{"id":1031,"date":"2021-07-31T16:32:28","date_gmt":"2021-07-31T14:32:28","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1031"},"modified":"2021-07-31T23:50:08","modified_gmt":"2021-07-31T21:50:08","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-juliwetter-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1031","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Juliwetter 2021"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Monat der <span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Ex<\/span><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">treme<\/span>: D\u00fcrre und Jahrhundertfluten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Offenbach, 30. Juli 2021<\/em>\u00a0\u2013 Der in Deutschland keine hochsommerlichen Gef\u00fchle weckende Juli 2021 f\u00fchrte die Starkregenepisoden der zweiten Junih\u00e4lfte fort. Er brachte zun\u00e4chst regional heftige, teils auch gewittrige Niederschl\u00e4ge samt \u00dcberflutungen. Mit Tief \u201eBernd\u201c aber \u00e4nderte sich in der zweiten Monatsdekade die Wetterlage und damit einhergehend auch die Intensit\u00e4t und Gro\u00dffl\u00e4chigkeit der Regenf\u00e4lle. Am 13. setzen in Nordrhein-Westfalen Regenf\u00e4lle ein, die sich am 14. zwischen K\u00f6lner Bucht und Eifel ausweiteten und ein historisches Ausma\u00df annahmen. Es folgten in der Eifel verheerende Fluten, die zu einer der f\u00fcr Deutschland folgenreichsten Naturkatastrophen seit der Sturmflut 1962 f\u00fchrten. Auch bis Monatsende \u00fcberwogen instabile und zu Unwetter tendierende Wetterlagen. Die Bilanz: Der Juli 2021 war deutlich zu nass, etwas zu warm und sonnenscheinarm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Besonders in den \u00f6stlichen Regionen oftmals sommerliche Temperaturen<\/strong><br>Der Temperaturdurchschnitt lag im Juli 2021 mit 18,3 Grad Celsius (\u00b0C) um 1,4 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990 und traf zugleich genau das Mittel der aktuellen und w\u00e4rmeren Periode 1991 bis 2020. Damit war der Monat sogar k\u00fchler und wenig sommerlicher als der Juni. Sommerfeeling kam insbesondere in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern auf. Dort z\u00e4hlte man die meisten Sommer-, vor allem aber auch Hitzetage. Brandenburg schaffte im Fl\u00e4chenmittel 2 bis 3 Tage mit H\u00f6chstwerten von \u00fcber 30&nbsp;\u00b0C. 6 hei\u00dfe Tage gab es in Berlin-Tempelhof. Der Tagesh\u00f6chstwert aber kommt aus Bayern und wurde am 6. mit 32,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;in Rosenheim datiert. Die westlichen Landesteile blieben dagegen von Hitze verschont. Am tiefsten sackte das Quecksilber am 21. in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese, Erzgebirge, als einstellige 4,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;gemessen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Immer wieder Starkregenf\u00e4lle mit zum Teil katastrophalen Folgen<\/strong><br>Im Juli fielen bundesweit im Mittel rund 110 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) und damit knapp 40 Prozent mehr Niederschlag als im Durchschnitt der Referenzperiode 1961 bis 1990 (78&nbsp;l\/m\u00b2). Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Plus bei fast 25 Prozent. In der zweiten Monatsdekade etablierte sich Tief \u201eBernd\u201c \u00fcber Mitteleuropa und brachte vielerorts Starkregen, der nicht mehr lokal, sondern in Teilen gro\u00dffl\u00e4chig niederprasselte. Am 14. nahm der Regen zwischen K\u00f6lner Bucht und Eifel eine derartig starke Intensit\u00e4t an, dass dieser als \u201eJahrhundertregen\u201c in die meteorologischen Geschichtsb\u00fccher eingegangen ist. \u00dcber 100&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;fielen w\u00e4hrend des Unwetters innerhalb von 24 Stunden. Den h\u00f6chsten Tagesniederschlag einer&nbsp;DWD-Station \u00fcbermittelte Wipperf\u00fcrth-Gardeweg mit 162,4&nbsp;l\/m\u00b2. Kaum hatten sich die Regenwolken in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verzogen, \u00f6ffnete \u201eBernd\u201c am 17. seine Schleusen im Chiemgau und Berchtesgadener Land &#8211; auch mit 24-st\u00fcndigen Mengen von teils \u00fcber 100&nbsp;l\/m\u00b2. Dort fiel mit \u00fcber 350&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;auch der meiste Monatsniederschlag. Am trockensten blieb es mit unter 20&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;in der Magdeburger B\u00f6rde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Von S\u00fcdwest nach Nordost zunehmende Sonnenscheindauer&nbsp;&nbsp;<\/strong><br>Mit 200 Sonnenstunden verfehlte die Sonnenscheindauer ihr Juli-Soll von 211 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 5 Prozent. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 betrug die negative Abweichung sogar 10 Prozent. Besonders die westlichen Landesteile zeigten in der Sonnenscheinbilanz ein gro\u00dfes Defizit. Nur 170 Stunden wurden dort verbreitet gez\u00e4hlt. Der Nordosten kam dagegen auf durchschnittlich 230 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Juli 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Baden-W\u00fcrttemberg:<\/span>\u00a0<\/strong>F\u00fcr das s\u00fcdwestlichste Bundesland ermittelte der\u00a0DWD\u00a0eine Temperatur von 17,9\u00a0\u00b0C\u00a0(17,1\u00a0\u00b0C). 135\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(91\u00a0l\/m\u00b2) fielen in der vergleichsweisen nassen Region. Am 26. brachte eine Superzelle in Stimpfach-Weipertshofen, Landkreis Schw\u00e4bisch Hall, mit 117\u00a0km\/h\u00a0orkanartige B\u00f6en. Neben all den Regen- und Gewitterg\u00fcssen zeigte sich die Sonne dennoch 205 Stunden (229 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Bayern:<\/span><\/strong>\u00a0Der Freistaat kam auf 17,8\u00a0\u00b0C\u00a0(16,6\u00a0\u00b0C) und als zweitniederschlagsreichste Region gut 140\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(101\u00a0l\/m\u00b2). Am 6. \u00fcbermittelte Rosenheim mit 32,8\u00a0\u00b0C\u00a0die bundesweit h\u00f6chste Temperatur. Immer wieder wurde Bayern von Starkregenf\u00e4llen heimgesucht, die mit \u00dcberflutungen und Hochwasser endeten. W\u00e4hrend am 8. insbesondere die Regionen von Mittelfranken bis Schwaben betroffen waren, wurden am 17. und 18. der Chiemgau und das Berchtesgadener Land erfasst. Am 28. sorgten schwere Gewitter mit Orkanb\u00f6en im s\u00fcdlichen Oberbayern f\u00fcr abgedeckte D\u00e4cher und \u00fcberflutete Stra\u00dfen. Zum Monatsausklang kam es an den Alpen zu weiteren Starkniederschl\u00e4gen. Insgesamt fielen dort im Juli \u00fcber 350\u00a0l\/m\u00b2. Die Sonne schien in der Fl\u00e4che etwa 205 Stunden (221 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Berlin:\u00a0<\/span><\/strong>Mit 20,7\u00a0\u00b0C\u00a0(18,3\u00a0\u00b0C) war die Hauptstadt im Juli 2021 die w\u00e4rmste Region. Hier wurde auch am h\u00e4ufigsten die 30-Grad-Marke geknackt. 6 Hitzetage wurden gez\u00e4hlt. Neben rund 75\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(53\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag schien die Sonne gut 215 Stunden (224 Stunden). Die Spreemetropole war mit Brandenburg die zweitsonnenscheinreichste Region.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Brandenburg:\u00a0<\/span><\/strong>Brandenburg war mit 20,1\u00a0\u00b0C\u00a0(17,9\u00a0\u00b0C) das zweitw\u00e4rmste Gebiet. Neben der Hauptstadt war es hier am sommerlichsten. An bis zu 24 Tagen, wie in Cottbus, stiegen die Temperaturen auf \u00fcber 25\u00a0\u00b0C. 60\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(54\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag fielen im Fl\u00e4chenmittel und mit rund 215 Stunden (223 Stunden) war Brandenburg neben Berlin auch das zweitsonnigste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Bremen:<\/span>\u00a0<\/strong>Im Stadtstaat wurden 19,1\u00a0\u00b0C\u00a0(16,8\u00a0\u00b0C) ermittelt und mit 55\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(75\u00a0l\/m\u00b2) war er das zweittrockenste Bundesland. Fast 185 Stunden (192 Stunden) schien die Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Hamburg:<\/span>\u00a0<\/strong>Die Hansestadt erlebte eine Mitteltemperatur von 19,6\u00a0\u00b0C\u00a0(17,0\u00a0\u00b0C) und als trockenstes Bundesland sp\u00e4rliche 40\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(77\u00a0l\/m\u00b2). Die Sonnenscheindauer betrug rund 200 Stunden (201 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Hessen:\u00a0<\/span><\/strong>Hier brachte der Juli eine Temperatur von 17,7\u00a0\u00b0C\u00a0(16,9\u00a0\u00b0C). Damit war Hessen ein vergleichsweise k\u00fchles Bundesland. Fast 95\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(73\u00a0l\/m\u00b2) brachten Gewitter und Starkregenf\u00e4lle. Eine heftige Gewitterzelle setzte dabei am 4. den Wetterpark in Offenbach unter Wasser, als innerhalb von nur einer Stunde 46,4\u00a0l\/m\u00b2vom Himmel platschten. Der Sonnenschein summierte sich auf 185 Stunden (204 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Mecklenburg-Vorpommern:\u00a0<\/span><\/strong>Mecklenburg-Vorpommern meldete im Mittel 19,7\u00a0\u00b0C(16,8\u00b0C) und gut 80\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(66\u00a0l\/m\u00b2). Fast 220 Stunden (223 Stunden) zeigte sich die Sonne. Damit war das nord\u00f6stlichste Bundesland im Juli 2021 eine vergleichsweise warme und dar\u00fcber hinaus auch die sonnigste Region.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Niedersachsen:\u00a0<\/span><\/strong>Niedersachsen kam auf 18,6\u00a0\u00b0C\u00a0(16,7\u00a0\u00b0C). Neben 70\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(73\u00a0l\/m\u00b2) schien die Sonne im zweitsonnenschein\u00e4rmsten Bundesland 175 Stunden (191 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Nordrhein-Westfalen:\u00a0<\/span><\/strong>Nordrhein-Westfalen verbuchte im Juli 17,8\u00a0\u00b0C\u00a0(16,9\u00a0\u00b0C). Am 13. setzte mit Tief \u201eBernd\u201c in der Mitte Starkregen ein, der sich am 14. verst\u00e4rkte und s\u00fcdwestw\u00e4rts Richtung Eifel zog. Von der K\u00f6lner Bucht bis zur Eifel fielen allein am 14. Rekordsummen von \u00fcber 100\u00a0l\/m\u00b2. Hierbei registrierte Wipperf\u00fcrth-Gardeweg mit 162,4\u00a0l\/m\u00b2\u00a0den deutschlandweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag. Der Regen l\u00f6ste vor allem an den Fl\u00fcssen Erft und Rur verheerende Fluten aus, die vielen Menschen das Leben kosteten. Zahlreiche Pegel registrierten extreme Abflussmengen, die bis dato noch nicht gemessen wurden. Neben Bayern war NRW mit fast 140\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(82\u00a0l\/m\u00b2) das zweitniederschlagsreichste Gebiet und mit gerade einmal 155 Stunden (187 Stunden) das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Rheinland-Pfalz:<\/span>\u00a0<\/strong>Mit 17,6\u00a0\u00b0C\u00a0(17,1\u00a0\u00b0C) war Rheinland-Pfalz das k\u00fchlste Bundesland. In der Fl\u00e4che fielen neben 190 Sonnenstunden (211 Stunden) ungew\u00f6hnliche 120\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(72\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist diese hohe Niederschlagssumme vor allem auf Rekordregenf\u00e4lle, die am 14. in der Eifel einsetzten und anschlie\u00dfend vor allem im Ahrtal eine katastrophale Flut ausl\u00f6sten. Mehr als 130 Menschen starben. 40.000 Menschen sind im Schadensgebiet betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Saarland:<\/span>\u00a0<\/strong>Das kleinste Fl\u00e4chenland erreichte 17,8\u00a0\u00b0C\u00a0(17,5\u00a0\u00b0C) und war mit 145\u00a0l\/m\u00b2(72\u00a0l\/m\u00b2) das niederschlagsreichste Gebiet. Trotz der zahlreichen Regenwolken lie\u00df sich die Sonne 190 Stunden (226 Stunden) blicken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Sachsen:\u00a0<\/span><\/strong>Hier kletterte die Mitteltemperatur auf 18,4\u00a0\u00b0C\u00a0(17,2\u00a0\u00b0C). Dazu gab es deutlich zu nasse 125\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(69\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag. Das Erzgebirge registrierte sogar Mengen von teils \u00fcber 200\u00a0l\/m\u00b2. In Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirgskreis, wurde am 21. mit 4,3\u00a0\u00b0C\u00a0sogar die deutschlandweit tiefste Temperatur erfasst. 200 Sonnenstunden (210 Stunden) wurden gemessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Sachsen-Anhalt:<\/span>\u00a0<\/strong>Sachsen-Anhalt ermittelte 19,1\u00a0\u00b0C\u00a0(17,6\u00a0\u00b0C), rund 195 Sonnenstunden (207 Stunden) und etwa 70\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(52\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag. Am trockensten blieb es in der Magdeburger B\u00f6rde mit Mengen um 20\u00a0l\/m\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Schleswig-Holstein:<\/span>\u00a0<\/strong>Hier erfassten die Meteorologen und Meteorologinnen des\u00a0DWD\u00a018,8\u00a0\u00b0C\u00a0(16,3\u00a0\u00b0C) und trockene 55\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(80\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag. Zum Monatsende brachte Tief \u201eElior\u201c nicht nur st\u00fcrmischen Wind, sondern auch mit Schauern und Gewittern in einigen Orten den ersten nennenswerten Regen. Rund 210 Sonnenstunden (210 Stunden) wurden gemeldet. Das n\u00f6rdlichste Bundesland war damit eine trockene und sonnenscheinreiche Region.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">Th\u00fcringen:\u00a0<\/span><\/strong>Th\u00fcringen war mit 17,7\u00a0\u00b0C\u00a0(16,4\u00a0\u00b0C) das zweitk\u00fchlste Bundesland. Es meldete 105\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(63\u00a0l\/m\u00b2) Niederschlag und als sonnenscheinarme Region gut 180 Stunden (205 Stunden).<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: DWD<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"761\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-761x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1032\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-761x1024.jpg 761w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-223x300.jpg 223w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-768x1034.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-1141x1536.jpg 1141w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-1521x2048.jpg 1521w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Trockener-Fluss-7311289-scaled.jpg 1902w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><figcaption>Der Juli ist ein Monat der extremen Gegens\u00e4tze: D\u00fcrre im Norden und Nordosten, Jahrhundertfluten im S\u00fcden, S\u00fcdosten und Westen. Auf diese beiden Extreme als Folge des menschengemachten Klimawandels m\u00fcssen wir uns zuk\u00fcnftig einstellen. <\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Monat der Extreme: D\u00fcrre und Jahrhundertfluten Offenbach, 30. Juli 2021\u00a0\u2013 Der in Deutschland keine hochsommerlichen Gef\u00fchle weckende Juli 2021 f\u00fchrte die Starkregenepisoden der zweiten Junih\u00e4lfte fort. Er brachte zun\u00e4chst regional heftige, teils auch gewittrige Niederschl\u00e4ge samt \u00dcberflutungen. 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