{"id":1254,"date":"2021-12-30T13:36:09","date_gmt":"2021-12-30T12:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1254"},"modified":"2021-12-30T14:03:50","modified_gmt":"2021-12-30T13:03:50","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-dezember-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1254","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Dezember 2021"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vor\u00fcbergehend winterlich, dann sehr milder Jahresausklang<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1787-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1263\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1787-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1787-225x300.jpeg 225w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1787-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1787-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1787-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Teilweise winterliche Vorweihnachtszeit und Fr\u00fchlingstemperaturen an Weihnachten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 30. Dezember 2021<\/em>&nbsp;\u2013 St\u00fcrmisch startete der Weihnachtsmonat vor allem im Norden des Landes. Anschlie\u00dfend verwandelten zum Teil kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle den S\u00fcden und den Osten des Landes in eine Winterlandschaft. In der zweiten Monatsdekade blieb es im Einflussbereich wolkenreicher und relativ milder Luftmassen oftmals tr\u00fcb, doch zeigte sich dann die Sonne paradoxer Weise an den k\u00fcrzesten Tagen des Jahres besonders oft. Der Weihnachtsmann bescherte der Republik eine markante Grenzwetterlage. Dauerfrost im Norden stand dabei mildere Luft im S\u00fcden gegen\u00fcber. Bis zum Jahresende aber entschied die milde Luft die Begegnung f\u00fcr sich. Der letzte Monat des Jahres war damit zu warm, etwas zu trocken und ausgewogen sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gro\u00dfe Temperaturgegens\u00e4tze an Weihnachten und fr\u00fchlingshaftes Jahresfinale<\/strong><br>Die Durchschnittstemperatur lag im Dezember 2021 mit 2,6 Grad Celsius (\u00b0C) um 1,8 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 0,8 Grad. Die tiefste Temperatur wurde dabei am 22. in Oberstdorf, mit -19,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen. An Weihnachten duellierten sich zwei markante Luftmassen \u00fcber Deutschland. W\u00e4hrend an den Feiertagen im Nordosten tags\u00fcber -5&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen wurde, gab es am Oberrhein schon fast fr\u00fchlingshafte 12&nbsp;\u00b0C. Letztendlich setzte sich aber nach und nach die mildere Luftmasse durch, in der die Temperaturen am 30. im S\u00fcdwesten sogar auf \u00fcber 15&nbsp;\u00b0C&nbsp;stiegen. Es waren die h\u00f6chsten Werte des Monats.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeit- und gebietsweise Schneefall und gefrierender Regen, nasser Jahresausklang<\/strong><br>Im Dezember fielen rund 60 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) und damit knapp 15 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 (70&nbsp;l\/m\u00b2). Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Minus ebenfalls bei fast 15 Prozent. Mit gebietsweisem Schneefall und Glatteisregen schlug der Weihnachtsmonat zun\u00e4chst einen fr\u00fchwinterlichen Kurs ein. Um den 11. herum meldeten die Wetterstationen zwischen Lausitz und Ostsee sogar eine geschlossene Schneedecke. Aus den Alpen, wie im Allg\u00e4u, wurden \u00fcber 50&nbsp;cm&nbsp;Schnee gemeldet. Im weiteren Verlauf zog sich der Schnee aber ins h\u00f6here Bergland zur\u00fcck, bevor er sich an den Feiertagen noch einmal stellenweise in der Mitte und im Norden zeigte. Den h\u00f6chsten Tagesniederschlag meldete Baiersbronn-Mitteltal im Schwarzwald am 28. mit 58,9&nbsp;l\/m\u00b2. Im Schwarzwald wurden mit \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;auch die h\u00f6chsten Monatssummen beobachtet. In Teilen der Mitte blieb es dagegen mit 20&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;deutlich zu trocken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wintersonnenwende mit viel Sonnenschein und sonnige Weihnachten im Norden<\/strong><br>Mit rund 40 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer in etwa ihr Dezember-Soll von 38 Stunden (Periode 1961 bis 1990). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die negative Abweichung etwa 15 Prozent. Die sonnigsten Tage gab es um die Wintersonnenwende (21.), sowie im Norden an den Weihnachtsfeiertagen. Die h\u00f6chsten Monatssummen wurden aber mit teils \u00fcber 60 Stunden an den Alpen gemessen. Tr\u00fcb dagegen blieb es mit weniger als 20 Stunden in den \u00f6stlichen Mittelgebirgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Dezember 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>Der S\u00fcdwesten registrierte im Dezember 3,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,3&nbsp;\u00b0C) und als niederschlagsreichste und auch sonnigste Region fast 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(82&nbsp;l\/m\u00b2) sowie fast 45 Stunden (45 Stunden). Mit viel Regen und Wind stiegen die Temperaturen zum Jahresende auf sehr milde Werte von teilweise \u00fcber 15&nbsp;\u00b0C. Nebenbei wurde am 28. an der Station Baiersbronn-Mitteltal im Schwarzwald mit 58,9&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;der bundesweit h\u00f6chste Tagesniederschlag gemessen. Der Schwarzwald war mit \u00fcber 200&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;auch die nasseste Region in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Bayern kam auf 1,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(-0,6&nbsp;\u00b0C) und belegte mit Mecklenburg-Vorpommern den zweiten Platz der k\u00fchlsten Regionen. Aus Oberstdorf wurde am 22. mit -19,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit niedrigste Dezembertemperatur \u00fcbermittelt. Schnee- und Regenf\u00e4lle brachten in der Fl\u00e4che abgerundet 75&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(76&nbsp;l\/m\u00b2). Besonders um den 11. herum wurde es verbreitet winterlich. An den Alpen wurden Schneeh\u00f6hen von teils \u00fcber 50&nbsp;cm&nbsp;gemessen. Vor allem zur Wintersonnenwende gl\u00e4nzte die Sonne h\u00e4ufig und brachte im Dezemberverlauf insgesamt fast 40 Stunden (44 Stunden). Der Freistaat war sowohl eine niederschlagsreiche als auch die zweitsonnigste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Die Bundeshauptstadt meldete 2,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,2&nbsp;\u00b0C). \u00dcber den Monat verteilt fielen etwa 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(53&nbsp;l\/m\u00b2). Dabei sorgten Schneef\u00e4lle zu Beginn der zweiten Monatsdekade f\u00fcr eine vor\u00fcbergehende winterliche Vorweihnachtsstimmung. Am Fest selbst gab es Dauerfrost und viel Sonnenschein, der sich bis zum Monatsende auf 35 Stunden (35 Stunden) summierte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Hier betrug die Dezembertemperatur 1,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,9&nbsp;\u00b0C). Brandenburg war mit Sachsen das k\u00fchlste Bundesland. An den Weihnachtsfeiertagen gingen die Fr\u00fchtemperaturen auf -10 bis -16&nbsp;\u00b0C&nbsp;zur\u00fcck. Tags\u00fcber herrschte Dauerfrost. Der Jahreswechsel ging dagegen fast schon fr\u00fchlingshaft vonstatten. Die Niederschlagst\u00f6pfe sammelten 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(50&nbsp;l\/m\u00b2) ein. Besonders zu Beginn der zweiten Monatsdekade pr\u00e4sentierten sich die \u00f6stlichen Landesteile vor\u00fcbergehend als eine Winterlandschaft. Die Sonne schien 35 Stunden (36 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>3,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(2,2&nbsp;\u00b0C) brachte der Dezember 2021. Dazu fielen nahezu 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(64&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien fast 40 Stunden (33 Stunden). Besonders an den Weihnachtsfeiertagen gab es sehr viel Sonnenschein, aber auch Dauerfrost mit Nachtfr\u00f6sten von unter -10&nbsp;\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;In der Hafenstadt lag die Temperatur bei 2,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(2,0&nbsp;\u00b0C). Neben 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) schien die Sonne fast 30 Stunden (31 Stunden). Hamburg war damit das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland. Besonders zwischen dem 4. und 19. gab es so gut wie gar keinen Sonnenschein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:<\/strong>&nbsp;In Hessen erfassten die&nbsp;DWD-Stationen 3,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,8&nbsp;\u00b0C) und trockene 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2). Dazu traten \u00fcberwiegend wolkenverhangene Tage auf. Best\u00e4ndigen Sonnenschein brachte die Wintersonnenwende. Insgesamt gab es im Dezember gut 35 Sonnenstunden (32 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:&nbsp;<\/strong>Der Nordosten war mit 1,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,1&nbsp;\u00b0C) und 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2) mit Bayern die zweitk\u00fchlste Region. Das Weihnachtsfest brachte Schnee, Dauerfrost und Fr\u00fchtemperaturen von teils unter -15&nbsp;\u00b0C. Feldberg meldete am 25. sogar -16,1 Grad Celsius. Dazu schien die Sonne von einem blankgeputzten Himmel. So wurde das Lichtdefizit der vorangegangenen Wochen etwas ausgeglichen. In der Bilanz schien die Dezembersonne mit rund 30 Stunden (37 Stunden) im L\u00e4ndervergleich aber seltener.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>Hier erreichte die Temperatur 3,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,9&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagsmenge 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2). Die Sonne zeigte sich mit 40 Stunden (32 Stunden) verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig. Nach einem st\u00fcrmischen Monatsstart mit Orkanb\u00f6en auf den Ostfriesischen Inseln gab es an den Weihnachtsfeiertagen Dauerfrost. Milde Luft mit Glatteisregen sorgte im Anschluss in den s\u00fcdlichen Landesteilen f\u00fcr viele Blechsch\u00e4den auf den Stra\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>NRW war mit 4,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(2,3&nbsp;\u00b0C) das w\u00e4rmste Bundesland. In der Summe fielen neben fast 35 Sonnenstunden (37 Stunden) gut 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(88&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>In Rheinland-Pfalz ergab die Dezemberbilanz 3,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,3&nbsp;\u00b0C). Damit war es eine vergleichsweise warme Region. Mit einer kr\u00e4ftigen Milderung zum Jahresende stiegen die H\u00f6chstwerte am 30. auf \u00fcber 15&nbsp;\u00b0C. Es waren die h\u00f6chsten Temperaturen des Monats. 55&nbsp;l\/m\u00b2(76&nbsp;l\/m\u00b2) fielen in der Fl\u00e4che. Sonnige Phasen waren eine Rarit\u00e4t, so dass Rheinland-Pfalz mit 30 Stunden (38 Stunden) als zweitsonnenschein\u00e4rmste Region eingestuft wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:&nbsp;<\/strong>Nach einem nassen und sehr milden Monatsausklang wurde das Saarland im Dezember mit 4,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,5&nbsp;\u00b0C) als zweitw\u00e4rmste und mit 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(98&nbsp;l\/m\u00b2) als zweitnasseste Region klassifiziert. Mit 35 Stunden (40 Stunden) Sonnenschein blieb es mehrheitlich tr\u00fcb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>Der Freistaat war neben Brandenburg mit 1,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(0,3&nbsp;\u00b0C) das k\u00fchlste Bundesland. Mit dem Weihnachtsfest kamen Schnee und strenge Fr\u00f6ste. Dippoldiswalde-Reinberg meldete in der Nacht zum 26. eisige -18,9&nbsp;\u00b0C. Glatteisregen beendete die kurze \u201eEiszeit\u201c, worauf ein milder Monatsausklang folgte. Gut 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(60&nbsp;l\/m\u00b2) kamen neben 35 Sonnenstunden (41 Stunden) vom Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Im Mittel meldete Sachsen-Anhalt 2,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,2&nbsp;\u00b0C) und als trockenstes Bundesland abgerundete 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(47&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag, der als Schnee an Weihnachten hier und da f\u00fcr ein wei\u00dfes Fest sorgte. Zur Bescherung gab es aber auch Dauerfrost und Tiefstwerte von vielerorts unter -10&nbsp;\u00b0C. In Oberharz am Brocken-Stiege fiel das Quecksilber am fr\u00fchen Morgen des 26. auf -18,4&nbsp;\u00b0C. Die Sonne schien im Dezember fast 40 Stunden (36 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:&nbsp;<\/strong>Im \u00e4u\u00dfersten Norden stieg die Dezembertemperatur auf 2,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(1,8&nbsp;\u00b0C). Dar\u00fcber hinaus wurden fast 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) gemeldet. Nach einem st\u00fcrmischen Monatsstart gab es zur Wintersonnenwende, sowie bei Dauerfrost auch an den Weihnachtsfeiertagen, stundenlangen Sonnenschein. Bis Monatsende zeigte sich die Sonne in der vergleichsweisen sonnigen Region fast 40 Stunden (35 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:\u00a0<\/strong>Th\u00fcringen verbuchte im Dezember 1,9\u00a0\u00b0C\u00a0(0,0\u00a0\u00b0C), als zweittrockenste Region 35\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(64\u00a0l\/m\u00b2) und als sonnenscheinarmes Bundesland 30 Stunden (36 Stunden). An Weihnachten gab es hier und da eine geschlossene Schneedecke und \u00fcberall Dauerfrost. \u00dcberfrierender Regen sorgte dann am 27. f\u00fcr glatte Stra\u00dfen und Fu\u00dfwege. Im ganzen Freistaat kam es dabei zu zahlreichen Unf\u00e4llen. Mit zunehmender Milderung entspannte sich die Lage.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor\u00fcbergehend winterlich, dann sehr milder Jahresausklang Offenbach, 30. Dezember 2021&nbsp;\u2013 St\u00fcrmisch startete der Weihnachtsmonat vor allem im Norden des Landes. Anschlie\u00dfend verwandelten zum Teil kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle den S\u00fcden und den Osten des Landes in eine Winterlandschaft. 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