{"id":1072,"date":"2021-08-28T17:28:43","date_gmt":"2021-08-28T15:28:43","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1072"},"modified":"2021-09-21T08:24:08","modified_gmt":"2021-09-21T06:24:08","slug":"basics-derzeitiges-wildes-wetter-und-klima-gamechanger-oder-lediglich-laune-der-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1072","title":{"rendered":"Basics: Derzeitiges, wildes Wetter ein Klima &#8211; Gamechanger* oder lediglich Laune der Natur?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">*Gamechanger sind Ereignisse, die die bisherige Betrachtung und Beurteilung komplett ver\u00e4ndern<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"816\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-816x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1084\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-816x1024.jpg 816w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-239x300.jpg 239w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-768x963.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-1225x1536.jpg 1225w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-1633x2048.jpg 1633w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261056-scaled.jpg 2041w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>In einer einzigen Gewitterwolke k\u00f6nnen ohne weiteres 1 Mio Liter Wasser enthalten sein, das sich dann innerhalb kurzer Zeit auf eine kleine Fl\u00e4che entl\u00e4dt: Starkregen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Sind die Wetterkapriolen der letzten Jahre deutliche Hinweise auf einen anthropogenen, also durch Menschen verursachten Klimawandel oder lediglich launische Variationen des Wettergeschehens?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wetterereignisse der letzten Jahre, also die D\u00fcrreperioden und Starkregenereignisse, sind nach Ansicht aller seri\u00f6sen Wissenschaftler ein echter <strong>Gamechanger<\/strong>, sie sind nicht mehr als normale Wetterschwankungen zu betrachten, denn sie belegen den von Menschen verursachten Klimawandel und warnen eindr\u00fccklich vor den Folgen einer globalen Erw\u00e4rmung. Somit sind die Wetterereignisse der letzten Jahre anders als in der Vergangenheit zu beurteilen und fordern von uns ein komplett ver\u00e4ndertes Verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der menschenverursachte Klimawandel mit seiner nicht mehr wegzudiskutierenden, deutlichen Erderw\u00e4rmung macht das Wetter immer \u201ewilder\u201c, immer unberechenbarer und unbeherrschbarer. Der Anteil des Klimawandels als Verursacher der extremen Wetterereignissen wird immer gr\u00f6\u00dfer. Zu dieser Erkenntnis gelangt die neu geschaffene Atributionswissenschaft (Zuordnungswissenschaft). Eine der f\u00fchrenden Wissenschaftler*in dieser Fachrichtung, Frau Professor Frederike Otto vom Environmental Change Institute Oxford, belegt zweifelsfrei die Zuordnung des menschenverursachten Klimawandels und den extremen Wetterereignisse. Um es deutlich zu sagen, Regeng\u00fcsse und Trockenperioden hat es schon immer gegeben, nur nicht in diesen katastrophalen Ausma\u00dfen. Und genau das beweist die Zuordnungswissenschaft. Und sie prognostiziert noch st\u00e4rkere Auswirkungen auf unsere Zivilisation, wenn uns nicht ein rascher Paradigmenwechsel gelingt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Nach Auswertung des Jahrhunderthochwassers im Juli 2021 konnte festgestellt werden, dass sich die maximale Niederschlagsmenge durch den von Menschen verursachten Klimawandel zwischen 3 und 19 Prozent erh\u00f6ht hat. Durch den Klimawandel erh\u00f6hte sich auch die Eintrittswahrscheinlichkeit um einen Faktor zwischen 1,2 und 9.&#8220;<\/em> (Quelle DWD)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Klima unseres Planeten ist im Prinzip von den folgenden drei Faktoren abh\u00e4ngig:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sonnenstrahlung (langwellige W\u00e4rmestrahlung)<\/li><li>Konzentration der Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re (Gase, die das Sonnenlicht eindringen lassen, deren R\u00fcckreflexion aber verhindern (\u201efesthalten\u201c)<\/li><li>Eisfl\u00e4chen auf der Erde (Sonnenlichtreflexion zur\u00fcck ins Weltall)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klimawandel ist ein alter Hut, den hat es schon immer gegeben<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00e4kambrium (650 Mio Jahre):&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>So z.B. im Pr\u00e4kambrium, also vor etwa 650 Mio Jahren. Damals herrschte eine globale Durchschnittstemperatur von -50\u00b0C. Die Erde befand sich unter einer geschlossenen Eisdecke, eine H\u00fclle mit Treibhausgasen mit einem atmosph\u00e4rischen Treibhauseffekt gab es damals nicht. Die von der Sonne auftreffende W\u00e4rmestrahlung wurde komplett zur\u00fcck in das Weltall reflektiert. Trotz Sonnenbestrahlung blieb es bitterkalt und lebensfeindlich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich f\u00fchrten Vulkanausbr\u00fcche mit ihren Aschewolken und dem Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>) &#8211; Aussto\u00df zu einem nat\u00fcrlichen Treibhauseffekt. Wasserdampf, Staub und Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>) sorgten f\u00fcr einen nat\u00fcrlichen atmosph\u00e4rischen Treibhauseffekt mit der Folge, dass ein Teil der langwelligen W\u00e4rmestrahlung der Sonne nicht in das Weltall reflektiert wurde, sondern die Erde ganz langsam erw\u00e4rmte. Die globale Erw\u00e4rmung lie\u00df die globale Durchschnittstemperatur steigen. Die Erde befand sich in einer Warmzeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kreidezeit (10 Mio Jahre)<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach ungef\u00e4hr 500 Mio Jahren langsamer Erw\u00e4rmung, in der Kreidezeit (Dinozeit), vor etwa 100 Mio Jahren,<strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/strong> hatte sich die Erde soweit aufgeheizt, dass selbst am Nordpol Durchschnittstemperaturen von +20\u00b0C herrschten, die Polkappe war komplett eisfrei. Im heutigen Europa war es hei\u00df, feucht und die Luft kohlendioxidhaltig. Kurz gesagt die Luft war aus heutiger Sicht zu feucht, zu hei\u00df und verbraucht. Durch die nicht mehr vorhandenen Reflexionsfl\u00e4chen des Eises und die immer st\u00e4rker wirksame werdende Treibhausgash\u00fclle w\u00e4re die Erde immer w\u00e4rmer und lebensfeindlicher geworden, wenn nicht durch einen massiven Asteroideinschlag es zu einer globalen Staubwolke gekommen w\u00e4re. Die war so dicht, dass nur noch wenig w\u00e4rmendes Sonnenlicht die Erde erreichen konnte und die Erde deshalb merklich abk\u00fchlte. Dieses Ereignis hat wahrscheinlich zum kompletten Aussterben der Dinosaurier gef\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die gr\u00fcne Sahara<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Aussterben der Saurier hat es einen regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden nat\u00fcrlichen Klimawandel gegeben. Diese Wechsel von Kalt- und Warmzeiten lassen sich nahezu komplett durch kosmische Ereignisse erkl\u00e4ren. Die nicht geometrisch exakte Erdumlaufbahn, die nicht konstante Lage der Erdachse und auch die ver\u00e4nderte Sonneneinstrahlung f\u00fchren zu k\u00e4lteren und w\u00e4rmeren Erdperioden. Ein Beispiel bietet die Sahara. Vor ca. 9.000 Jahren war sie eine seereiche Savanne. Die ver\u00e4nderte Erdachse verst\u00e4rkte langwelligen W\u00e4rmestrahlung der Sonne in dieser Region, die Sahara entwickelte sich zu einer W\u00fcste.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Alles das k\u00f6nnte daf\u00fcr sprechen, dass der derzeitige Klimawandel lediglich eine nat\u00fcrliche Laune der Natur ist, genau so wie in der Vergangenheit auch. Ist aber ein Irrglaube, denn nach der Analyse der kosmischen Situation der Erde und der Sonne deutet alles auf eine beginnende Kaltzeit hin. Es h\u00e4tte also in der letzten Zeit eher k\u00e4lter und nicht w\u00e4rmer werden d\u00fcrfen. Deshalb k\u00f6nnen keine kosmischen Gr\u00fcnde f\u00fcr den derzeitigen Klimawandel zu einer Warmzeit angef\u00fchrt werden. <strong>Der heutige Klimawandel ist deshalb keinesfalls nat\u00fcrlich, sondern von Menschen verursacht.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Holoz\u00e4n<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Mammut-7054619-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1076\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Mammut-7054619-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Mammut-7054619-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Mammut-7054619-768x576.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Mammut-7054619-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Mammut-7054619-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Mit dem Ende der letzten Eiszeit und den gro\u00dfen Mammutherden begann eine 10.000j\u00e4hrige stabile Klimaperiode, die erst mit dem Beginn der Industrialisierung vor 150 Jahren endete<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit dem Holoz\u00e4n, also nach der letzten Eiszeit in Europa, beginnt ein ungew\u00f6hnlich gleichbleibendes Erdklima f\u00fcr eine Periode von ca. 10.000 Jahren. Dieses konstante Erdklima endet erst mit Beginn der Industrialisierung vor ca. 150 Jahren. Es gab also 10.000 Jahre nach der letzten Eiszeit in Europa ein nahezu stabiles Klima und jetzt, in den letzten 150 Jahren, ein durch Menschen verursachtes, v\u00f6llig neuen Klimazustand mit einem ungew\u00f6hnlich raschen Klimawandel zu einer Warmzeit. Welche Folge das f\u00fcr unsere Zivilisation hat, begreifen wir ansatzweise erst jetzt. Der Mensch hat den 10.000 Jahre dauernden, stabilen Klimazustand beendet und sich einen selbst zu verantworteten Klimawandel geschaffen. Globale, sichtbare Ereignisse sind Regen und Eisschmelze am Nordpol und die fortschreitende Amazonassavanne anstelle des fr\u00fcheren Amazonasregenwaldes. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nur wenige Grad entscheiden \u00fcber W\u00fcste oder Eiszeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Um globale Durchschnittstemperaturen besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, sollte man*frau wissen, dass zur Hauptzeit der letzten Eiszeit, etwa vor 20.000 Jahren, die globale Durchschnittstemperatur nur 4\u00b0C &#8211; 6\u00b0C niedriger als vor 100 Jahre lag und wir derzeit von einem Anstieg von 1\u00b0C bis 1,5\u00b0C weltweit sprechen. In Zentraleuropa wurden in den Jahren 2010 &#8211; 2020 z.T. Temperaturerh\u00f6hungen von 2\u00b0C &#8211; 2,5\u00b0C gegen\u00fcber dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt von den nationalen Wetterdiensten registriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gleichklang mit den Temperaturen stieg auch mit dem Beginn der Industrialisierung der Gehalt an Treibhausgasen (auch Klimagase genannt,  haupts\u00e4chlich Kohlenstoffdioxid CO<sub>2<\/sub>, Wasserdampf (H<sub>2<\/sub>O), Methan (CH<sub>4<\/sub>), Lachgas (N<sub>2<\/sub>O),&nbsp; in der Atmosph\u00e4re deutlich an. So z.B. der Kohlenstoffdioxidgehalt (CO<sub>2<\/sub>) in der Stratosph\u00e4re von vorindustriell 280 ppm auf heute 415 ppm. Ein \u00e4hnlicher Anstieg ist beim Klimagas Methan zu beobachten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td>Treibhausgas<\/td><td>wesentliche Quellen<\/td><td>vorindustriell<\/td><td>heute<\/td><td>Ver\u00e4nderung<\/td><\/tr><tr><td>Kohlenstoff-dioxidgehalt (CO<sub>2<\/sub>)<\/td><td>Verbrennung, <br>Zersetzung Organische <br>Masse,\u2026<\/td><td> 278 ppm<\/td><td>410 ppm<\/td><td>x 1,5<\/td><\/tr><tr><td>Methan<br>(CH<sub>4<\/sub>)<\/td><td>S\u00fcmpfe, <br>Verbrennung, <br>Gasf\u00f6rderung, <br>Reisanbau, <br>Tierhaltung, \u2026<\/td><td>722 ppb<\/td><td>1870 ppb<\/td><td>x 2,6<\/td><\/tr><tr><td>Lachgas<br>(N<sub>2<\/sub>O)<\/td><td>Verbrennung, Stickstoffd\u00fcngung, Moortrockenlegung,  \u2026 <\/td><td> 270 ppb<\/td><td> 330 ppb<\/td><td> x 1,2&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td>ppm=Parts per Million<br>ppb=Parts per Billion<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption>Quelle: DWD und WMO, Greenhouse Gas Bulletin<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Treibhausgase (Klimagase)&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit des Klimas und des globalen Klimas von der Gaskonzentration in der Luft ist nicht neu. Bereits vor 150 Jahren forschte John Tyndall (1820 &#8211; 1893) \u00fcber die Wirkung verschiedener Gase auf das Verhalten der unsichtbaren Strahlung (\u201eChaleur Obskure\u201c). Schon damals fand Tyndall heraus, dass es Gase gibt, wie das Kohlenstoffdioxid oder Methan, die die Stahlen der Sonne zwar passieren lassen, aber im Gegensatz zu den kurzwelligen Lichtstrahlen die langwellige W\u00e4rmestrahlen nicht wieder zur\u00fcck durch das Gas lassen. Diese sich so verhaltende Gase nannte er Greenhouse Gas (Treibhausgas), weil die langwellige W\u00e4rmestrahlung der Sonne wie bei einem Gew\u00e4chshaus zwar das Glas durchdringen kann, aber die R\u00fcckkehr durch Reflexion aus dem Glashaus verhindert. Die Folge: Das Gew\u00e4chshaus \u201ef\u00e4ngt\u201c die langwelligen W\u00e4rmestrahlen, sie stauen sich im Gew\u00e4chshaus und deshalb heizt es sich st\u00e4rker als seine Umgebung auf. Tyndall erkannte also die thermoabsorbierende Wirkung von Gasen, wie Kohlenstoffdioxid, Wasserdampf, Lachgas, usw.. Und schon damals schloss der Naturwissenschaftler Tyndall aus seinen Forschungen auf die Mitbeteiligen von sog. Treibhausgasen auf das globale Klima und erkl\u00e4rte damit auch das Entstehen von Kalt- und Warmzeiten der Erde. &nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die als Treibhausgase identifizierten Stoffe (haupts\u00e4chlich Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>), Wasserdampf (H<sub>2<\/sub>O), Methan (CH<sub>4<\/sub>) und Lachgas (N<sub>2<\/sub>O).) lassen sowohl die kurzwelligen Lichtstrahlen als auch die langwelligen W\u00e4rmestrahlen passieren. Die Treibhausgase verhindern aber die R\u00fcckkehr der reflektierten W\u00e4rmestrahlung. Die staut sich unter der Gash\u00fclle wie unter einer Daunendecke. So funktioniert es auch in der Erdatmosph\u00e4re: Die Treibhausgase (Klimagase) lassen die Sonnenstrahlen mit ihrer kurzwelligen Licht- und langwelligen W\u00e4rmestrahlung bis zur Erde passieren, verhindern aber, das die von der Erde reflektierten W\u00e4rmestrahlen zur\u00fcck in das Weltall gelangen k\u00f6nnen. Die Luft zwischen der Erde und der Atmosph\u00e4re heizt sich immer st\u00e4rker auf. Es gibt also einen direkten Zusammenhang zwischen der Menge des CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00dfes in die Atmosph\u00e4re und dem Abschmelzen der Polkappen. Das Aufheizen der Erde ist dynamisch und vollzieht sich langsam aber sicher immer rascher, denn es besteht eine Wechselwirkung zwischen dem Anstieg der Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re und der geringer werdenden Reflexion durch das Absterben der vereisten Polkappen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bildschirmfoto-2021-08-29-um-14.03.58-1024x709.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1095\" width=\"683\" height=\"471\"\/><figcaption>Die Treibhausgase lassen die Lichtstrahlen (gelb) der Sonne ohne Probleme in beide Richtungen passieren. Dahingegen bilden die Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re (hellblau) f\u00fcr die W\u00e4rmestrahlen der Sonne (rot) eine Einbahnstra\u00dfe. Hinein zur Erde ist m\u00f6glich, R\u00fcckkehr (Reflexion) zum Weltraum nicht m\u00f6glich. Die treibhausgashaltige Atmosph\u00e4re wirkt wie eine Daunendecke, unter der es st\u00e4ndig w\u00e4rmer wird. Wie in einem Treibhaus. Deshalb hei\u00dft diese W\u00e4rmeentwicklung auch atmosph\u00e4rischer Treibhauseffekt. Der sorgt bei uns f\u00fcr steigende Temperaturen. Weltweit ist der Temperaturanstieg zwischen 1\u00b0C und 1,5\u00b0C. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Klimageschichte unseres Planeten<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn wir so weitermachen wie bisher mit unserem CO<sub>2<\/sub>&#8211; Aussto\u00df, dann ist die Arktis in 20 Jahren komplett eisfrei. Das ist keine Vermutung oder lediglich Panikmache, sondern durch die intensive Forschungen des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, wissen wir, dass je Tonne CO<sub>2<\/sub> &#8211; Aussto\u00df irgendwo auf der Erde in die Atmosph\u00e4re 3 m<sup>2<\/sup> Eis schmelzen. Der Rest ist nicht Hexerei,  nur noch eine Rechenaufgabe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was habe ich damit zu tun?<\/h3>\n\n\n\n<p>Was verursacht denn 1 Tonne CO<sub>2<\/sub>?  Beispielsweise 6.000 km mit einem PKW mit Verbrennungsmotor oder der Hin- und R\u00fcckflug nach Mallorca hinterl\u00e4sst ca. 1 Tonne Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>). <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens: Jeder von uns hier in Deutschland sorgt durchschnittlich mit seinem von ihm verursachten CO<sub>2<\/sub>&#8211; Aussto\u00df f\u00fcr das Abschmelzen von 35m<sup>2<\/sup> Eis in der Arktis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1041\" data-type=\"post\" data-id=\"1041\">Das wilde, unberechenbare Wetter<\/a> <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wolken, die bis in die Stratosph\u00e4re (35km) reichen k\u00f6nnen, haben ein besonders gro\u00dfes Energiepotential, das&nbsp; sich als Gewitter und Starkregen entl\u00e4dt. Sie sind gef\u00fcrchtet wegen ihres Starkregenpotentials. Durch die durch den Klimawandel erh\u00f6hte Erdtemperatur nehmen die Wolken, wegen ihres deutlich verbesserten Wasseraufnahmeverm\u00f6gens, gr\u00f6\u00dfere Wassermassen auf und steigen deutlich h\u00f6her als fr\u00fcher. Das Gewitterpotential nimmt drastisch zu.&nbsp; Eine normale, eher kleine Gewitterwolke enth\u00e4lt schon ca. 0,5 -1 Mio Liter Wasser. Kommt es dann auch noch zu Standwetterlagen, k\u00f6nnen diese Wassermassen den halben bis ganzen Jahresniederschlag auf einmal innerhalb kurzer Zeit auf kleinr\u00e4umige Fl\u00e4chen ausch\u00fctten . Da sich aber die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge nicht ver\u00e4ndert hat, fehlen die an einer Stelle massenhaft abgeregneten Wassermassen an anderen Stellen. Durch die durch den Temperaturanstieg erh\u00f6hte Verdunstung befindet sich deutlich mehr Wasser in den Wolken, doch das regnet durchschnittlich an nur 6 Starkregen- Tagen im Jahr wieder ab. Deshalb kann trotz Starkregen D\u00fcrre herrschen. D\u00fcrre und \u00dcberschwemmungen sind also kein Widerspruch.  Die Zeiten des segensreichen Landregens sind vielfach Geschichte. Das Wetter ist wie der Film: Ganz oder gar nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Maximaler Wasserdampfgehalt der Luft (gerundet)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">max. Wasserdampfgehalt der Luft <br>(100% relativ. Luftfeuchte)  in g\/m<sup>3<\/sup><\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Temperatur <br>\u00b0C<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">2<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">-10<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">3<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">-5<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">5<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">0<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">7<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">5<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">10<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">10<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">13<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">15<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">17<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">20<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">23<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">25<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">30<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">30<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">40<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">35<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">50<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">40<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption>Zahlen gerundet<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Erh\u00f6hung der Lufttemperatur um nur 1\u00b0C verursacht eine gesteigerte Wasserdampfaufnahmekapazit\u00e4t von 7% in der Wolke.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261113-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1077\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261113-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261113-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261113-768x576.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261113-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Nordseeloop-7261113-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Durch die h\u00f6heren Temperaturen nimmt die Luft vermehrt Feuchtigkeit auf, die sich dann nicht selten mit Starkregen entl\u00e4dt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch die Erw\u00e4rmung der Arktis nimmt die Temperaturdifferenz zwischen Arktis und Tropen ab. Diese Temperaturdifferenz ist auch die Energiequelle des die n\u00f6rdliche Erdhalbkugel in Wellenlinien umstr\u00f6menden Jetstreams. Nimmt die Temperaturdifferenz zwischen polaren und tropischen Regionen ab, verringert sich gleichzeitig die Kraftquelle des Jetstreams. Der Jetstream wird kraftloser und die Amplitude gr\u00f6\u00dfer. Der Jetstream bummelt in gro\u00dfen B\u00f6gen um unsere Nordhalbkugel. Hitze aus der Sahara oder K\u00e4lte aus dem Nordpolargebiet k\u00f6nnen Zentraleuropa durch die vergr\u00f6\u00dferte Amplitude des Jetstream problemlos erreichen, treffen bei uns aufeinander und bleiben immer \u00f6fter ortsstabil, weil sich nicht nur die Amplitude sondern auch die Geschwindigkeit des Jetstream deutlich verlangsamt hat. Das Zusammentreffen der sehr warmen und der sehr kalten Luft \u00fcber Zentraleuropa ist folgenreich. Die hei\u00dfe Saharaluft kann \u00fcber dem Meer erheblich mehr Wasserdampf aufnehmen und trifft \u00fcber uns mit der kalten Polarluft zusammen. Die warme, feuchte Luft steigt auf und erreicht H\u00f6hen von bis zu 35 km. Dort k\u00fchlt die vormals hei\u00dfe Luft ab und verliert einen Gro\u00dfteil der vorherigen Wasseraufnahmekapazit\u00e4t. Gro\u00dfe Wassermassen entladen sich aus den Wolken. Die dabei freiwerden, gro\u00dfen Energiemengen f\u00fchren zu Gewittern und Hagel, denn der Regen ist in den gro\u00dfen H\u00f6hen der Atmosph\u00e4re nat\u00fcrlich eisf\u00f6rmig. Schon in 10 km H\u00f6he herrschen etwa -45\u00b0C. Typisch f\u00fcr den Klimawandel sind also Wettervorst\u00f6\u00dfe vom kalten Norden und hei\u00dfem S\u00fcden mit bisher nicht bekannten Klimaextremen in unserer Region. Und da das Wetter durch den erlahmenden Jetstream nicht mehr so rasch wechselt, wie bisher, sind die Auswirkungen (D\u00fcrre oder \u00dcberflutungen) wesentlich gravierender. Unser Wetter wird extremer, das ist sicher! Mit dem &#8222;wilden Wetter&#8220; m\u00fcssen wir uns arrangieren. Damit es nicht noch schlimmer kommt, m\u00fcssen wir alle konsequent die weitere Anreicherung mit Klimagasen in der Atmosph\u00e4re vermeiden. <a href=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=471\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=471\">Adaption und Mitigation<\/a> sind das Gebot der Stunde. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAktuelle Klimamodelle zeigen einen langsamen Anstieg der Anzahl von extremen Niederschl\u00e4gen in einer zuk\u00fcnftig w\u00e4rmeren Welt. Der aktuelle Fall (Julihochwasser 2021 Westdeutschland, Belgien, Niederlande, Anm. Autor) zeigt, dass unsere Gesellschaften nicht widerstandsf\u00e4hig genug sind, um aktuellen Wetterextremen zu begegnen. Wir m\u00fcssen Treibhausgasemissionen so schnell wie m\u00f6glich einsparen, aber auch unsere Warnsysteme und unser Katastrophenmanagement verbessern, unsere Infrastruktur \u201aklima-resilient\u2018 machen. Nur so k\u00f6nnen wir Verluste und Kosten minimieren und extremen \u00dcberflutungen besser begegnen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size: revert; color: inherit;\">Professor Hayley Fowler, Professor f\u00fcr Klimafolgen, Newcastle<strong> University<\/strong><\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/uba-fragen\/wie-funktioniert-der-treibhauseffekt\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/uba-fragen\/wie-funktioniert-der-treibhauseffekt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1041\">https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1041<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=692\">https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=692<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/analysis\/rainfall\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/analysis\/rainfall\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*Gamechanger sind Ereignisse, die die bisherige Betrachtung und Beurteilung komplett ver\u00e4ndern Sind die Wetterkapriolen der letzten Jahre deutliche Hinweise auf einen anthropogenen, also durch Menschen verursachten Klimawandel oder lediglich launische Variationen des Wettergeschehens?&nbsp; Die Wetterereignisse der letzten Jahre, also die D\u00fcrreperioden und Starkregenereignisse, sind nach Ansicht aller seri\u00f6sen Wissenschaftler ein echter Gamechanger, sie sind nicht &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1072\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBasics: Derzeitiges, wildes Wetter ein Klima &#8211; Gamechanger* oder lediglich Laune der Natur?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[114],"tags":[513,500,487,499,510,489,506,508,297,509,502,119,512,503,86,504,505,507,511,501],"class_list":["post-1072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-basics","tag-atmosphaerischer-treibhauseffekt","tag-atributionswissenschaft","tag-duerreperioden","tag-gamchanger","tag-greenhouse-gas","tag-jetstream","tag-john-tyrall","tag-kaltzeit","tag-klima","tag-klimagas","tag-klimageschichte","tag-klimawandel","tag-kosmische-ereignisse","tag-sonneneinstrahlung","tag-starkregen","tag-treibhausgase","tag-tyrall","tag-warmzeit","tag-wasserdampfgehalt","tag-zuordnungswissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1072"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1135,"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1072\/revisions\/1135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pferdegruenland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}