{"id":1256,"date":"2021-12-30T13:49:02","date_gmt":"2021-12-30T12:49:02","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1256"},"modified":"2021-12-30T14:05:25","modified_gmt":"2021-12-30T13:05:25","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-jahr-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1256","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Jahr 2021"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_8416-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1267\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_8416-768x1024.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_8416-225x300.jpg 225w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_8416-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_8416-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_8416-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Das Deutschlandwetter 2021<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein durchschnittliches Wetterjahr &#8211; aber mit extremem Dauer- und Starkregen im Juli<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung2-2-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1257\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung2-2-1024x576.png 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung2-2-300x169.png 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung2-2-768x432.png 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung2-2-1536x864.png 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung2-2.png 1860w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>2021 war des 11. warme Jahr in Folge. Abweichung der Jahresmitteltemperatur vom Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 in Deutschland seit 1881 <br>\u00a9&nbsp;DWD<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. Dezember 2021&nbsp;<\/em>\u2013 Das Wetterjahr 2021 war in Deutschland insgesamt recht durchschnittlich, brachte aber auch au\u00dfergew\u00f6hnliche Wetterextreme mit katastrophalen Folgen. Tobias Fuchs, Klimavorstand des Deutschen Wetterdienstes (DWD): &#8222;Unsere Bilanz des Jahres 2021 ist zwiesp\u00e4ltig. Es gab zum Gl\u00fcck in Deutschland keine neuen Temperaturrekorde und f\u00fcr fast ganz Deutschland ausreichend Niederschlag. So konnten sich vor allem unsere W\u00e4lder von der Trockenheit der drei vorangegangenen Jahre etwas erholen. Zugleich war 2021 aber auch das Jahr der schlimmsten Flutkatastrophe seit Jahrzehnten &#8211; ausgel\u00f6st durch gro\u00dffl\u00e4chigen Dauerregen und Starkniederschl\u00e4ge. Wir wissen, dass der Klimawandel dazu bereits beigetragen hat. Das zeigt: Wir erleben die Folgen des Klimawandels live. Wetterextreme k\u00f6nnen jeden von uns treffen. Wer das Klimas sch\u00fctzt, sch\u00fctzt sich selbst.&#8220; Im Februar kam es zu heftigen Schneef\u00e4llen und extremen Fr\u00f6sten in der Mitte des Landes. Einem kurzen Fr\u00fchsommertrip zum M\u00e4rzfinale folgte der k\u00e4lteste April seit 40 Jahren. Der Juni ging als Drittw\u00e4rmster in die Annalen ein und der \u00fcbrige Sommerverlauf brachte stellenweise historisch gro\u00dfe Starkregenf\u00e4lle. Sp\u00e4tsommerfeeling gab es daf\u00fcr im September. Tr\u00fcb ging es dann durch die weitere Herbstzeit. Unter dem Strich war das Jahr 2021 durchschnittlich nass, leicht zu sonnig und zu warm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2021 war das elfte zu warme Jahr in Folge<\/strong><br>Die Durchschnittstemperatur lag im Jahr 2021 mit 9,1 Grad Celsius (\u00b0C) um 0,9 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. 2021 war damit das elfte zu warme Jahr in Folge. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung -0,2 Grad. Gro\u00dfe Temperaturgegens\u00e4tze pr\u00e4gten die ersten Monate des Jahres. So traten h\u00e4ufig polare Luftmassen mit teils fr\u00fchlingshaften Temperaturen in den Wettstreit. Strenger Frost brachte in der Mitte des Landes im Februar lokal neue Temperaturrekorde. So \u00fcbermittelte M\u00fchlhausen, 40&nbsp;km&nbsp;nordwestlich von Erfurt, am Morgen des 10.2. mit -26,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;nicht nur einen neuen Stationsrekord, sondern meldete gleichzeitig den tiefsten Jahreswert deutschlandweit. Der Versuch bereits Ende M\u00e4rz in den Sommer zu starten missgl\u00fcckte mit dem folgenden k\u00e4ltesten April seit 40 Jahren. Daf\u00fcr drehte aber der Juni temperaturm\u00e4\u00dfig auf und wurde der Drittw\u00e4rmste nach 2019 und 2003. Eine Hitzewelle lie\u00df die H\u00f6chstwerte zwischen dem 17. und 20.6. an etlichen&nbsp;DWD-Stationen auf \u00fcber 35&nbsp;\u00b0C&nbsp;steigen. Berlin-Tempelhof und die etwa 50&nbsp;km&nbsp;s\u00fcdlich gelegene Station Baruth meldeten am 19.6. mit 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;den deutschlandweiten H\u00f6chstwert im Jahr 2021. Nach strengen Weihnachtsfr\u00f6sten im Norden verabschiedete sich das Jahr mit teils fr\u00fchlingshaften Temperaturen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2021 nach trockenen Vorjahren nun mit ausgeglichenem Fl\u00e4chenniederschlag<\/strong><br>Im Jahr 2021 fielen rund 805 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2). Das entspricht in etwa dem Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 (789&nbsp;l\/m\u00b2) und dem der Periode 1991 bis 2020 (791&nbsp;l\/m\u00b2). Im Februar brachte eine Luftmassengrenze heftige Schneef\u00e4lle in der Mitte des Landes. Zwischen Erzgebirge und Emsland lagen um den 12.2. verbreitet 20 bis 40&nbsp;cm&nbsp;Schnee. Niederschlagsarme Fr\u00fchjahrsmonate und ein trockener Herbst flankierten einen buchst\u00e4blichen \u201eStarkregensommer\u201c. Historische Regenf\u00e4lle verursachten Mitte Juli in der Eifel eine katastrophale Flut. Zuvor gab es aber auch in der Uckermark Rekordniederschl\u00e4ge. 198,7&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;prasselten dort am 30.6. in Ludwigsburg vom Himmel. Es war die h\u00f6chste Tagessumme 2021. Bei der Anzahl der Starkniederschlagsereignisse von Mai bis September rangiert das Jahr 2021 nach Auswertungen des nationalen Wetterdienstes auf Platz 2 seit 2001. An den Alpen und im S\u00fcdschwarzwald akkumulierte sich der Niederschlag im Jahresverlauf auf teils \u00fcber 2000&nbsp;l\/m\u00b2. Am trockensten bleib es mit weniger als 500&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;\u00f6stlich des Harzes.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung3-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1258\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung3-1024x576.png 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung3-300x169.png 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung3-768x432.png 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung3-1536x864.png 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/20211230_pm_jahr2021_abbildung3.png 1860w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Abweichung der Jahresniederschl\u00e4ge vom Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 in Deutschland seit 1881 <br>\u00a9&nbsp;DWD<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Besonders im S\u00fcden und S\u00fcdwesten des Landes sehr sonnig<\/strong><br>Mit 1650 Stunden \u00fcbertraf die Sonnenscheindauer ihr Jahres-Soll von 1544 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 7 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 entsprach die Sonnenscheindauer dem Soll. Im S\u00fcden und S\u00fcdwesten kam die Sonne besonders h\u00e4ufig zum Vorschein. \u00d6rtlich gab es in S\u00fcdbayern sogar \u00fcber 2000 Sonnenstunden. Dagegen schien sie in einigen Mittelgebirgsregionen 700 Stunden weniger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Jahr 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Im S\u00fcdwesten betrug die Jahresmitteltemperatur 9,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,1&nbsp;\u00b0C). In der vergleichsweise nassesten Region gingen 935&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(980&nbsp;l\/m\u00b2) nieder. Dennoch erklomm Baden-W\u00fcrttemberg den erst Platz der sonnigsten Regionen 2021. 1805 Sonnenstunden (1607 Stunden) wurden gemeldet. In der zweiten Februardekade gab es ungew\u00f6hnlich hohe Temperaturen von bis zu 22&nbsp;\u00b0C&nbsp;und damit vielerorts auch neue Monatsrekorde. Einem kurzen Sommerausflug am 1.4. heftete sich dann der frostreichste Ostermonat seit Messbeginn an die Fersen. Am 9.5. traten entlang des Rheins die ersten hei\u00dfen Tage auf. Insgesamt verlief der Mai aber zu k\u00fchl. Daf\u00fcr wurde der Juni der drittw\u00e4rmste seit 1881. Starkregen und Gewitter sorgten in der Bilanz f\u00fcr einen recht nassen Sommer. Der Herbst pr\u00e4sentierte sich dagegen \u00fcberwiegend trocken sowie sonnig und der Jahreswechsel brachte einen Hauch von Fr\u00fchling.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Als zweitk\u00fchlste, zweitnasseste und zweitsonnigste Region meldete der Freistaat 8,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,5&nbsp;\u00b0C), 910&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(941&nbsp;l\/m\u00b2) und 1795 Stunden (1595 Stunden). Auf zum Teil sehr milde Phasen in den Wintermonaten folgte der frostreichste April seit 1938. K\u00fchl ging es auch durch den Mai, der dann vom drittw\u00e4rmsten Juni abgel\u00f6st wurde. Im Sommer brachten Gewitter h\u00e4ufig Starkregenf\u00e4lle mit \u00dcberflutungen und Hochwasser. Auch gro\u00dfe Hagelansammlungen und Orkanb\u00f6en geh\u00f6rte zu den Begleiterscheinungen. Am 16.8. l\u00f6ste ein Unwetter mit sintflutartigen Regenf\u00e4llen in der H\u00f6llentalklamm im Zugspitz-Massiv eine Flutwelle aus. Zwei Wanderer wurden von den Wassermassen mitgerissen. Eine Frau konnte nur noch tot geborgen werden. Erst im September nahm die H\u00e4ufigkeit der Unwetter nach und nach ab. Als Auftakt f\u00fcr einen goldenen Oktober gab es am Tag der Deutschen Einheit mit F\u00f6hnunterst\u00fctzung am Alpenrand sogar noch einmal einen Sommertag. Kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle sorgten am 29.11. an den Alpen f\u00fcr eine fr\u00fchwinterliche Stimmung und auch der Dezember lie\u00df phasenweise die Flocken wirbeln, endete dann aber mit einer sehr milden und nassen Witterung. An den Alpen wurde mit teils \u00fcber 2000&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;der bundesweit meiste Jahresniederschlag erfasst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Mit 10,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,1&nbsp;\u00b0C) war die Hauptstadt 2021 vor Bremen und Hamburg die w\u00e4rmste Region und mit 560&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(573&nbsp;l\/m\u00b2) das niederschlags\u00e4rmste Gebiet. Zudem wurden 1665 Sonnenstunden (1635 Stunden) erfasst. W\u00e4hrend einer landesweiten Hitzewelle stieg das Quecksilber am 19.6. in Berlin Tempelhof und auch Baruth, 50&nbsp;km&nbsp;s\u00fcdlich von Berlin, auf den bundesweiten Jahresh\u00f6chstwert von 36,6&nbsp;\u00b0C. Am Ende wurde der Juni, auch dank einiger Tropenn\u00e4chte, der drittw\u00e4rmste. Im Dezember gab es zeitweise Schnee und an Weihnachten strenge Fr\u00f6ste.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;9,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,7) meldete der&nbsp;DWD&nbsp;f\u00fcr 2021 und ordnete das Bundesland mit 590&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(557&nbsp;l\/m\u00b2) als zweittrockenste Region ein. 1650 Stunden (1634 Stunden) zeigte sich die Sonne. Baruth meldete am 19.6., neben Berlin Tempelhof, 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;und damit den bundesweit h\u00f6chsten Jahreswert. In tropischer Luft entluden sich Ende Juni in der Uckermark \u00fcberraschend starke Regenf\u00e4lle. 198,7 l\/m2 prasselten am 30.6. in Ludwigsburg vom Himmel. Es war die h\u00f6chste Tagessumme 2021 und zugleich auch die h\u00f6chste t\u00e4gliche Niederschlagsmenge in einem Junimonat deutschlandweit. Am 21.10. zog Sturm \u201eHendrik\u201c \u00fcber die Region hinweg. Dabei kam es in der Uckermark zu einem t\u00f6dlichen Unfall, als ein Lokf\u00fchrer durch einen umst\u00fcrzenden Baum erschlagen wurde. Mit dem Weihnachtsfest kamen sehr strenge Fr\u00f6ste. Teilweise gab es Fr\u00fchtemperaturen von unter -15&nbsp;\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Bremen war neben Hamburg mit 10,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,9) 2021 die zweitw\u00e4rmste Region. Die Niederschlagsausbeute betrug 680&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(726&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer 1500 Stunden (1474 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;Die Hafenmetropole verbuchte 10,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,8&nbsp;\u00b0C) und war neben Bremen die zweitw\u00e4rmste Region. 735&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(750&nbsp;l\/m\u00b2) sammelten die Niederschlagst\u00f6pfe ein. Die Sonne schien in der zweitsonnenschein\u00e4rmsten Region gut 1500 Stunden (1507 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>9,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,2 Grad) brachte das Jahr 2021 im Mittel. Es fielen 710&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(793&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und die Sonne zeigte sich 1585 Stunden (1459 Stunden). Regenf\u00e4lle und Tauwetter verwandelten Ende Januar Teile der Wetterau in eine Seenlandschaft. Besonders betroffen vom Hochwasser war die Stadt B\u00fcdingen. Im Februar traten besonders in den n\u00f6rdlichen Regionen Hessens sehr strenge Fr\u00f6ste auf. So wurden am 10.2. vielerorts Fr\u00fchtemperaturen von unter -20&nbsp;\u00b0C&nbsp;erfasst. In Sontra gab es mit -25,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;sogar einen neuen Stationsrekord. Ein kurzes Sommerspiel mit H\u00f6chstwerten von 25&nbsp;\u00b0C&nbsp;im \u00dcbergang zum April endete in der Bilanz aber mit dem k\u00e4ltesten Ostermonat seit 1977. Mit dem Sommer folgten der drittw\u00e4rmste Juni und zahlreiche Gewitter mit Starkregenf\u00e4llen. Am 4.7. setzte eine Gewitterzelle den Wetterpark in Offenbach unter Wasser, als innerhalb k\u00fcrzester Zeit 46,4 \/m\u00b2 vom Himmel fielen. Sonnig und ungew\u00f6hnlich trocken verlief der September. Am 21.10. rauschte mit Tief \u201eHendrik\u201c ein schweres Sturmfeld \u00fcber die Region hinweg. Frankfurt am Main meldete dabei 105,5&nbsp;km\/h. Nach einer sehr sonnigen Wintersonnenwende und einem tr\u00fcben Weihnachtsfest gab es an den letzten Tagen des Jahres ungew\u00f6hnlich milde Luft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Der Nordosten erlebte 9,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,2&nbsp;\u00b0C), 630&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(595&nbsp;l\/m\u00b2) sowie ausgeglichene 1650 Stunden (1648 Stunden) Sonnenschein. Mitte Februar meldete Mecklenburg-Vorpommern verbreitet eine geschlossene Schneedecke zwischen 10 und 30&nbsp;cm. An den K\u00fcsten sorgten von der Ostsee her immer wieder aufziehende Schauerstra\u00dfen sogar f\u00fcr 42&nbsp;cm&nbsp;Schnee, wie am 12.2. in Ribnitz-Damgarten, nord\u00f6stlich von Rostock. Der April war der k\u00e4lteste seit 1986 und der Juni der viertw\u00e4rmste seit Messbeginn. Am 23.9. fegten schwere Sturm- und einzelne Orkanb\u00f6en \u00fcber die K\u00fcsten hinweg und am 4.11. sorgte das Tief \u201ePeter\u201c vor allem an der pommerschen K\u00fcste f\u00fcr hohe Regenmengen. Usedom meldete dabei eine Tagessumme von 64,5&nbsp;l\/m\u00b2. P\u00fcnktlich zu den Weihnachtsfeiertagen gr\u00fc\u00dfte V\u00e4terchen Frost mit Fr\u00fchtemperaturen von unter -15&nbsp;\u00b0C&nbsp;und ordentlich Sonnenschein. Das Ostseeumfeld geh\u00f6rte im Jahr 2021 mit \u00fcber 1800 Stunden sogar zu den sonnigsten Regionen Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;Hier ermittelten die Meteorologinnen 9,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,6&nbsp;\u00b0C), 725&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(746&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und 1470 Stunden (1456 Stunden) Sonnenschein. Niedersachsen war das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland. Am 21.1. sorgte das Sturmtief \u201eGoran\u201c an der Nordsee f\u00fcr Orkanb\u00f6en. Gro\u00dfe Temperaturgegens\u00e4tze f\u00fchrten am 7. und 8.2. in der S\u00fcdh\u00e4lfte zu sehr starken Schneef\u00e4llen. Verbreitet fielen \u00fcber 30&nbsp;cm. G\u00f6ttingen erlebte anschlie\u00dfend einen sehr markanten Temperatursprung von 41,9 Grad. W\u00e4hrend am 14.2. noch eine Tiefsttemperatur von -23,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen wurde, stieg die H\u00f6chsttemperatur am 21. auf 18,1&nbsp;\u00b0C. Am 11.3. brachte Sturm \u201eKlaus\u201c an den K\u00fcsten Orkanb\u00f6en. Auch der April machte Schlagzeilen. Er war der k\u00e4lteste seit 1977. Der Juni verabschiedete sich als viertw\u00e4rmster seit Messbeginn. Am 16.8. brachte ein Tornado in der Region Gro\u00dfheide, nord\u00f6stlich von Emden, gro\u00dfe Zerst\u00f6rungen. St\u00fcrmisch startete der Dezember, der dann an Weihnachten Dauerfrost brachte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;NRW kam im Jahr 2021 auf 9,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(9,0&nbsp;\u00b0C) und 860&nbsp;l\/m\u00b2(875&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag. Mit 1500 Stunden (1440 Stunden) schien die Sonne hier im L\u00e4ndervergleich selten. Im Februar rutsche das Quecksilber stellenweise auf unter -20&nbsp;\u00b0C. So wurden am 12.2. in Lippstadt-B\u00f6kenf\u00f6rde -22,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen. Nach dem k\u00e4ltesten April seit 1977 und dem frostreichsten seit Messbeginn folgte der gemeinsam mit dem Juni 1889 zweitw\u00e4rmste Juni. Im Juli wurde NRW von extremen Regenf\u00e4llen heimgesucht. So setzten am 13.7. mit Tief \u201eBernd\u201c in der Mitte Niederschl\u00e4ge ein, die sich am 14. verst\u00e4rkten und s\u00fcdw\u00e4rts Richtung Eifel zogen. Von der K\u00f6lner Bucht bis zur Eifel fielen allein am 14. Rekordsummen von \u00fcber 100 \/m\u00b2. Das Unwetter l\u00f6ste verheerende Fluten aus, die vielen Menschen das Leben kosteten. Zahlreiche Pegel registrierten extreme Abflussmengen, die bis dato noch nicht gemessen worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;9,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,6 Grad) und 755&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(807&nbsp;l\/m\u00b2) wurden hier 2021 registriert. Dazu zeigte sich die Sonne mit 1680 Stunden (1507 Stunden) recht h\u00e4ufig. Nach dem frostreichsten April seit 1958 wurde die Region Mitte Juli von historisch starken Regenf\u00e4llen heimgesucht. Diese l\u00f6sten vor allem im Ahrtal eine katastrophale Flut aus. Sturm \u201eHendrik\u201c, der wie in Trier am 21.10. B\u00f6en bis 115&nbsp;km\/h&nbsp;verursachte, zerfetzte in Zilshausen, 30&nbsp;km&nbsp;s\u00fcdwestlich von Koblenz, das Rotorblatt einer Windkraftanlage. Nach kr\u00e4ftigen Schneef\u00e4llen lagen am 27.11. in B\u00f6rfink-Thranenweiher im Hunsr\u00fcck 12&nbsp;cm. Das Jahr 2021 endete mit H\u00f6chstwerten von bis zu 16&nbsp;\u00b0C&nbsp;ungew\u00f6hnlich mild.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das Saarland war mit 9,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,9&nbsp;\u00b0C), 915&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(944&nbsp;l\/m\u00b2) und 1750 Stunden (1571 Stunden) ein vergleichsweise warmes, niederschlagsreiches und auch sonniges Bundesland. (1571 Stunden). Am 30.3. gab es mit bis zu 25,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;den ersten Sommertag des Jahres. Im Anschluss folgte der frostreichste April seit Messbeginn. Auch der Mai zeigte sich von seiner kalten Seite und war der k\u00fchlste seit 1987. Der Juni war der viertw\u00e4rmste und der Juli ungew\u00f6hnlich niederschlagsreich. Dagegen war das Niederschlagsdefizit im September um so deutlicher. Nass und mit ungew\u00f6hnlich milder Luft endete auch das Jahr 2021 im kleinesten Fl\u00e4chenland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Sachsen geh\u00f6rte 2021 mit 8,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,1 Grad) zu den k\u00fchleren Bundesl\u00e4ndern. Neben 780&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(699&nbsp;l\/m\u00b2) schien die Sonne gut 1600 Stunden (1549 Stunden). Wiederkehrende Schneef\u00e4lle brachten im Winter nicht nur Freude, sondern sorgten auch f\u00fcr Rutschpartien. Das Erzgebirge gl\u00e4nzte sogar im Dauerwinter. Auch im April lie\u00df der Winter noch nicht locker, sodass er sich als frostreichster seit 1929 einordnete. Der Juni geht als viertw\u00e4rmster in die Geschichte ein. Einem sehr nassen August liefen dann ein zu trockener September und Oktober hinterher. Am 21.10. meldete die Station Dresden-Klotzsche Orkanb\u00f6en bis 119,2&nbsp;km\/h&nbsp;und ma\u00df damit einen eigenen neuen Monatsrekord. An Weihnachten wurde es \u00fcberall eisig-kalt: Am Morgen des 25.12. meldete Dippoldiswalde-Reinberg sogar -18,8&nbsp;\u00b0C. Gefrierender Regen beendete nach den Festtagen nicht nur die kurze \u201eEiszeit\u201c, sondern sorgte auch f\u00fcr zahlreiche Unf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Sachsen-Anhalt meldete 9,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,7&nbsp;\u00b0C) und war mit 610&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(548&nbsp;l\/m\u00b2) ein vergleichsweise trockenes Bundesland. Besonders niederschlagsarm blieb es in den Regionen \u00f6stlich des Harzes. Das mitteldeutsche Bundesland erlebte 2021 nicht nur den frostreichsten April und den drittw\u00e4rmsten Juni seit Messbeginn, sondern auch einen \u00e4u\u00dferst nassen August. Der September wurde noch einmal sp\u00e4tsommerlich. Huy-Pabstorf meldete am 9.9. mit 30,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;den letzten hei\u00dfen Tag des Jahres deutschlandweit. Dagegen herrschte an Weihnachten bei reichlich Sonnenschein sehr strenger Frost. Insgesamt betrug die Jahressonnenscheindauer 1610 Stunden (1522 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr das n\u00f6rdlichste Bundesland berechnete der&nbsp;DWD&nbsp;eine Jahresmitteltemperatur von 9,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(8,3&nbsp;\u00b0C), 750&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(788&nbsp;l\/m\u00b2) und 1570 Stunden (1567 Stunden) Sonnenschein. Am 21.1. traten im sturmerprobten Norden teilweise Orkanb\u00f6en auf. Am Leuchtturm Kiel konnten sogar 125&nbsp;km\/h&nbsp;festgehalten werden. Im Februar verursachte der Lake-Effect, bei dem kalte Luft \u00fcber die vergleichsweise warme Ostsee streicht, mit wiederkehrenden Schauerstra\u00dfen im nord\u00f6stlichen Teil Holsteins innerhalb von Stunden gro\u00dfe Schneemengen. Dabei meldete am 10.2. Oldenburg 31&nbsp;cm&nbsp;Neuschnee. Auf einen sehr frostreichen April und einen ungew\u00f6hnlich warmen Juni folgten am 29.9. ein Tornado an der Kieler F\u00f6rde. Nach einem st\u00fcrmischen Start in den Dezember pr\u00e4sentierte sich das Weihnachtsfest eisig-kalt und sonnig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>&nbsp;Th\u00fcringen erhielt mit 8,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(7,6&nbsp;\u00b0C) den Status \u201ek\u00fchlstes Bundesland 2021\u201c und meldete dar\u00fcber hinaus 745&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(700&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag und 1515 Sonnenstunden (1486 Stunden). Ein Luftmassenduell endete im Verlauf der ersten Februardekade mit historischen Schneef\u00e4llen. Verbreitet lagen 30 bis 40, \u00f6rtlich sogar \u00fcber 50&nbsp;cm. Am 8.2. blieben daher alle Schulen geschlossen. \u00dcber der wei\u00dfen Pracht gingen die Temperaturen vielerorts auf -20&nbsp;\u00b0C&nbsp;zur\u00fcck. M\u00fchlhausen meldete am Morgen des 10.2. mit -26,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;nicht nur einen neuen Stationsrekord, sondern auch den tiefsten Wert deutschlandweit im Jahr 2021. Frost war auch im April ein umfangreiches Thema, sodass der Ostermonat als frostreichster in die Geschichte einging. Der drittw\u00e4rmste Juni und drittnasseste August setzten als Extremmonate im Jahr 2021 nach. Trocken verliefen dann die ersten Septemberwochen. Das andauernde Niederschlagsdefizit wurde dann aber am 26.9. von Starkregenf\u00e4llen beendet. S\u00fcdlich von Jena brachten diese teilweise \u00fcber 50 l\/m. Auf ein eisiges Weihnachtsfest folgte schlie\u00dflich gefrierender Regen mit zahlreichen Unf\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein durchschnittliches Wetterjahr &#8211; aber mit extremem Dauer- und Starkregen im Juli Offenbach, 30. Dezember 2021&nbsp;\u2013 Das Wetterjahr 2021 war in Deutschland insgesamt recht durchschnittlich, brachte aber auch au\u00dfergew\u00f6hnliche Wetterextreme mit katastrophalen Folgen. Tobias Fuchs, Klimavorstand des Deutschen Wetterdienstes (DWD): &#8222;Unsere Bilanz des Jahres 2021 ist zwiesp\u00e4ltig. 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