{"id":1009,"date":"2021-07-05T12:22:29","date_gmt":"2021-07-05T10:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1009"},"modified":"2021-07-05T12:22:29","modified_gmt":"2021-07-05T10:22:29","slug":"beobachtungen-zum-klimawandel-deutschlandwetter-im-juni-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pferdegruenland.de\/?p=1009","title":{"rendered":"Beobachtungen zum Klimawandel: Deutschlandwetter im Juni 2021"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Sonnenaufgang-001-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1010\" srcset=\"https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Sonnenaufgang-001-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Sonnenaufgang-001-300x225.jpg 300w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Sonnenaufgang-001-768x576.jpg 768w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Sonnenaufgang-001-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/pferdegruenland.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Sonnenaufgang-001.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Drittw\u00e4rmster Juni seit 1881<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Offenbach, 29. Juni 2021<\/em>&nbsp;\u2013 In der ersten und letzten Junidekade lag Mitteleuropa zeitweilig unter dem Einfluss hohen Luftdrucks, der jedoch regelm\u00e4\u00dfig heranziehenden Tiefdruckgebieten Platz machen musste. Dies f\u00fchrte lokal immer wieder zu heftigen Gewittern, kr\u00e4ftigen Niederschl\u00e4gen, Hagel und schweren Sturmb\u00f6en. Zur Monatsmitte machten die Tiefs dann einen Bogen um Mitteleuropa, so dass viel Sonnenschein mit teilweise gro\u00dfer Hitze dominierte. Die Folge: Der Juni 2021 ist in Deutschland der drittw\u00e4rmste seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Er war zugleich niederschlagsreich und sehr sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erste Hitzewelle des Jahres Mitte Juni<\/strong><br>Mit 19,0 Grad Celsius (\u00b0C) lag der Temperaturdurchschnitt im Juni 2021 um 3,6 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961-1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991-2020 betrug die positive Abweichung 2,6 Grad. Die durchweg sommerlichen, zur Monatsmitte hin hochsommerlichen Werte f\u00fchrten zum nach 2019 (19,8&nbsp;\u00b0C) und 2003 (19,4&nbsp;\u00b0C) drittw\u00e4rmsten Juni seit Messbeginn 1881. In der zweiten Monatsdekade brachte die erste Hitzewelle des Jahres die Bundesb\u00fcrger kr\u00e4ftig ins Schwitzen: In Berlin-Tempelhof und Baruth, s\u00fcdlich davon, kletterte das Thermometer am 19. mit jeweils 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;am h\u00f6chsten. Einige&nbsp;DWD-Stationen meldeten Tropenn\u00e4chte: In Berlin-Marzahn, Berlin-Tempelhof und Lindenberg, weiter s\u00fcd\u00f6stlich, gab es je vier N\u00e4chte mit einem Minimum von \u00fcber 20&nbsp;\u00b0C. Bad-Kreuznach, s\u00fcdwestlich von Mainz, z\u00e4hlte acht hei\u00dfe Tage (\u2265 30&nbsp;\u00b0C). Am 1. verzeichnete Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge mit 0,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;den tiefsten Monatswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Im S\u00fcden schwere Gewitter mit oft gro\u00dfen Regenmengen, im Osten Trockenheit<\/strong><br>Der Juni 2021 \u00fcbertraf mit rund 95 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) sein Niederschlagssoll (85&nbsp;l\/m\u00b2) der Referenzperiode 1961-1990 deutlich. Verglichen mit der Periode 1991-2020 lag das Plus sogar bei knapp 20&nbsp;l\/m\u00b2. Kennzeichnend waren vor allem die \u00f6rtlich kr\u00e4ftigen, teils auch extrem heftigen Gewitter. Diese f\u00fchrten, oft begleitet von Starkregen, gro\u00dfk\u00f6rnigem Hagel sowie schweren Sturmb\u00f6en, haupts\u00e4chlich im S\u00fcden in der ersten und letzten Dekade zu gro\u00dfen Niederschlagsmengen. In den betroffenen Gebieten kam es zu teils katastrophalen Verh\u00e4ltnissen. Die h\u00f6chste Tagesmenge meldete am 23. N\u00fcrtingen-Reudern, s\u00fcd\u00f6stlich von Stuttgart, mit 115,0&nbsp;l\/m\u00b2. Insgesamt fiel in Oberschwaben und an den bayerischen Alpen mit teils \u00fcber 250&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;der meiste Niederschlag. Im Gro\u00dfraum Berlin, dem mittleren Brandenburg und der Uckermark wurden dagegen mancherorts kaum 5&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;gemessen. Die anhaltende Trockenheit f\u00fchrte hier bereits zu den ersten gro\u00dfen Waldbr\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Juni war vor allem im Nordosten sehr sonnenscheinreich&nbsp;&nbsp;<\/strong><br>Mit rund 260 Stunden \u00fcbertraf die Sonnenscheindauer im Juni 2021 ihr Soll von 203 Stunden (Periode 1961-1990) um 28 Prozent, also recht deutlich. Im Vergleich zur Periode 1991-2020 lag die positive Abweichung bei gut 20 Prozent. Sehr sonnig war es auf R\u00fcgen sowie an der vorpommerschen K\u00fcste mit teils mehr als 330 Sonnenstunden. In Nordfriesland und in den zentralen Mittelgebirgen kamen dagegen \u00f6rtlich nur rund 210 Sonnenstunden zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Juni 2021<\/strong><br>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:&nbsp;<\/strong>Hier ermittelten die&nbsp;DWD-Klimaexperten eine Durchschnittstemperatur von 18,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,1&nbsp;\u00b0C) sowie eine Sonnenscheindauer von gut 245 Stunden (202 Stunden). Mit einer Niederschlagssumme von gut 150&nbsp;l\/m\u00b2(107&nbsp;l\/m\u00b2) war Baden-W\u00fcrttemberg das mit Abstand niederschlagsreichste Bundesland. Oberschwaben erhielt im Juni mit \u00f6rtlich \u00fcber 250&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;dort den meisten Niederschlag. Bei einem Unwetter in Stuttgart-Bad Cannstatt \u00fcberfluteten die Wassermassen am 4. eine Tunnelbaustelle. Ein Arbeiter starb an der Baustelle, ein anderer wurde in den Neckar gesp\u00fclt und konnte gerettet werden. Schwere Unwetter sorgten besonders in der letzten Dekade \u00f6rtlich f\u00fcr sintflutartigen Starkregen, teils gro\u00dfen Hagel sowie hohe Hagelansammlungen: Am 23. fielen in N\u00fcrtingen-Reudern, s\u00fcd\u00f6stlich von Stuttgart, innerhalb von wenigen Stunden 115,0&nbsp;l\/m\u00b2. Das war die bundesweit gr\u00f6\u00dfte Tagesmenge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bayern:<\/strong>&nbsp;Der Freistaat war im Juni mit nahezu 125&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(112&nbsp;l\/m\u00b2) das zweitniederschlagsreichste Gebiet. Der meiste Niederschlag fiel in Oberschwaben sowie an den Alpen mit teils \u00fcber 250&nbsp;l\/m\u00b2. Bayern erreichte durchschnittlich 18,9&nbsp;\u00b0C(14,9&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien gut 275 Stunden (200 Stunden). In der letzten Monatsdekade kam es besonders im S\u00fcden Bayerns gebietsweise zu schweren Unwettern, welche mit heftigem Starkregen, gro\u00dfem Hagel und hohen Hagelansammlungen teils enorme Sch\u00e4den in der Infrastruktur verursachten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Berlin:&nbsp;<\/strong>Die Bundeshauptstadt war mit 21,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(17,1&nbsp;\u00b0C) und nur rund 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) die w\u00e4rmste und zweittrockenste Region. Innerhalb der ersten gro\u00dfen Hitzewelle registrierte Berlin-Tempelhof mit 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;am 19. den bundesweit h\u00f6chsten Monatswert. Marzahn und Tempelhof registrierten insgesamt vier Tropenn\u00e4chte (Min. &gt; 20&nbsp;\u00b0C). Im Gro\u00dfraum Berlins kamen im Juni mancherorts kaum 5&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;zustande. Mit etwa 285 Stunden (226 Stunden) war Berlin das zweitsonnenscheinreichste Bundesland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Brandenburg:&nbsp;<\/strong>Mit 20,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,5&nbsp;\u00b0C) und einer Niederschlagmenge von knapp 30&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(65 l\/m) war Brandenburg die zweitw\u00e4rmste sowie die trockenste Region. Den deutschlandweit h\u00f6chsten Monatswert mit 36,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;verzeichnete Baruth, s\u00fcdlich von Berlin, am 19. in der ersten gro\u00dfen Hitzewelle 2021. Die geringste Monatsmenge fiel im mittleren Brandenburg sowie in der Uckermark mit \u00f6rtlich unter 5&nbsp;l\/m\u00b2. Durch die anhaltende Trockenheit kam es gebietsweise zu den ersten Waldbr\u00e4nden: Am 25. brannten bei B\u00f6tzow, nordwestlich von Berlin, mehrere Hektar Wald. Im Juni summierte sich der Sonnenschein auf knapp 285 Stunden (225 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bremen:&nbsp;<\/strong>Bremen war mit durchschnittlich 18,6&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,5&nbsp;\u00b0C) das zweitk\u00fchlste Bundesland. Die Meteorologen errechneten fast 55&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(73&nbsp;l\/m\u00b2) und nahezu 250 Sonnenstunden (204 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hamburg:&nbsp;<\/strong>In der Hansestadt betrug die Temperatur 19,3&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,7&nbsp;\u00b0C), die Niederschlagsmenge ann\u00e4hernd 50&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(70&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonnenscheindauer rund 250 Stunden (216 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hessen:&nbsp;<\/strong>Hier erreichte die Temperatur im Mittel 19,2&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,2&nbsp;\u00b0C) und die Sonne schien gut 245 Stunden (192 Stunden). In Hessen akkumulierte sich der Niederschlag auf nahezu 80&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;und traf damit genau seinen Klimawert (80&nbsp;l\/m\u00b2). In Neu-Anspach im Taunus kam es am 4. zu kr\u00e4ftigem Starkregen mit immensen Sachsch\u00e4den.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mecklenburg-Vorpommern:&nbsp;<\/strong>Im nord\u00f6stlichsten Bundesland lag die Temperatur im Juni bei 18,8&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,4&nbsp;\u00b0C). Mecklenburg-Vorpommern geh\u00f6rte mit abgerundet 35&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(63&nbsp;l\/m\u00b2) zu den niederschlagsarmen Bundesl\u00e4ndern. Mit gut 300 Stunden (236 Stunden) war es au\u00dferdem die mit Abstand sonnenscheinreichste Region. Auf R\u00fcgen sowie der vorpommerschen K\u00fcste zeigte sich die Sonne mit mehr als 330 Stunden bundesweit am meisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Niedersachsen:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr Niedersachsen berechneten die&nbsp;DWD-Meteorologen eine Mittel-Temperatur von 18,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,4&nbsp;\u00b0C). Hier summierte sich der Niederschlag auf beinahe 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(76&nbsp;l\/m\u00b2) und die Sonne zeigte sich ann\u00e4hernd 240 Stunden (200 Stunden). F\u00fcr vollgelaufene Keller sowie Hagel bis zu 5&nbsp;cm&nbsp;sorgte ein Unwetter am 19. bei Emden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nordrhein-Westfalen:&nbsp;<\/strong>NRW erreichte eine durchschnittliche Temperatur von 18,9&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,4&nbsp;\u00b0C) und rund 85&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(84&nbsp;l\/m\u00b2) Niederschlag. Mit einer Sonnenscheindauer von gut 235 Stunden (184 Stunden) z\u00e4hlte Nordrhein-Westfalen zu den vergleichsweise sonnenscheinarmen Bundesl\u00e4ndern. Am 4. sorgte ein Unwetter in Lanzenbach, \u00f6stlich von Bonn, durch Starkregen f\u00fcr rei\u00dfende Wassermassen und schwere Sch\u00e4den. In einem kr\u00e4ftigen Gewitter entwickelte sich bei Sundern im Sauerland am 20. kurzzeitig ein Tornado der St\u00e4rke F1 (117-180&nbsp;km\/h). Dieser f\u00fchrte kleinr\u00e4umig zu umgest\u00fcrzten B\u00e4umen und abgedeckten D\u00e4chern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rheinland-Pfalz:&nbsp;<\/strong>Hier brachte der Juni 2021 im Mittel 19,0&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,4&nbsp;\u00b0C) und eine Niederschlagsumme von aufgerundet 110&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(77&nbsp;l\/m\u00b2). Insgesamt registrierte Bad-Kreuznach, s\u00fcdwestlich von Mainz, acht hei\u00dfe Tage (\u2265 30&nbsp;\u00b0C). Rheinland-Pfalz ordnete sich mit nahezu 240 Stunden (193 Stunden) bei den vergleichsweise sonnenscheinarmen Regionen ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Saarland:&nbsp;<\/strong>Das Saarland verzeichnete im Schnitt 19,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,6&nbsp;\u00b0C) und fast 105&nbsp;l\/m\u00b2(80&nbsp;l\/m\u00b2). Dar\u00fcber hinaus war es mit knapp 235 Stunden (204 Stunden) das sonnenschein\u00e4rmste Gebiet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sachsen:&nbsp;<\/strong>F\u00fcr den Freistaat ermittelten die&nbsp;DWD-Experten durchschnittlich 19,1&nbsp;\u00b0C(15,6&nbsp;\u00b0C), abgerundet 65&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(76&nbsp;l\/m\u00b2) und rund 245 Sonnenstunden (201 Stunden). Den deutschlandweit tiefsten Monatswert meldete Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge am 1. mit 0,5&nbsp;\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sachsen-Anhalt:&nbsp;<\/strong>Sachsen-Anhalt geh\u00f6rte im L\u00e4ndervergleich mit 19,7&nbsp;\u00b0C&nbsp;(16,1&nbsp;\u00b0C) zu den warmen Gebieten. Die Niederschlagsmenge betrug aufgerundet 60&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(63 l\/m) und die Sonne lachte gut 255 Stunden (205 Stunden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schleswig-Holstein:&nbsp;<\/strong>Das n\u00f6rdlichste Bundesland war mit 17,5&nbsp;\u00b0C&nbsp;(15,0&nbsp;\u00b0C) und deutlichem Abstand die deutschlandweit k\u00fchlste Region. Der&nbsp;DWD&nbsp;ermittelte ann\u00e4hernd 45&nbsp;l\/m\u00b2&nbsp;(69&nbsp;l\/m\u00b2) und rund 255 Sonnenstunden (225 Stunden). In Nordfriesland zeigte sich die Sonne mit \u00f6rtlich unter 210 Stunden am wenigsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Th\u00fcringen:\u00a0<\/strong>Th\u00fcringen sortierte sich mit 18,7\u00a0\u00b0C\u00a0(14,9\u00a0\u00b0C) bei den vergleichsweise k\u00fchlen Gebieten ein. Mit etwa 235 Sonnenstunden (194 Stunden) war es das zweitsonnenschein\u00e4rmste Bundesland. Die Niederschlagssumme betrug beinahe 90\u00a0l\/m\u00b2\u00a0(78\u00a0l\/m\u00b2). Ein schweres Gewitter verursachte am 4. binnen k\u00fcrzester Zeit in Mosbach, s\u00fcd\u00f6stlich von Eisenach, f\u00fcr eine starke Flutwelle, die mitten durch den Ort str\u00f6mte. Hierbei kam es zu massiven Sachsch\u00e4den.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle DWD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittw\u00e4rmster Juni seit 1881 Offenbach, 29. Juni 2021&nbsp;\u2013 In der ersten und letzten Junidekade lag Mitteleuropa zeitweilig unter dem Einfluss hohen Luftdrucks, der jedoch regelm\u00e4\u00dfig heranziehenden Tiefdruckgebieten Platz machen musste. Dies f\u00fchrte lokal immer wieder zu heftigen Gewittern, kr\u00e4ftigen Niederschl\u00e4gen, Hagel und schweren Sturmb\u00f6en. 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