-W\u00fcrttemberg mit 1,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,7&nbsp;\u00b0C) die zweik\u00fchlste Region. Ebenfalls am 4. wurde in Baiersbronn-Sch\u00f6negr\u00fcnd, Nordschwarzwald, mit 57,2&nbsp;l\/m\u00b2der h\u00f6chste Tagesniederschlag gemessen. In der Fl\u00e4che gingen \u00fcber den Monat 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(75&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag nieder. Im L\u00e4ndervergleich schien die Sonne hier mit 75 Stunden (49 Stunden) am h\u00e4ufigsten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:&nbsp;<\/strong>Trotz fr\u00fchlingshaftem Start mit Temperaturen von \u00fcber 17&nbsp;\u00b0C&nbsp;wurde der Freistaat mit einem Januarmittel von 1,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-1,9&nbsp;\u00b0C) das mit Abstand k\u00fchlste Bundesland. Der deutschlandweite Tiefstwert wurde aus Oberstdorf am 12. mit -17,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemeldet. Auf den Bergen war es meist winterlich mit Schnee und reichlich Sonnenschein. In den Tieflagen blieb es dagegen oftmals tr\u00fcb. Dennoch war Bayern mit 50 Stunden (50 Stunden) ein sonnenscheinreiches Bundesland. Es fielen gut 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(66&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:&nbsp;<\/strong>Die Januartemperatur ergab in der Bundeshauptstadt einen Wert von 3,6&nbsp;\u00b0C(-0,4&nbsp;\u00b0C). Mit fast 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(42&nbsp;l\/m\u00b2) war es die trockenste Region. Die Sonnenscheindauer belief sich auf knapp 35 Stunden (43 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Milde 3,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,8&nbsp;\u00b0C) und ann\u00e4hernd 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(40&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag ergaben die Auswertungen der Wetterdaten im Januar 2022. Brandenburg war nach Berlin das zweittrockenste Bundesland. Die Sonne schien in Brandenburg fast 40 Stunden (44 Stunden). In der Nacht zum 30. sorgten schwere Sturmb\u00f6en bis 100&nbsp;km\/h&nbsp;f\u00fcr ein turbulentes Monatsende.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>Bremen war neben Hamburg im Januar 2022 das w\u00e4rmste Bundesland. 5,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,9&nbsp;\u00b0C) wurden festgehalten. Dazu war die Niederschlagsbilanz mit 47&nbsp;l\/m\u00b2(60&nbsp;l\/m\u00b2) unterdurchschnittlich. Die Sonne zeigte sich fast 30 Stunden (39 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:&nbsp;<\/strong>Die Hafenmetropole war neben Bremen mit einer Januartemperatur von 5,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,5&nbsp;\u00b0C) die w\u00e4rmste Region. Es fielen rund 57&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(61&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und die Sonne schien nahezu 30 Stunden (39 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Hier brachte der Januar im Fl\u00e4chenmittel 2,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,4&nbsp;\u00b0C) und 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(63&nbsp;l\/m\u00b2). Hessen war ein nasses Bundesland. Der meiste Niederschlag fiel insbesondere in der ersten Monatsdekade. Am 8. gab es in den s\u00fcdlichen Landesteilen sogar kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle. Danach blieb es h\u00e4ufig wolkenverhangen und so wurden sonnige Phasen vor allem abseits der Gebirge eine Besonderheit. 30 Stunden (36 Stunden) zeigte sie sich die Sonne im Mittel \u00fcber alle Stationen hinweg. Hessen war damit das zweittr\u00fcbste Bundesland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Selten mild zeigte sich hier der erste Monat des Jahres 2022 mit 3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,6&nbsp;\u00b0C). Die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer erreichten ihr Soll von 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(45&nbsp;l\/m\u00b2) beziehungsweise 45 Stunden (41 Stunden) fast genau. Schwere Sturmb\u00f6en im Binnenland und Orkanb\u00f6en an der K\u00fcste setzten dem Monat einen turbulenten Schlusspunkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>Hier verlief der Januar ungew\u00f6hnlich mild und wolkenreich. Bei im Schnitt 4,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,6&nbsp;\u00b0C) war es damit alles andere als winterlich. 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(62&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag fielen in der Region. Dazu schien die Sonne magere 30 Stunden (38 Stunden). Niedersachsen war das zweitw\u00e4rmste und das zweitsonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>Nach einem fr\u00fchlingshaften Start mit H\u00f6chstwerten bis 15&nbsp;\u00b0Cund lokalen Monatsrekorden ging es auch im Anschluss wenig winterlich durch den Januar. 3,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,1&nbsp;\u00b0C) und aufgerundet 75&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag wurden in der Bilanz ermittelt. NRW war das zweitnasseste Bundesland. Die Sonne schien mit 30 Stunden (42 Stunden) vergleichsweise selten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Rheinland-Pfalz kam im Januar auf 2,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,3&nbsp;\u00b0C), aufgerundet 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(69&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und 45 Sonnenstunden (40 Stunden).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:&nbsp;<\/strong>Im Januar erreichte hier die Temperatur einen Mittelwert von 2,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,5&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagsmenge 90&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(86&nbsp;l\/m\u00b2). Die ma\u00dfgebliche Niederschlagsrate fiel dabei in der ersten Monatsdekade. In den darauffolgenden Wochen zeigte sich dagegen vergleichsweise h\u00e4ufig die Sonne, sodass in der Summe gut 60 Sonnenstunden (40 Stunden) ermittelt werden konnten. Das Saarland war das niederschlagsreichste und gleichzeitig zweitsonnigste Bundesland.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>Die Januarmitteltemperatur ergab milde 2,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-1,2&nbsp;\u00b0C). Winterwetter gab es fast nur im Bergland und sorgte dort f\u00fcr zum Teil gute Wintersportbedingungen. Am 21. gab es im Erzgebirge auch einen Schneesturm, der zahlreiche Unf\u00e4lle zur Folge hatte. 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(49&nbsp;l\/m\u00b2) fielen im Monatsverlauf und fast 35 Stunden (50 Stunden) zeigte sich die Sonne.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:<\/strong>&nbsp;Milde 3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,3&nbsp;\u00b0C) wurden im diesj\u00e4hrig frost- und schneearmen Januar registriert. Als vergleichsweise niederschlagsarmes Bundesland wurden in Sachsen-Anhalt knapp 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(39&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag gemessen. Die Sonne schien 35 Stunden (43 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Der Januar im n\u00f6rdlichsten und vergleichsweise auch zweitmildesten Bundesland zeigte sich mit einem Temperaturmittel von 4,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,3&nbsp;\u00b0C) wenig winterlich. Daf\u00fcr ging er aber als F\u00fcnftw\u00e4rmster in die Geschichtsb\u00fccher ein. Die Sonne schien neben 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(64&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag gut 45 Stunden (39 Stunden). Der Monat endete mit schweren Sturmb\u00f6en und Orkanb\u00f6en. So registrierte der Leuchtturm Kiel am 30. 141&nbsp;km\/h.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0Im Januar registrierte der\u00a0DWD\u00a0in Th\u00fcringen eine Durchschnittstemperatur von 2,2\u00a0\u00b0C\u00a0(-1,3\u00a0\u00b0C) und eine Niederschlagsmenge von 70\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(51\u00a0l\/m\u00b2). In den h\u00f6heren Lagen des Th\u00fcringer Waldes und in der Rh\u00f6n lag eine mehrw\u00f6chige Schneedecke. Oftmals blieb es tr\u00fcb und trist. Als sonnenschein\u00e4rmstes Bundesland meldete Th\u00fcringen nur 26 Sonnenstunden (43 Stunden).\u00a0(Quelle: DWD)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mildes und tr\u00fcbes Tieflandwetter unter wei\u00df-gl\u00e4nzenden Bergwelten Offenbach, 31. Januar 2022&nbsp;\u2013 Der fr\u00fchlingshafte Start in das neue Jahr wurde nach wenigen Tagen durch kr\u00e4ftige Niederschl\u00e4ge beendet und im weiteren Monatsverlauf brachte hoher Luftdruck \u00fcber Westeuropa den Niederungen oftmals kontrastarme und trist-tr\u00fcbe Witterungsverl\u00e4ufe, w\u00e4hrend sich das s\u00fcdliche Bergland \u00fcber oftmals sonniges Winterwetter erfreuen konnte. 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