{"id":1236,"date":"2021-12-12T20:48:19","date_gmt":"2021-12-12T19:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1236"},"modified":"2021-12-12T20:48:19","modified_gmt":"2021-12-12T19:48:19","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-november-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1236","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im November 2021"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein milder, trockener und sonnenscheinarmer November<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1340-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1237\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1340-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1340-300x225.jpeg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1340-768x576.jpeg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1340-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_1340-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Die Vegetationsperiode ist beendet<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Offenbach, 29. November 2021\u00a0<\/em>\u2013 Im November dominierte zumeist hoher Luftdruck und hielt Tiefdruckgebiete von Mitteleuropa weitgehend fern. Somit reihte er sich in die vergleichsweise trockenen Novembermonate der letzten Jahre ein. Nur zu Beginn gab es im Osten nennenswerte Niederschl\u00e4ge und zum Ende besonders im Westen und S\u00fcden bis in mittlere Lagen eine Stippvisite des anstehenden Winters. Z\u00e4hlte der November 2020 noch zu den sonnigsten, geh\u00f6rte der diesj\u00e4hrige eher zu den sonnenschein\u00e4rmsten seit Messbeginn 1951. Zumeist dominierte z\u00e4her Nebel oder Hochnebel das Wettergeschehen, wobei sich die Temperaturen eher im einstelligen Bereich einpendelten. Oberhalb vom tristen Grau, schien in den Hochlagen der Mittelgebirge und an den Alpen meist die Sonne. Daraus resultierte ein etwas zu milder, zu trockener und sonnenscheinarmer November. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufl\u00f6sung des Nebels bestimmte den Temperaturverlauf<\/strong><br>Mit 4,7 Grad Celsius (\u00b0C) lag im November 2021 die Durchschnittstemperatur um 0,7 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegen\u00fcber der aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020 lag die negative Abweichung bei -0,1 Grad. Zum Novemberauftakt lag Deutschland im Zustrom sehr milder Meeresluft, die sich in den Folgetagen allm\u00e4hlich etwas abk\u00fchlte. In der zweiten und zu Beginn der dritten Dekade bestimmte eine ausgepr\u00e4gte Inversionswetterlage die Aufl\u00f6sung von Nebel oder Hochnebel, sowie die H\u00f6henlage der jeweiligen Region h\u00e4ufig den Temperaturverlauf. Vor allem im S\u00fcden herrschten regional gro\u00dfe Temperaturunterschiede: Am 12. verzeichnete Rottweil, nord\u00f6stlich von Villingen-Schwenningen eine H\u00f6chsttemperatur von 15,9&nbsp;\u00b0C. Das nur durch den Schwarzwald getrennte Lahr, n\u00f6rdlich von Freiburg meldete hingegen k\u00fchle 2,7&nbsp;\u00b0C. In Garmisch-Partenkirchen kletterte das Quecksilber durch F\u00f6hnunterst\u00fctzung am 11. mit 17,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;bundesweit am h\u00f6chsten. Zum Monatsende f\u00fchrten polare Luftmassen besonders im S\u00fcden auch tags\u00fcber f\u00fcr Temperaturen um den Gefrierpunkt. Der tiefste Novemberwert, abseits der Bergwetterstationen, stammt aus Zwiesel im Bayerischen Wald mit -7,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;am 25. November.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Insgesamt zu trocken, nur im Osten niederschlagsreich<\/strong><br>Der November konnte bereits zum 4. Mal in Folge seinen Klimawert von 66 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) nicht erf\u00fcllen: Mit knapp 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;erreichte er 2021 nur 75 Prozent des Mittels der Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der aktuellen Periode 1991 bis 2020 lag das Minus bei fast 20 Prozent. Im ersten Monatsdrittel sorgten heranziehende Tiefausl\u00e4ufer h\u00e4ufig f\u00fcr fl\u00e4chendeckende, jedoch meist nur leichte Regenf\u00e4lle. Eine Ausnahme bildete hierbei das Vb-Tief \u201ePeter\u201c, welches am 4. vor allem dem Osten hohe Mengen an Regen brachte. Die gr\u00f6\u00dfte Tagessumme meldete dabei Usedom an der pommerschen Ostseek\u00fcste mit 64,5&nbsp;l\/m\u00b2. An einigen Wetterstationen wurde bis zum 5. das Monatssoll bereits \u00fcberschritten. In der zweiten und zu Beginn der dritten Monatsdekade blieb es unter Hochdruckeinfluss insbesondere in der Mitte und dem S\u00fcden Deutschlands so gut wie trocken. Zum ersten Adventswochenende fielen die Niederschl\u00e4ge bis in mittlere Lagen gebietsweise in fester Form und sorgten dort f\u00fcr fr\u00fchwinterliche Stimmung. So akkumulierte sich die wei\u00dfe Pracht am 27. in Bad Berleburg im Rothaargebirge auf 15&nbsp;cm, in Utzenfeld im S\u00fcdschwarzwald und in B\u00f6rfink-Thranenweier im Hunsr\u00fcck auf jeweils 12&nbsp;cm. Am 29. lagen in Freudenstadt-Kniebis im Nordschwarzwald 27&nbsp;cmund in Oberstdorf-Birgsau sowie in Ruhpolding-Seehaus jeweils 25&nbsp;cm. Den meisten Niederschlag erhielten im November die pommersche Ostseek\u00fcste und der unmittelbare Alpenrand mit \u00f6rtlich \u00fcber 80&nbsp;l\/m\u00b2, den wenigsten mit teils nur 10&nbsp;l\/m\u00b2Nord- und Osthessen sowie das Lee des Schwarzwaldes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meist Dauergrau, nur im S\u00fcden und auf den Bergen mehr Sonnenschein<\/strong><br>Mit nahezu 45 Stunden unterschritt die Sonnenscheindauer ihr November-Soll von 53 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 15 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die negative Abweichung ann\u00e4hernd 20 Prozent. Den allermeisten Sonnenschein verzeichneten der Bayerische Wald, der S\u00fcdschwarzwald und der unmittelbare Alpenrand mit stellenweise \u00fcber 80 Stunden, den wenigsten hingegen die Uckermark und das s\u00fcd\u00f6stliche Vorpommern mit teils unter 20 Stunden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im November 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong>&nbsp;Mit 3,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(3,5&nbsp;\u00b0C) war es die zweitk\u00fchlste sowie mit nahezu 50 Stunden (62 Stunden) die zweitsonnigste Region. Zur Monatsmitte f\u00fchrte eine Inversionswetterlage regional zu gro\u00dfen Temperaturunterschieden: Rottweil, nord\u00f6stlich von Villingen-Schwenningen meldete am 12. eine H\u00f6chsttemperatur von 15,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;Lahr, n\u00f6rdlich von Freiburg, hingegen k\u00fchle 2,7&nbsp;\u00b0C. Im S\u00fcdschwarzwald zeigte sich die Sonne mit gebietsweise \u00fcber 80 Stunden bundesweit am meisten. Baden-W\u00fcrttemberg z\u00e4hlte au\u00dferdem mit beinahe 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(82&nbsp;l\/m\u00b2) zu den trockenen Bundesl\u00e4ndern. Im Lee des Schwarzwaldes kamen \u00f6rtlich nur 10&nbsp;l\/m\u00b2zusammen. Am 27. akkumulierte sich die Schneedecke in Utzenfeld im S\u00fcdschwarzwald auf 12&nbsp;cm&nbsp;und am 29. in Freudenstadt-Kniebis im Nordschwarzwald auf 27&nbsp;cm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Als k\u00fchlste Region lie\u00df der Freistaat im L\u00e4ndervergleich mit 3,1&nbsp;\u00b0C&nbsp;(2,8&nbsp;\u00b0C) im November alle Konkurrenten hinter sich. Dank F\u00f6hnunterst\u00fctzung verzeichnete Garmisch-Partenkirchen am 11. mit 17,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;die bundesweit h\u00f6chste Temperatur. Auch der k\u00e4lteste Monatswert mit -7,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;am 25. in Zwiesel im Bayerischen Wald, wurde in Bayern gemessen. Die Niederschlagsmenge erreichte im Fl\u00e4chenmittel \u00fcber 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer gut 50 Stunden (60 Stunden). Kr\u00e4ftige Schneef\u00e4lle sorgten am 29. an den Alpen f\u00fcr fr\u00fchwinterliche Stimmung: Oberstdorf-Birgsau sowie Ruhpolding-Seehaus registrierten jeweils 25&nbsp;cm&nbsp;Schnee. Der unmittelbare Alpenrand bekam im November mit \u00f6rtlich \u00fcber 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;den vergleichsweise meisten Niederschlag. Au\u00dferdem schien in dieser Region und dem Bayerischen Wald die Sonne mit bis zu 80 Stunden deutschlandweit mit am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:<\/strong>&nbsp;Die Bundeshauptstadt pr\u00e4sentierte sich im November mit nahezu 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(48&nbsp;l\/m\u00b2) als die zweitniederschlagsreichste und mit rund 30 Stunden (50 Stunden) als die sonnenschein\u00e4rmste Region. F\u00fcr Berlin ermittelten die&nbsp;DWD-Experten eine Mitteltemperatur von 6,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,7&nbsp;\u00b0C).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:<\/strong>&nbsp;Hier erreichte die Durchschnittstemperatur 5,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,4&nbsp;\u00b0C) und die Niederschlagsmenge ann\u00e4hernd 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(45&nbsp;l\/m\u00b2). Brandenburg z\u00e4hlte im November mit aufgerundet 35 Stunden (50 Stunden) zu den sonnenscheinarmen Bundesl\u00e4ndern. In der Uckermark konnten \u00f6rtlich nur 20 Sonnenstunden registriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:<\/strong>&nbsp;Die Stadt an der Weser pr\u00e4sentierte sich im L\u00e4ndervergleich mit 7,1&nbsp;\u00b0C(5,2&nbsp;\u00b0C) als das zweitw\u00e4rmste und mit knapp 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(66&nbsp;l\/m\u00b2) als das trockenste Gebiet Deutschlands. In der Hansestadt schien die Sonne \u00fcber 45 Stunden (51 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:<\/strong>&nbsp;Die Hafenmetropole geh\u00f6rte im November mit durchschnittlich 7,0&nbsp;\u00b0C(5,2&nbsp;\u00b0C) zu den warmen Bundesl\u00e4ndern. F\u00fcr Hamburg kalkulierten der&nbsp;DWD&nbsp;im dritten Herbstmonat gut 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(67&nbsp;l\/m\u00b2) und nahezu 40 Sonnenstunden (49 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Hier errechneten die&nbsp;DWD-Meteorologen im November ein Temperaturmittel von 4,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(3,8&nbsp;\u00b0C) und abgerundet 35 Sonnenstunden (43 Stunden). Mit knapp 40&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(71&nbsp;l\/m\u00b2) war Hessen das zweittrockenste Bundesland. In Nord- und Osthessen kamen \u00f6rtlich nur 10&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zustande.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong>&nbsp;Das nord\u00f6stlichste Bundesland verzeichnete eine Mitteltemperatur von 6,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,5&nbsp;\u00b0C) sowie eine Niederschlagssumme von rund 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2). Das Vb-Tief \u201ePeter\u201c sorgte am 4. vor allem an der pommerschen K\u00fcste f\u00fcr hohe Regenmengen. Die bundesweit gr\u00f6\u00dfte Tagessumme meldete hierbei Usedom mit 64,5&nbsp;l\/m\u00b2. Ebenso wurde f\u00fcr diese Region mit teils \u00fcber 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die deutschlandweit gr\u00f6\u00dfte Monatssumme verzeichnet. Einige Wetterstationen \u00fcbertrafen bereits am 5. ihr Monatssoll. Mecklenburg-Vorpommern zeigte sich im November mit fast 30 Stunden (52 Stunden) als das zweitsonnenschein\u00e4rmste Gebiet. Im s\u00fcd\u00f6stlichen Vorpommern zeigte sich die Sonne teils nur 20 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:<\/strong>&nbsp;Niedersachsen erreichte im November eine Durchschnittstemperatur von 6,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,9&nbsp;\u00b0C), eine Niederschlagsmenge von beinahe 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(66&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien gut 40 Stunden (49 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr dieses Bundesland kalkulierte der&nbsp;DWD&nbsp;durchschnittlich 5,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(5,1&nbsp;\u00b0C), abgerundet 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(79 l\/m) und ann\u00e4hernd 30 Sonnenstunden (53 Stunden). Polare Kaltluft sorgte am 27. f\u00fcr Niederschl\u00e4ge in fester Form, in Bad Berleburg im Rothaargebirge lagen 15&nbsp;cm&nbsp;Schnee.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong>&nbsp;In der Bilanz erreichte Rheinland-Pfalz eine Mitteltemperatur von 4,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,2&nbsp;\u00b0C) sowie eine Niederschlagssumme von fast 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2). Nach kr\u00e4ftigen Schneef\u00e4llen am 27. lagen in B\u00f6rfink-Thranenweier im Hunsr\u00fcck 12&nbsp;cmSchnee. Mit einer Sonnenscheindauer von \u00fcber 50 Stunden (53 Stunden) z\u00e4hlte das Bundesland zu den sonnenscheinreichen Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:<\/strong>&nbsp;Das Saarland pr\u00e4sentierte sich im L\u00e4ndervergleich mit \u00fcber 60 Stunden (53 Stunden) als das mit Abstand sonnigste Bundesland. Au\u00dferdem z\u00e4hlte es mit nahezu 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(95&nbsp;l\/m\u00b2) zu den niederschlagsreichen Gebieten. F\u00fcr dieses Bundesland ermittelten die&nbsp;DWD-Klimaexperten durchschnittlich 4,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,4&nbsp;\u00b0C).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat war im November mit etwas \u00fcber 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(52&nbsp;l\/m\u00b2) das niederschlagsreichste Gebiet Deutschlands und lag damit 25 Prozent \u00fcber dem vielj\u00e4hrigen Klimawert von 52&nbsp;l\/m\u00b2. Sachsen erreichte durchschnittlich 4,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(3,8&nbsp;\u00b0C) und rund 45 Sonnenstunden (54 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Hier stieg die Mitteltemperatur auf 5,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(4,5&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien fast 45 Stunden (51 Stunden). F\u00fcr Sachsen-Anhalt ermittelten die Meteorologen beinahe 70&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(43&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:<\/strong>&nbsp;Das n\u00f6rdlichste Bundesland pr\u00e4sentierte sich im letzten Herbstmonat mit durchschnittlich 7,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(5,0&nbsp;\u00b0C) als die w\u00e4rmste Region. F\u00fcr Schleswig-Holstein ergab sich in der Bilanz eine Niederschlagsmenge von abgerundet 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(83&nbsp;l\/m\u00b2) sowie eine Sonnenscheindauer von gut 40 Stunden (50 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong>\u00a0Der Freistaat z\u00e4hlte mit einer Mitteltemperatur von 4,1\u00a0\u00b0C\u00a0(3,3\u00a0\u00b0C) zu den k\u00fchlen Bundesl\u00e4ndern. Die Niederschlagsmenge erreichte nahezu 50\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(56\u00a0l\/m\u00b2), die Sonnenscheindauer lag bei fast 40 Stunden (49 Stunden). Quelle: dwd Deutscher Wetterdienst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein milder, trockener und sonnenscheinarmer November Offenbach, 29. November 2021\u00a0\u2013 Im November dominierte zumeist hoher Luftdruck und hielt Tiefdruckgebiete von Mitteleuropa weitgehend fern. Somit reihte er sich in die vergleichsweise trockenen Novembermonate der letzten Jahre ein. 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