{"id":1114,"date":"2021-09-01T11:08:19","date_gmt":"2021-09-01T09:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1114"},"modified":"2021-09-01T21:39:02","modified_gmt":"2021-09-01T19:39:02","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-sommer-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1114","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter Sommer 2021"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der regenreichste Sommer seit 10 Jahren<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nordseeloop-7261152-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1115\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nordseeloop-7261152-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nordseeloop-7261152-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nordseeloop-7261152-768x576.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nordseeloop-7261152-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nordseeloop-7261152-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2021 erlebte Deutschland den regenreichsten Sommer seit zehn Jahren. Gro\u00dfen Anteil daran hatten die extremen Regenf\u00e4lle von Tief \u201eBernd\u201c Mitte Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Sie verursachten verheerende Fluten, die zu einer der f\u00fcr die Bundesrepublik folgenreichsten Naturkatastrophen seit der Sturmflut 1962 f\u00fchrten. Die Monate Juni, Juli und August fielen insgesamt zugleich deutlich zu warm und durchschnittlich sonnig aus. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Den Sommer pr\u00e4gten ein sehr warmer Juni und ein relativ k\u00fchler August&nbsp;<\/strong><br>Mit 17,9 Grad Celsius (\u00b0C) lag im Sommer 2021 der Temperaturdurchschnitt um 1,6 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961-1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991-2020 betrug die Abweichung +0,3 Grad. Mitte Juni sorgte die bisher einzige Hitzewelle des Jahres 2021 f\u00fcr schwei\u00dftreibende Temperaturen: In Berlin-Tempelhof und Baruth, s\u00fcdlich davon, kletterte das Thermometer am 19. Juni mit jeweils 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;bundesweit am h\u00f6chsten. Das gr\u00f6\u00dfte Sommerfeeling kam damals insbesondere in den \u00f6stlichen Landesteilen auf. Dort wurden die meisten Sommer- und Hitzetage registriert. Danach gingen die hochsommerlichen Temperaturen vor allem im S\u00fcden und Westen des Landes auf Tauchstation und lie\u00dfen sich erst Mitte August wieder blicken. Das letzte Augustdrittel brachte dann mit frischen N\u00e4chten bereits einen Vorgeschmack auf den anstehenden Herbst. Die deutschlandweit k\u00e4lteste Nacht gab es am 1. Juni in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge mit 0,5&nbsp;\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sommer war 30 Prozent zu nass, regional extreme Regenf\u00e4lle mit katastrophalen Folgen<\/strong><br>Im Sommer 2021 fielen bundesweit im Mittel rund 310 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) und damit 30 Prozent mehr Niederschlag als im Durchschnitt der Referenzperiode 1961-1990 (239&nbsp;l\/m\u00b2). Verglichen mit der Periode 1991-2020 lag das Plus bei 29 Prozent. Damit beendete der Sommer 2021 die seit drei Jahren andauernde Phase zu trockener Sommer und reihte sich unter den niederschlagsreichen seit Messbeginn 1881 ein. Die Natur bedankte sich hierf\u00fcr mit ungewohnt saftig gr\u00fcnen Wiesen und W\u00e4ldern. Allerdings brachte der Sommer gebietsweise auch katastrophale Regenmengen: So traf Tief \u201eXero\u201c Ende Juni den Nordosten des Landes. Ludwigsburg in der Uckermark erfasste hierbei am 30. Juni mit 198,7&nbsp;l\/m\u00b2die deutschlandweit h\u00f6chste Tagessumme. Mitte Juli nahm der Regen von Tief \u201eBernd\u201c zwischen dem Sauerland, der K\u00f6lner Bucht und der Eifel derartig starke Intensit\u00e4t an, dass dieser als \u201eJahrhundertregen\u201c in die Geschichtsb\u00fccher einging. Hierbei fielen gro\u00dffl\u00e4chig 24-st\u00fcndig \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2. Die Auswirkungen der extremen Wassermassen forderten \u00fcber 180 Menschenleben. Der insgesamt meiste Niederschlag fiel im Sommer am unmittelbaren Alpenrand mit teils \u00fcber 700&nbsp;l\/m\u00b2. Erheblich zu trocken verlief die Jahreszeit vor allem in Vorpommern, dem Lee des Harzes sowie dem Th\u00fcringer Becken, wo \u00f6rtlich weniger als 105&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zustande kamen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgeglichene Sonnenscheinbilanz<\/strong><br>Mit rund 615 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer im Sommer ihr Soll von 614 Stunden (Periode 1961-1990) fast punktgenau. Im Vergleich zu 1991-2020 lag die negative Abweichung bei gut 6 Prozent. Am l\u00e4ngsten zeigte sich die Sonne auf der Ostseeinsel R\u00fcgen und in Vorpommern mit teilweise \u00fcber 770 Stunden. Am wenigsten schien sie in den zentralen Mittelgebirgen und der L\u00fcneburger Heide mit \u00f6rtlich weniger als 470 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Sommer 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr das s\u00fcdwestlichste Bundesland ermittelten die&nbsp;DWD-Meteorologen eine Durchschnittstemperatur von 17,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,2&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien gut 625 Stunden (636 Stunden). Baden-W\u00fcrttemberg z\u00e4hlte im Sommer mit nahezu 395&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(292&nbsp;l\/m\u00b2) zu den niederschlagsreichen Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Mit 17,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,8&nbsp;\u00b0C) war der Freistaat das zweitk\u00fchlste und gut 415&nbsp;l\/m\u00b2(314&nbsp;l\/m\u00b2) das mit Abstand niederschlagsreichste Bundesland. In Bayern zeigte sich die Sonne ann\u00e4hernd 650 Stunden (623 Stunden). Ein heftiges Gewitter mit sintflutartigen Regenf\u00e4llen l\u00f6ste am 16. August in der H\u00f6llentalklamm im Zugspitz-Massiv eine Flutwelle aus. Zwei Wanderer wurden hierbei von den Wassermassen mitgerissen, eine Frau konnte nur noch tot geborgen werden. Der unmittelbare Alpenrand verzeichnete im Sommer mit teils \u00fcber 700&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die gr\u00f6\u00dfte Niederschlagssumme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berlin:&nbsp;<\/strong>Die Bundeshauptstadt war mit 19,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,8&nbsp;\u00b0C) und \u00fcber 670 Stunden (664 Stunden) die w\u00e4rmste und zweitsonnigste Region. In Berlin summierte sich der Niederschlag auf rund 240&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(182&nbsp;l\/m\u00b2). Innerhalb der bisher einzigen Hitzewelle des Jahres 2021 kletterte das Thermometer in Berlin-Tempelhof und Baruth, s\u00fcdlich davon, am 19. Juni mit jeweils 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;landesweit am h\u00f6chsten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brandenburg:&nbsp;<\/strong>Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,3&nbsp;\u00b0C) pr\u00e4sentierte sich Brandenburg als das zweitw\u00e4rmste und mit einer Sonnenscheindauer von nahezu 665 Stunden (662 Stunden) als ein sonnenscheinreiches Bundesland. Der Niederschlag akkumulierte sich auf aufgerundet 250&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(177&nbsp;l\/m\u00b2). Sintflutartige Regenf\u00e4lle sorgten Ende Juni in der Uckermark f\u00fcr gro\u00dfr\u00e4umige \u00dcberflutungen. Hierbei wurde am 30. Juni in Ludwigsburg mit enormen 198,7&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;die deutschlandweit h\u00f6chste Tagessumme verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>Im L\u00e4ndervergleich z\u00e4hlte die Hansestadt mit ann\u00e4hernd 215&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(219&nbsp;l\/m\u00b2) zu den vergleichsweise niederschlagsarmen Gebieten. F\u00fcr Bremen errechneten die&nbsp;DWD-Klimaexpertinnen im Mittel 18,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) sowie rund 585 Sonnenstunden (589 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hamburg:&nbsp;<\/strong>Die Hafenmetropole ordnete sich mit einer Mitteltemperatur von 18,5&nbsp;\u00b0C(16,5&nbsp;\u00b0C) bei den warmen Bundesl\u00e4ndern ein. Mit knapp 210&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(218&nbsp;l\/m\u00b2) pr\u00e4sentierte sich Hamburg als die trockenste Region. Die Sonne zeigte sich abgerundet 600 Stunden (618 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Hier erreichte die Durchschnittstemperatur 17,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,2&nbsp;\u00b0C), die Niederschlagssumme gut 270&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(222&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer gut 585 Stunden (586 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:&nbsp;<\/strong>Das nord\u00f6stlichste Bundesland kam im Sommer auf 18,4&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,3&nbsp;\u00b0C) und nahezu 220&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(187&nbsp;l\/m\u00b2). Landesweit geh\u00f6rte Vorpommern mit \u00f6rtlich kaum 105&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zu den trockensten Regionen. Mit ann\u00e4hernd 695 Stunden (676 Stunden) war Mecklenburg-Vorpommern das sonnenscheinreichste Gebiet Deutschlands. Die Sonne zeigte sich auf R\u00fcgen und \u00fcber Vorpommern mit \u00fcber 770 Sonnenstunden deutschlandweit am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr Niedersachsen errechneten die&nbsp;DWD-Expertinnen im Mittel 18,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,2&nbsp;\u00b0C) und aufgerundet 245&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(219&nbsp;l\/m\u00b2). Am 16. August sorgte ein kr\u00e4ftiger Tornado der St\u00e4rke F2 in der Region Gro\u00dfheide, nord\u00f6stlich von Emden, f\u00fcr gro\u00dfe Verw\u00fcstungen. Hierbei wurden rund 50 H\u00e4user besch\u00e4digt, einige sind nicht mehr bewohnbar. Mit nahezu 565 Stunden (584 Stunden) z\u00e4hlte es zu den sonnenscheinarmen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>In NRW lag die Durchschnittstemperatur bei 17,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,3&nbsp;\u00b0C) und der Niederschlag bei fast 320&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(240&nbsp;l\/m\u00b2). Tief \u201eBernd\u201c brachte am 13. und 14. Juli gro\u00dffl\u00e4chig vom Sauerland \u00fcber die K\u00f6lner Bucht bis zur Eifel extreme Regenf\u00e4lle: Wipperf\u00fcrth-Gardeweg meldete am 14. eine Tagessumme von 162,4&nbsp;l\/m\u00b2. Die Niederschl\u00e4ge l\u00f6sten an einigen Fl\u00fcssen verheerende Fluten aus, die vielen Menschen das Leben kosteten. Zahlreiche Pegel verzeichneten noch nie dagewesene Abflussmengen. Mit einer Sonnenscheindauer von knapp 535 Stunden (554 Stunden) war NRW die sonnenschein\u00e4rmste Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Im Sommer 2021 ordnete sich Rheinland-Pfalz mit einer Mitteltemperatur von 17,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,4&nbsp;\u00b0C) bei den k\u00fchlen Bundesl\u00e4ndern ein. Die Meteorologen ermittelten eine Niederschlagsmenge von gut 290&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(219&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne zeigte sich nahezu 595 Stunden (599 Stunden). Extreme Starkniederschl\u00e4ge in der Eifel f\u00fchrten am 14. besonders im Ahrtal f\u00fcr eine katastrophale Flutwelle, in der mehr als 130 Menschen ums Leben kamen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saarland:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr das Saarland verzeichnete der&nbsp;DWD&nbsp;durchschnittlich 18,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,7&nbsp;\u00b0C), ann\u00e4hernd 310&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(226&nbsp;l\/m\u00b2) und aufgerundet 600 Sonnenstunden (631 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>Der Freistaat z\u00e4hlte mit rund 370&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(222&nbsp;l\/m\u00b2) zu den niederschlagreichen Gebieten. Sachsen erreichte eine Mitteltemperatur von 17,9&nbsp;\u00b0C(16,5&nbsp;\u00b0C) und gut 605 Sonnenstunden (609 Stunden). Bundesweit am tiefsten sank das Quecksilber im Sommer 2021 am 1. Juni mit 0,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Sachsen-Anhalt pr\u00e4sentierte sich mit einer durchschnittlichen Temperatur von 18,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,9&nbsp;\u00b0C) als ein warmes Bundesland. Der Niederschlag summierte sich auf knapp 255&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(174&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne schien \u00fcber 600 Stunden (610 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schleswig-Holstein:&nbsp;<\/strong>Das n\u00f6rdlichste Bundesland ordnete sich mit 17,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,8&nbsp;\u00b0C) bei den k\u00fchlen Gebieten ein. Au\u00dferdem war Schleswig-Holstein mit etwa 210&nbsp;l\/m\u00b2(222&nbsp;l\/m\u00b2) das zweittrockenste Bundesland. Hier zeigte sich die Sonne nahezu 630 Stunden (645 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Th\u00fcringen:&nbsp;<\/strong>Th\u00fcringen war mit durchschnittlich 17,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,8&nbsp;\u00b0C) die k\u00fchlste und mit aufgerundet 555 Stunden (592 Stunden) die zweitsonnenschein\u00e4rmste Region Deutschlands. Ebenso reihte sich der Freistaat mit \u00fcber 330&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(210&nbsp;l\/m\u00b2) bei den niederschlagreichen Bundesl\u00e4ndern ein. Trotz allem geh\u00f6rte das Th\u00fcringer Becken mit teils weniger als 105&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zu den trockensten Gebieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: DWD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der regenreichste Sommer seit 10 Jahren Im Jahr 2021 erlebte Deutschland den regenreichsten Sommer seit zehn Jahren. Gro\u00dfen Anteil daran hatten die extremen Regenf\u00e4lle von Tief \u201eBernd\u201c Mitte Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Sie verursachten verheerende Fluten, die zu einer der f\u00fcr die Bundesrepublik folgenreichsten Naturkatastrophen seit der Sturmflut 1962 f\u00fchrten. 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